| Leserbriefe |
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Auf dieser Seite veröffentlichen wir Leserbriefe, die aufgrund ihres Umfangs nicht im Rollberginfo abgedruckt werden konnten. Leserbriefe sind immer herzlich willkommen. Falls Sie selbst Ihre Meinung veröffentlichen möchten, schreiben Sie bitte einen Brief an Quartiersmanagement Rollbergsiedlung, Falkstraße 25, 12053 Berlin oder eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Leserbrief von Josef Sallanz zum Artikel "Allein Wohnen in Gemeinschaft", Rollberginfo, Ausgabe September 08 Als langjähriger Unterstützer des Fördervereins MORUS 14 freut es mich, dass das „Rollberginfo“ in seiner September-Ausgabe 2008 über die Gruppe „Allein Wohnen in Gemeinschaft“ berichtet. Schließlich sind mit der Gruppe Menschen in den Rollberg gekommen, die sich in verschiedenen Organisationen aktiv einbringen und somit einen unermesslichen Gewinn für den Kiez darstellen. In dem Artikel fehlt allerdings ein nicht unwesentliches Detail. Da das „Rollberginfo“ von einer einzigen Person „gemacht“ wird, kann so etwas schon mal passieren. Gerne will ich dieses Detail nachliefern: Der Kontakt der Gruppe – fast alle sind inzwischen Mitglieder des Fördervereins MORUS 14 – zur STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft verlief über den Förderverein. Herrn Manfred Hassemer-Tiedeken haben der Geschäftsführer des Fördervereins Gilles Duhem und ich 2006 auf der Jahreshauptversammlung des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland kennen gelernt. Wir konnten Herrn Hassemer-Tiedeken vom Rollberg so begeistern, dass er gleich am nächsten Tag in den Kiez kam, um sich von Herrn Duhem die Siedlung zeigen zu lassen. Daraufhin trat Herr Hassemer-Tiedeken in Kontakt mit STADT UND LAND, und schließlich siedelte sich die Gruppe im Rollberg an. Der Förderverein ist in der Akquise von Mietern aus der Mittelschicht für den Rollberg auch weiterhin aktiv. So stellt MORUS 14 auf seiner inzwischen berlinweit bekannten Veranstaltungsreihe „Stummfilm im Rollberg“, die jeden ersten Mittwoch im Monat stattfindet, die Vorzüge des Wohnens in der Siedlung vor. Diese Veranstaltungsreihe wird von STADT UND LAND gefördert. Des Weiteren wird die Vernetzung in der Praxis bei MORUS 14 auch mit anderen Veranstaltungen groß geschrieben. So fand beispielsweise am 17. September ein Fastenbrechen im Gemeinschaftshaus statt, das mit mehreren Kiez-Vereinen organisiert wurde. Dabei waren Rollberger unterschiedlicher religiöser und ethnischer Herkunft und Politiker aller Parteien aus der Neuköllner BVV an einem Tisch vereint. Das Gemeinschaftshaus platzte aus allen Nähten. Ein gutes Beispiel nicht nur von einer äußerst gelungenen interkulturellen Veranstaltung, sondern auch von bürgernaher Vernetzungsarbeit, für die sich der Förderverein auch weiterhin stark macht.
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