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Rollberger Netzwerk zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention geht in die Regelfinanzierung über

Fünf Jahre lang wurde das Projekt "Rollberger Netzwerk zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention" aus Mitteln des Programms Soziale Stadt gefördert. Weil das Projekt des MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. so erfolgreich war, geht es nun in die Regelfinanzierung des Jugendamt Neuköllns über.

Wie schafft man es, Jugendliche von Gewalt, Kriminalität oder Radikalisierung abzuhalten? Der MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. entwickelte einen Ansatz, der sich in fünf Jahren Projektarbeit als sehr erfolgreich erwiesen hat: Ein qualifiziertes Team ist durch aufsuchende Jugendarbeit im Kiez unterwegs, um mit Jugendlichen über ihre Situation zu sprechen und sie von einem verantwortungsvollen Lebensstil ohne Kriminalität und Gewalt zu überzeugen.
Das Projekt wurde seit 2013 aus Mitteln des Programms Soziale Stadt gefördert. Nach fünf Jahren Laufzeit war Ende 2017 die Höchst-Förderdauer erreicht. Um die erfolgreiche Arbeit fortzuführen, hat das Jugendamt Neukölln mit Beginn dieses Jahres die Finanzierung übernommen.

Die Geschichte des Projekts
Immer wieder ist es im Kiez zu Vorfällen gekommen. Jugendliche bedrängten Bewohnerinnen und Bewohner, beschädigten Sachen, klauten Fahrräder oder brachen ein. Der Kiez schien nicht mehr sicher zu sein. Erfahrene Ansprechpartner mussten her. Der Rollberger MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. hat diese langjährige Erfahrung. „Es ist wichtig, dass man sich intensiv mit den Problemen der Jugendlichen beschäftigt. Viele haben zu Hause Schwierigkeiten, kommen in der Schule nicht zurecht oder haben Konflikte mit Freunden", betont die Projektleiterin Sevil Yildirim. In enger Zusammenarbeit mit dem Kinder-­ und Jugendzentrum Lessinghöhe wurde ein festes Team aufgebaut, das die auffälligen Jugendlichen regelmäßig aufsucht. Das Team spricht die Sprache der Jugendlichen, kennt ihre Herkunft und Lebenswelt. Die größte Herausforderung ist, das Vertrauen der oft orientierungslosen  Jugendlichen zu gewinnen. Zuhören, ernst nehmen und wertschätzen ist dabei genauso wichtig wie Chancen und Perspektiven aufzuzeigen. Hier wird der Peer-­Ansatz genutzt. Mittlerweile machen einige dieser Jugendlichen selbst mit. Sie übernehmen Verantwortung und helfen anderen Kindern und Jugendlichen in ähnlichen Problemlagen. Im Laufe des Projekts ist auch ein Rollberger Netzwerk aus Fachkräften entstanden, das sich regelmäßig trifft und gegenseitig berät.



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