| Wohnen und Umwelt |
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Initiative "Sauberer Kiez" Auf den ersten Blick ist das Rollberg-Viertel eine saubere Gegend. Die Straßen und Wege sind nicht vermüllt und die Grünanlagen sind intakt. Es entsteht der Eindruck, dass die Rollberger auf ihren Kiez achten. Auf den zweiten Blick aber wird deutlich, dass für die Sauberkeit im Kiez in erster Linie die MitarbeiterInnen von STADT und LAND, der BSR und von Beschäftigungsträgern zuständig sind. Maßnahmen und Projekte, die das Quartiersmanagement unter diesem Oberbegriff unterstützt, verstehen sich als Teil eines Modellprojektes der STADT UND LAND, das die Mülltrennung und das Müllaufkommen optimieren bzw. die Betriebskosten senken soll. Das integrierte Müllkonzept für den Rollberg gliedert sich in die Module „Kieztonne“, „Orange Box“ und „Orange Corner“ und bietet Sammelräume für (Sperr-) Müll zur kostenfreien Entsorgung von zahlreichen Wertstoffen. Darüber hinaus sind an zwei Tagen der Woche Objektbetreuer der BR im Kiez unterwegs, um die Sperrmüll-Container zu kontrollieren und die MieterInnen in Sachen Mülltrennung aufzuklären. Ergänzend dazu wurden Bequit- und AKI-MaßnahmeteilnehmerInnen verstärkt dahingehend von STADT UND LAND geschult, an den Müllstandorten AnwohnerInnen anzusprechen und auf ihre Umweltverantwortung aufmerksam zu machen. Welche Projekte liefen bisher?
Hundekotbeutel. Die neueste Aktion! Dass es sich „weich“ anfühlt, ist wirklich das einzig Positive, dass man über einen Tritt in einen Hundehaufen berichten kann. Im Herbst unter Blättern, im Winter unter Schnee versteckt, hat das Opfer kaum eine Chance: Wenn man es spürt, ist es schon zu spät. Jahrelang gehörte es zum Selbstverständnis der meisten Hundehalter, dass sie die Notdurft ihrer Tiere einfach dort liegen ließen, wo sie gerade anfiel. Entweder weil es „uncool“ war, den Hundehaufen einzutüten, oder weil man der Meinung war, dass in der Hundesteuer auch die Straßenreinigungsgebühr enthalten sei. In letzter Zeit ist allerdings ein Wandel zu beobachten. Immer mehr Hundebesitzer führen sogenannte „Hundekotbeutel“ mit sich und packen sofort ein, was ihr Hund gerade fallen gelassen hat. Zum einen ist die Toleranz von Nicht-Hundebesitzern gegenüber der Hundekotverschmutzung gesunken, zum anderen setzt sich bei allen langsam die Erkenntnis durch, dass es kaum einen Unterschied macht, ob der Hund oder der Hundekhalter selbst irgendwo hinkackt: Eklig ist es allemal. Um den Hundehaltern entgegenzukommen und um den positiven Trend zu unterstützen, kam der Rollberger Mieterbeirat auf die Idee, im Kiez an öffentlichen Stellen Hundekotbeutel auszulegen. Beinahe zwanzig Vereine, Geschäfte, Kioske und Kneipen machen bei der Aktion mit, ebenso die Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND. Die Aktion, die maßgeblich von Krystyna Broszeit und Elke Binjos organisiert wird, ist Teil des Projekts „Sauberer Kiez, Leben im Rollberg“ und wird aus dem Quartiersfonds 2 finanziert. Die Einrichtungen, in denen die Hundekotbeutel kostenlos abgeholt werden können, werben mit einem Plakat für die Aktion, außerdem gibt es auf allen öffentlichen Abfalleimern Aufkleber, die recht herzlich zum „Abwurf“ einladen. M. Hühn Hier gibt's die Beutel:
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Dass es sich „weich“ anfühlt, ist wirklich das einzig Positive, dass man über einen Tritt in einen Hundehaufen berichten kann. Im Herbst unter Blättern, im Winter unter Schnee versteckt, hat das Opfer kaum eine Chance: Wenn man es spürt, ist es schon zu spät. 




