Projektzeitraum
01.01.2016-31.12.2017

Handlungsfeld
Nachbarschaft (Kultur, Gemeinwesen, Integration, Gesundheit)

Projektinhalt
Warum?
Das subjektive Sicherheitsempfinden einiger Rollberger Bewohner war in den letzten Jahren eingeschränkt: Zum einen hielten sich Gruppen von Jugendlichen vermehrt abends an öffentlichen Plätzen oder in Hauseingängen auf und bedrängten Anwohner, führten Sachbeschädigungen oder Diebstähle durch und zum anderen versuchten bereits kriminell auffällige Jugendliche und junge Erwachsene andere Jugendliche für ihre kriminellen Aktivitäten zu gewinnen.

Ziel?
Aufbau eines kiezorientierten, stabilen und ressortübergreifenden Kooperationsnetzwerks zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention unter Beteiligung von Streetworkern, Jugendlichen, Fachkräften aus Jugendeinrichtungen, Polizei, Jugendrechtshaus, Jugendgerichtshilfe, Jugendamt, Schulen und externen Fachleuten. Das entstandene Kooperationsnetzwerks entwickelt eine gemeinsame Präventionsstrategie.

Wie?
Anknüpfend an das Vorgängerprojekt soll auch weiterhin eine aufsuchende Jugendarbeit geleistet werden, um orientierungslose Jugendliche zu erreichen, zu stärken und möglicherweise an die Einrichtungen der Jugendarbeit rück- und anzubinden. Die Potenziale, Ressourcen und Kompetenzen der bereits erreichten Jugendlichen sollten hierbei entsprechend des Peeransatzes genutzt werden. Dieser Ansatz fördert zum einen die Erreichbarkeit der Zielgruppe und zum anderen übernehmen die Peer-Educator Verantwortung und lernen, wie sie anderen Kindern und Jugendlichen in ähnlichen Problemlagen helfen können. Im Rahmen des Projekts werden Kontakte mit betroffenen und interessierten Bewohnern hergestellt und Gespräche und Austausch ermöglicht.

Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und an der Jugendarbeit beteiligte Akteure in der Rollbergsiedlung (bei Bedarf darüber hinaus, z.B. auch Flughafenkiez)


Trägerschaft MaDonna

MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.

Kooperations- und Netzwerkpartner
Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, AKI  e.V., Outreach, Zuckmayer-Schule, RSD-Region-Nordwest, Jugendamt, Jugendgerichtshilfe, Jugendrechtshaus, Polizei, Stadt und Land Wohnbauten GmbH

Fördervolumen
50.000,00 €

 


 

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