kiez ag 151116

 

Kiez-AG zum Thema Inklusion
Teilnehmer erörterten Bedarfe und Möglichkeiten

Inklusion, also die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, ist ein großes Thema auch für den Rollbergkiez. Die Kiez-AG traf sich am 15.11.2016 im AWO-Kompetenzzentrum, um über Strategien und Projekte zu reden.

 

Was bedeutet Inklusion?
Auf der -> Webseite der "Aktion Mensch" wird dies in verständlichen Worten erklärt: "Inklusion heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion."

Überall, auch im Rollbergviertel gibt es noch viel zu tun, um eines Tages von gelungener Inklusion sprechen zu können. Welche Bedarfe es diesbezüglich gibt und welche Schritte dahin notwendig sind, war Thema der Kiez-AG, die sich am 15.11.2016 im AWO-Kompetenzzentrum traf.

Moderiert von Prof. Dr. Komorek (Ev. Hochschule Berlin) und Mike Früh (AWO Kreisverband Südost e.V.) wurden folgende Themen besprochen:
1. Vorstellung des Projekts "Wieso, Weshalb, Warum"
2. Verständigung zum Begriff „Inklusion“. Erster Versuch einer gemeinsamen Definition.
3. Ausführungen zum Projektverlauf. Die nächsten und übernächsten Schritte
4. Motivation zur langfristigen Zusammenarbeit. Bestandserhebung und Sensibilisierung Schulungen.

Projekt Rollberg - Alle inclusive

Mike Früh stellte auf der Veranstaltung das Projekt "Rollberg - All inclusive" vor. Im folgenden Text erläutert er die Ziele und Vorgehensweise.

"Mit Förderung aus dem Programm Soziale Stadt konnte am 15.11.2016 im AWO-Kompetenzzentrum in der Falkstraße das Projekt "Rollberg - All inclusive" zur Erhebung des Bedarfs eines ganzen Wohngebietes auf dem Weg zur Inklusion auf den Weg gebracht werden. Unter wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. Michael Komorek sollen Vorschläge gemacht werden, wie inklusives Zusammenleben im Rollberg funktionieren kann.
Örtliche Organisationen und Strukturen sind so weiterzuentwickeln, dass alle, unabhängig von ihrer kulturellen Herkunft, ihren körperlichen, seelischen, geistigen Eigenschaften (Alter, Behinderung) oder ihrer Geschlechtszugehörigkeit, die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander ermöglicht wird.
Mit einer an den Beteiligten orientierten Prozessentwicklung (unterschiedliche methodische Zugänge und Formate) werden die Anwohner_innen, die Gewerbetreibenden und Akteure des Sozialraumes, im Sinne einer selbstbestimmten Teilhabe, mit angemessenen Methoden an  Veränderungsprozessen beteiligt. Sie sind die Experten in eigener Sache, die die Entwicklung der Leistungen, der Angebote und des Sozialraumes im Hinblick auf die optimale (und nicht maximale) Inklusion begleiten können.
Ein noch zu gründender Steuerkreis wird das weitere Vorgehen begleiten und maßgeblich vorantreiben. Das Projekt läuft bis Ende 2018." (Mike Früh, November 2016)

Kontakt:
Mike Früh
Bereichsleitung Wohnen
Betreutes Paar- und Einzelwohnen
Falkstr. 27
12053 Berlin
Tel.: 030 - 66649497
Fax: 030 - 66649495
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




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