Neues QM-Projekt am 01.09.2023 gestartet!
Gewaltprävention Stärkung von Jugendlichen und deren Eltern

Nach drei Jahren Pandemie und den bereits bekannten prekären Lebenslagen im Rollberg (Wohnungsknappheit, fehlende berufliche Perspektiven, mangelnde Teilhabe etc.) zeigen sich bei Rollberger Jugendlichen verstärkt die negativen Folgen in Form von Lernrückständen, fehlender beruflicher Orientierung und der schlechter psychischen Verfassung. Die Schulleitung, die Schulsozialarbeit und die Polizei berichten von konstant zunehmendem problematischem sozialem Umgang wie Mobbing und Cybermobbing, Schuldistanz (Fernbleiben vom Unterricht), aggressives Verhalten mit Gewaltvorfällen, welche sich bereits bei ab 10-Jährigen häufen. Hier erfährst du mehr über die Ziele und Vorhaben des neuen QM Projekts....

Wie die Forschungsliteratur zeigt, kann aggressives Verhalten u.a. durch sozialen Druck in der Peergroup, Frustration und Perspektivlosigkeit, der Suche nach Anerkennung, gewaltvolles Familienleben, fehlende Mitbestimmungsmöglichkeiten, Vorstellungen von Männlichkeit, falsche Vorbilder, durch Substanzkonsum und selbst durch Langeweile entstehen. Daran möchte das neue QM-Projekt ansetzen. Gewalttätiges Verhalten lässt sich nicht auf einzelne Bedingungen zurückführen, weswegen Präventionsstrategien stets auf verschiedenen Ebenen wirken müssen: Zum einen müssen gewaltfördernde Bedingungen (siehe oben) verringert werden, insbesondere jedoch muss der Fokus auf die Kompetenzen, Ressourcen sowie die von Lebenskompetenzen der Heranwachsenden gerichtet werden. Hierzu zählen in Anlehnung an die Definition der WHO (1994) folgende (Schutz-)Faktoren:
1. Verbesserung der Selbstwahrnehmung und des Selbstwertgefühls
2. Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und Selbstbehauptung
3. Besserer Umgang mit Stress und negativen Emotionen
4. Aufbau von Problemlösungskompetenzen, kritischem Denken und Einfühlungsvermögen
5. Reflexion von Werten und Rollenbilder
6. Förderung der Selbstwirksamkeit und Perspektiven

Die bereits im IHEK 2022 definierten Bedarfe nach der psycho-sozialen Unterstützung von Jugendlichen sowie nach Elternbildung sind aktueller denn je (Vgl. IHEK 2022, S. 21 ff.). Auch um Silvester wurde problematisches und riskantes Verhalten bei der Nutzung von legalen und illegalen Feuerwerkskörpern beobachtet. Die lokalen Einrichtungen (Morus 14 e.V., Kiezanker e.V., das Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, Madonna e.V., die Stadtteilmütter und das Gesundheitskollektiv) erreichen zwar einige Rollberger Familien, können den stark zunehmenden Bedarf aufgrund personeller Kapazitätsgrenzen jedoch nicht auffangen. Auch die Ressourcen der Schulsozialarbeit und der Schulpsychologie sind vollends ausgeschöpft.

1) Was soll erreicht werden?
Jugendliche:

- Gewaltfreies Selbstverständnis wird durch pädagogische Freizeitgestaltung gefestigt.
- Rollberger Jugendliche wirken als Kiez-Held*in präventiv in den Kiez.
- Lebenskompetenzen wie Selbstwert, kommunikative Fähigkeiten etc. werden ausgebaut zum besseren Umgang mit Mitmenschen, Stresssituationen und Problemen.
- Männlichkeitsbilder werden kritisch reflektiert.
- Ein monatliches Freizeitangebot am Samstag wird stattfinden.

Gewaltprävention:
- Es werden Kiez-Held*innen mit dem Schwerpunkt Gewaltprävention ausgebildet die nachhaltig über das Projektende hinaus als Multiplikator*innen im Quartier wirken
- Durch das kritische reflektieren von Männlichkeitsbildern erlernen die Jugendlichen alternative Verhaltensweisen und haben die Möglichkeit auf neu erlernte Methoden und Denkansätze zurück zu greifen und alte Gewaltmuster zu verabschieden.

Schaffung von neuen Freizeitangeboten:
- Schaffung eines gewaltfreien Selbstverständnisses wie Gewalt- und Stressabbau im Rahmen von bewegungspädagogischen Angeboten.
- Ein Monatliches Freizeitangebot am Samstag bietet den Jugendlichen eine alternative Beschäftigung zum Rumhängen“ –u.a. wegen Umbau der Lessinghöhe ab 2024- wird geschaffen.

Eltern:
- Es entsteht ein neues Angebot für Jugendliche und ihre Väter.
- Eltern von 11-24 Jährigen finden bei Kiezanker e.V. Unterstützung zu jugendspezifischen Themen.
- Die Kooperation zwischen Eltern und relevanten Bildungsakteuren (wie KJPD, Jugendamt, Ayeeko e.V., Schulsozialarbeit, Jugendberufsagentur, JMD, Aufbruch Neukölln e.V., Familienberatungsstellen etc.) hat sich verbessert.
- Mehr Väter und Mütter von Jugendlichen sind an die lokalen und kommunalen Bildungs- und Hilfseinrichtungen angebunden.
-  Mehr Eltern von 11-24 Jährigen kennen sich bei jugendspezifischen Themen wie z.B. Gruppenzwang, Medien, Schul- und Ausbildungssystem besser aus.
- Mehr Eltern kennen die Bedürfnisse und Probleme ihrer Jugendlichen.

2.) Wer wird das Projekt durchführen?
Für die Trägerschaft wurde der lokale Verein Kiezanker e.V. ausgewählt. Gemäß Satzung beinhaltet der konzeptuelle Arbeitsschwerpunkt des Vereins die Elternbildungsarbeit (Begleitung und Beratung zu Bildung, Teilhabe und Integration) mit passgenauen Angeboten für Eltern mit Migrationshintergrund. Der Verein ist mit diversen Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen im Quartier und bezirksweit sehr gut vernetzt. Bereits seit über 8 Jahren befähigt und berät Kiezanker e.V. erfolgreich eine hohe Anzahl an Eltern (insbesondere der türkischen und arabischen Community) und deren Kindern, schafft bedarfsgerechte Eltern-Kind-angebote und baut sein Netzwerk erfolgreich aus.
Die Projektleitung, die Steuerung und Durchführung der Jugendangebote, sowie die Elternberatung wird Sozialarbeiter Caner Altin übernommen. Hr. Altin bringt fundierte Arbeitserfahrung durch seine Tätigkeit als Schulsozialarbeiter an einer Neuköllner Grundschule sowie als Mediator für Konfliktlotsen mit. Er hat im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe als Honorarkraft gearbeitet, war im QM-Projekt „Ich bin der Knaller – aber sicher! (2014 - 2016)“ zum sensibilisierten Umgang mit Feuerwerkskörpern involviert und ist langjähriges Vereinsmitglied im Kiezanker e.V. Zudem baute er den Verein Fair kickt besser e.V. mit auf und hat daher Erfahrung in der sportpädagogischen Projektarbeit im Kiez. Herrn Altin sind die Zielgruppe, die lokalen Akteure und die spezifischen Herausforderungen im Quartier bekannt. Durch sein Aufwachsen im Kiez und den oben aufgeführten Tätigkeiten ist er der Nachbarschaft bekannt und mit bereits mit einigen Akteuren gut vernetzt.

Wir wünschen guten Projektstart und freuen uns auf das neue Gewaltpräventions-Projekt im Rollberg!

Das Projekt wird gefördert vom QM Rollberg über das Förderprogramm Sozialer Zusammenhalt.

QM Rollberg, 05.09.2023

Gemeinsam stricken für eine bessere Nachbarschaft

Handarbeitsprojekt für gute Zwecke
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min
In unserem Projekt kommen Frauen zu einem kreativen Workshop zusammen. Gemeinsam häkeln, stricken, nähen und sticken wir nicht nur schöne Einzelstücke, sondern bereiten auch gespendete Kleidung liebevoll auf und reparieren sie.
Dieses Engagement hat klare Ziele: Das gemeinsame nachbarschaftliche Beisammensein sowie die Unterstützung Tee- und Wärmestube Neukölln mit der aufbereiteten Bekleidungsspende.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Obdachlosenhilfe in Berlin direkt vor Ort zu unterstützen und den Menschen in der Nachbarschaft mit praktischer Hilfe und auch Geselligkeit beizustehen.
Wann? Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr in der Kopfstr. 18
Kostenlos; Anmeldungen bitte telefonisch unter der Rufnummer 030 / 52104266
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Aktionen von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft: Der Rollberger Aktionsfonds

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minAuch dieses Jahr ist es wieder so weit: Der Aktionsfonds-Aufruf 2026 startet! Bis zum 10.März könnt ihr beim QM eure Ideen für Aktionen in der schönen Rollberger Nachbarschaft einreichen und euch auf eine kleine Förderung bewerben, um diese auch wahrwerden lassen zu können.

Aktionsfonds? Nie gehört ...
Na, dann wird es aber Zeit! Über das QM-Team werden jedes Jahr 10.000 Euro für mehr Leben und Miteinander im Kiez zur Verfügung gestellt. Du hast eine gute Idee, die das Zusammenleben im Rollberg bereichern würde, aber kein Geld, um dein Vorhaben auch umzusetzen? Genau dafür ist der Aktionsfonds da. Jede Person, die im Rollberg wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bis zu 1500,- Euro stellen. Wichtig ist, dass nur sogenannte Sachmittel gefördert werden, keine Gehälter oder Honorare. D. h. du bekommst, alles, was du für die Durchführung deiner Aktion benötigst, wie etwa Lebensmittel und Geschirr, Dekorationsmaterial und Blumen, Erde und Kräutersamen, Farbe und Werkzeuge, Druck von Flyern und Postern u. s. w. Aber du und die Menschen, die dir eventuell helfen wollen, müssen die Aktion ehrenamtlich durchführen. Im Vordergrund stehen also dein Engagement und Einsatz für andere im Kiez. Weitere Infos und das Antragsformular findest du hier. Falls du dir unsicher bist, wie du das Ganze angehen sollst, kannst du auch immer einen Termin mit Stephanie vom QM-Team machen, sie nimmt sich gerne Zeit für all deine Fragen und berät dich in aller Ruhe.
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Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

KIEZFORUM SAVE THE DATE2 

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen

Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?

Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.

Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.

👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen

Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025

Projektfonds 2025














































Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Events im Rollberg 2025

Teamfoto















































Direkt mit der Politik reden

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln

Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!


Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?

Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!

Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin 

Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026

Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel

Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. 

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59

Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel

STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.

Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte. 


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