einweihung tueren moro

Neue automatische Türen eingeweiht
MoRo Seniorenwohnanlage jetzt barrierefreier

Mit einem Festakt wurden am Donnerstag, den 29.06.2017, in der MoRo Seniorenwohnanlage die neue automatischen "Sesam öffne dich Türen" eingeweiht. Für die Bewohner*innen ist dies eine große Hilfe: sie kommen jetzt leichter in die Räumlichkeiten. Ermöglicht hat dies die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Für die meisten Menschen stellt eine Tür kein großes Problem dar: Klinke runter drücken, an der Tür ziehen oder drücken, durchgehen. Für viele ältere Menschen oder für Menschen mit Behinderungen bedeuten Türen allerdings häufig ein Hindernis. Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator beispielsweise müssen zurückrollen, damit sich die Tür gänzlich öffnen
lässt, wobei oftmals der nötige Platz dazu fehlt oder eine Treppenstufe dies unmöglich macht. Andere Türen wiederum, meistens Eingangstüren, sind so schwergängig, dass sie sich nur mit großem Kraftaufwand öffnen lassen.

So war es auch bis vor kurzem in der MoRo Seniorenwohnanlage in der Rollbergstraße. Jetzt ist dieses Hindernis Geschichte. Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin in Höhe von 100.000 Euro und der Unterstützung der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft konnten automatische Türen eingebaut werden, die es den Senior*innen ermöglichen, ihr Wohnhaus ohne Komplikationen zu betreten.
Ein Grund zu feiern! Zur Einweihung der Türen gab es ein großes Fest in der Seniorenwohnanlage, mit einer Theateraufführung der Bewohner*innen und anschließendem Grillen. Die Vorsitzende des Vereins MoRo Seniorenwohnanlagen e.V. Sylvia-Fee Wadehn, die Beauftragte des Bezirksamtes für Menschen mit Behinderungen Katharina Smaldino und die Servicestellenleiterin der STADT UND LAND Cornelia Würz schnitten zuvor das Band durch und weihten die Türen ein.

Der Einbau der automatischen Türen ist ein wichtiger Schritt hin zum inklusiven Kiez: Jede und jeder, egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Handicap, soll im Rollbergviertel am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Das Quartiersmanagement fördert aktuell die Entwicklung des Rollbergviertels zum barrierefreien Kiez mit dem Projekt "Rollberg All inclusive". Gemeinsam mit den Bewohner*innen, Akteuren und Einrichtungen wird daran gearbeitet, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben und der Kiez dadurch noch lebenswerter wird.




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