
Das Projekt "Coole Zeitung für coole Leute" läuft im FiBS-Kurs an der Regenbogen-Grundschule. FiBS bedeutet „Förderung individueller Begabungen der Schüler“ und es nehmen meistens 8 bis 10 SchülerInnen im Alter von 10 bis 12 teil. Betreut werden die Gruppen von Claudia Neelsen, Lehrerin an der Regenbogen-Schule sowie dem Journalisten und Karikaturisten Mathias Hühn.
Das Projekt war bis 2015 eine Kooperation zwischen der Schule und der Kiezzeitung "Rollberginfo". Mittlerweile wird sie über das Berliner Bonus-Programm finanziert.
Siebte Ausgabe 2015
Diesmal etwas ganz anderes: ein Comic-Heft
Hier geht es zum Download (PDF-Datei)
Sechste Ausgabe, 2014
Hauptthema diesmal: Afrika
Hier geht es zum Download (PDF-Datei)
Die fünfte Ausgabe, 2013
Das Hauptthema diesmal: Zukunft
Hier geht es zum Download (PDF-Datei)
Die vierte Ausgabe, 2012
Das Hauptthema diesmal: Tradition
Hier gehts zum Download (PDF-Datei)
Die dritte Ausgabe, 2011
Das Hauptthema diesmal: Politik. Was das mit Kindern zu tun hat? Eine ganze Menge...
Hier gehts zum Download (PDF-Datei).
Die zweite Ausgabe, 2010
Diesmal geht es um Berufe: Wir haben Interviews mit einem Polizisten, mit einem Tierarzt und mit einem Zahnarzt geführt, um zu erfahren, was sie täglich machen und ob ihnen ihr Beruf Spaß macht. Außerdem gibt es eine Kurzgeschichte und drei Comics im Heft.
Die "Coole Zeitung für coole Leute", Ausgabe 2010 könnt Ihr hier als PDF-Datei herunterladen:
Die erste Ausgabe, 2009
Vier Monate konzentrierte Arbeit haben sich gelohnt: Die "Coole Zeitung für coole Leute" ist fertig.
Erstellt wurde sie von 10 Kindern der Regenbogen-Schule im Rollbergviertel.
Die "Coole Zeitung für coole Leute" erscheint im DIN A5-Format (wie das Rollberginfo) und wird an alle Haushalte im Kiez verteilt.
Die zwölf Seiten, die zur Verfügung standen, haben allerdings nicht ausgereicht. Nach einem zögerlichen Start schrieben die RedakteurInnen mehr Texte, als wir im Blatt unterbringen konnten. Diese Texte können jetzt online nachgelesen werden.
1. Das Mädchen mitten im Krieg (von Maide)
2. Chicken (von William)
3. Interview mit den Jugendlichen Ali und Ali von der Lessinghöhe
4. Frank (von Oguzhan)
Die "Coole Zeitung für coole Leute" können Sie hier als PDF-Datei herunterladen:
Ali und Ali, beide 15 Jahre alt, sind Jugendliche, die im Rollberg Viertel leben und oft in die Lessinghöhe gehen.
Was denkt ihr über das Rollberg Viertel?
Es gibt hier keine Probleme und es ist auch eine gute Umgebung. Es gibt Aktionen für Jungen und Mädchen. Unter Freunden herrscht eine friedliche Atmosphäre. Außerdem gibt es auch ein Kino.
Was denkt ihr was die Jugend nach der Schule macht?
16- bis 18-Jährige gehen halt gleich arbeiten und 12- bis 15-Jährige treffen
sich und spielen. Einige gehen auch nach Hause und spielen gleich am PC.
Findet ihr dass die Jugend wegen der Videospiele aggressiver wird?
Es gibt Actionspiele, die verlocken die Kinder. Es kommt aber auf die Zeit an.
Es gibt auch Lernspiele, die Jugendlichen helfen, z.B. Malprogramme. Es liegt
aber an den Menschen, ob man nachher raus geht und das umsetzt.
Es gibt bessere Aktivitäten als PC-Spiele: Lernen, mit Freunden treffen.
Was denkt ihr, wenn die Menschen immer weiter den Müll auf
die Straße werfen?
Neukölln ist dreckiger, als z.B. Mitte. Vielleicht liegt das an den Mieten, die in Neukölln niedriger sind. Müll wegzuwerfen, ist eine Angewohnheit von vielen Menschen.
Neukölln sollte aber ein Vorbild sein.
Findet Ihr es gut, dass einige Leute freiwillig den Müll
wegräumen?
Es ist gut, wenn die Leute freiwillig den Müll wegräumen. Jeder ist verantwortlich für die Sauberkeit.
Denkt Ihr, im Rollbergviertel gibt es schöne Häuser?
Es gibt neue Häuser, leider sind die Mieten teurer. Gut ist, dass kein Wasser runter tropft oder die Wände nicht so dünn sind. Es gibt hier kaum alte Häuser.
Wohin geht Ihr gerne?
Ins Fitnessstudio oder ins Kino. Wir treffen uns auch gern mit Freunden.
Denkt Ihr, dass sich Jugendliche für die Schule
interessieren?
Viele Jugendliche interessieren sich für die Schule. Ohne Schulbildung findet man keinen Ausbildungsplatz. Es hängt an den Eltern, ob die Kinder gebildet sind. Eltern, die intelligent sind, geben ihr Wissen an die Kinder weiter. Es hängt nicht am Geld, man kann z.B. kostenlos in der Bibliothek Bücher ausleihen.
Was ist mit der Zukunft?
Eine gute Familie haben die man versorgen kann, und weiter mit den Freunden Kontakt haben. Einen guten Laden haben und vielleicht der Chef sein. Und gesund bleiben.
Das Interview führten William und Oguzhan
von William
Es gibt einen Jugendlichen, er heißt Chicken. Sein Spitzname ist Sturzzila, weil er immer die Treppe runter fällt. Er ist ein Streber, der nichts weiß, aber die Hausaufgaben immer richtig hat.
Montag: Chicken geht in die Schule, er trifft seinen Freund Chickenjob. Chicken sagt: „slass suns sin die Schule sehn“. Chickenjob fragt: „was hast du gesagt“? Chicken antwortet: „lass uns in die Schule gehen“. In der Schule angekommen, stolpert Chicken die Treppe hoch. In Wirklichkeit ist Chicken gar nicht dumm, er tut nur so. Er ist nämlich ein Erdenbewohner so wie alle anderen. Er will heute sich wieder so wie sonst benehmen. Und eine 1 schreiben und er schafft es. Chickenjob schreibt eine 6.
Dienstag: Chicken hat heute keine Schule. Er geht auf die Straße und findet eine Nudel. Er hebt sie auf und geht in sein Haus und fragt, wem die Nudel gehört. Einer fragt, ob die Nudel sauber ist und isst sie auf. Er wartet auf Chickenjob. Er sagt nämlich, er hat einen unsichtbaren DS. Eigentlich ist es dumm, weil man nichts sehen kann, aber egal, sie schalten den Fernseher an und gucken die Sendung. Chicken ist in der Sendung: Man sieht zwei Jugendliche, die Fernseher gucken. Chicken steht auf und die Person im Fernseher steht auch auf. Chicken wundert sich und guckt sich um. Er findet eine Kamera und zerstört sie.
von Maide
Es war einmal ein Mädchen, sie hieß Yildiz. Sie lebte mit ihrer Familie glücklich in Israel, besser gesagt: im sogenannten Gaza-Streifen. Sie ging wie andere Kinder in die Schule, aber eines Tages passierte etwas Schlimmes. Als sie mit ihren Freunden in die Schule ging, schlug plötzlich eine Bombe vor ihnen auf ihre Schule ein. Yildiz und ihre Freunde waren in diesem Augenblick geschockt! Sie konnten keine Worte von sich geben. Dann rannten sie schnell zu ihrer Schule. Sie sahen, wie manche ihre letzte Worte von sich gaben. Schnell riefen sie einen Krankenwagen. Dieses Ereignis hatten sie noch nie in ihr Leben erlebt. Sie gingen sofort nach Hause und erzählten ihren Eltern, was geschehen war.
Yildiz war aber die einzige die da blieb und zur Polizei ging. Da erzählte sie der Polizei, wie alles passierte. Sie sagte: „ Als wir zur Schule gingen, hatte ich ein Geräusch gehört, es kam von hinten. Als wir nach vorne guckten, war es schon zu spät. Das riesige Gebäude war nur noch Staub und alle Leute die da waren…“
Yildiz war so traurig, dass sie nicht mehr weiter reden konnte, sie fing an zu weinen und ging nach Hause. Als auf sie auf dem Weg nach Hause war, war sie sehr ängstlich und traurig. Aber als sie heil zu Hause ankam, fragten ihre Eltern, warum sie so früh nachhause käme und warum sie so traurig sei. Sie erzählte es noch einmal weinend ihren Eltern. Sie waren so glücklich, dass Yildiz heil nach Hause kam. Von Zeit zu Zeit gab es mehrere Bombeneinschläge im Gaza-Streifen. Es wurde immer schlimmer, so dass Yildiz nicht mehr zur Schule gehen konnte. Keiner konnte mehr rausgehen wie früher. Die ganze Welt kannte jetzt das Drama vom
Gaza-Streifen.
Yildiz und ihre Familie kamen auf die Idee, in die Türkei zu flüchten, was sie auch taten. Sie entkamen auf ihrer eintägigen Autofahrtkamen knapp den Bomben. Endlich waren sie an der Grenze zwischen Israel und dem Gaza- Streifen. Leider war es sehr schwer, da durch zu kommen. Aber aus der Türkei kam Hilfe vom Präsidenten Abdullah Gül. Als sie in der Türkei ankamen, kümmerte man sich um Yildiz und ihre Familie.
So waren sie in Sicherheit, und Yildiz war nicht mehr das Mädchen mitten im Krieg.
von Oguzhan
Der Frank ist ein 18-jähriger Jugendlicher. Er ist brutal, aggressiv und trinkt viel Alkohol. Er ist kriminell, er schlägt und klaut mit seinen Freunden. Er schwänzt auch die Schule und kümmert sich gar nicht um seine Noten. Er terrorisiert die kleineren, er nimmt den kleinen Kinder den Ball weg und verscheucht sie. Er hat einen speziellen Todesschläger, den er Streberfalle nennt, mit dem er alle, die ihn nerven, schlägt. Er ist auch sicher streng zu seinen Eltern. Er wohnt in einem blauen Haus in der Falkstraße im Rollberg. Eines Tages ging Frank runter auf den Fußballplatz, um mit seinem Freund Bandwurm zu spielen. Dann kamen andere Jugendliche und sie wollten auch dort spielen. Frank sagte, dass er mit seinem Freunden Bandwurm zuerst da war und sagte ihnen, dass sie gehen sollen. Sie weigerten sich, weg zu gehen. Plötzlich holte Frank seinen Todesschläger und schlägt einen damit. Der Jugendliche, den er geschlagen hat, hatte einen schlimmen Kopfbruch und musste ins Krankenhaus. Der Junge hat eine Anzeige gemacht aber Frank hat das herausgefunden und hat ihn wieder geschlagen. Der Junge hat daraufhin wieder eine Anzeige gegen ihn gemacht und Frank kam ins Gefängnis.

Erstes Kiezforum 2026: Rollberger Armutskonferenz
Am 18. Februar findet im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe das erste Kiezforum diesen Jahres statt! Freut euch auf spannende Inputs und Diskussionen rund um Armut, insbesondere bei Familien, Alleinerziehenden und Senior*innen. Besonders beleuchten wollen wir die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit und das wichtige Thema Klassismus (= Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der ökonomischen Position). Wir sind besonders gespannt auf die Beiträge unserer lokalen Expert*innen (u.a. Shao-Xi Lu vom Gesundheitskollektiv, Ljuba Böttger von der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende und Jana Langbein von der Seniorenberatung) – und natürlich auf den Austausch mit Stadtrat für Gesundheit und Soziales Hannes Rehfeld! Um eine vorherige Anmeldung per Email oder Telefon bis zum 13. Februar wird gebeten.
Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen
Bällebad und andere Attraktionen für Kinder in der kalten Jahreszeit
Immer mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr öffnet der Winterspielplatz in der St. Clara-Gemeinde seine Pforten für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung eines betreuenden Erwachsenen.„Heute sind wir zum vierten Mal in diesem Herbst geöffnet“, erläutert Agnes-Maria Streich, die die Koordinatorin vor Ort ist. „Beim ersten Mal waren etwa 15 Kinder da. Jetzt sind wir bei 30. Bei geringen Temperaturen und grauem Nieselregenwetter wird das in den nächsten Wochen so bleiben oder noch mehr werden. Anfang des Jahres, im Januar und Februar sind wir regelrecht überrannt worden. Da kamen einmal 65 Kinder und wir mussten tatsächlich den Einlass stoppen.“
Der Winterspielplatz in der Briesestraße 17 ist eine von sehr wenigen Einrichtung dieser Art in Nord Neukölln. Im Global Village gibt es noch die „Ludothek global“, die an Dienstagvormittagen sowie Mittwoch und Freitag nachmittags für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Begleitung der Eltern oder einer Betreuungsperson geöffnet hat.
„Der Winterspielplatz“, fährt Agnes-Maria Streich fort, „ist eine Marke der Berliner Stadtmission. Das heißt, er muss bestimmte Kriterien erfüllen und deren Einhaltung wird auch überprüft. Früher gab es einen ähnlichen Winterspielplatz in St. Richard, aber hier in der Briesestraße sind die Räume schöner – wenn auch ebenfalls in absehbarer Zeit eine Renovierung ansteht.“
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Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken
Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?
Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.
Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.
👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen
Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025
Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Rückblick: Events im Rollberg 2025

Direkt mit der Politik reden
Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln
Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!
Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?
Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!
Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin
Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026
Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel
Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59
Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel
STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025
Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus
In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.
Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können.
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien – entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt.
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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?
Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.
Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte.
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