Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDer Gemeinschaftsgarten im QM-Gebiet Rollbergsiedlung heißt nicht von ungefähr Rollberg Paradise. Wer das Areal in der Roland-Krüger-Straße 6 erstmals betritt, fühlt sich sogleich wie in eine andere Realität versetzt: Grün, wohin man blickt, meterhoher Mais aus Bolivien, Zucchini- und Mangoldpflanzen und viele viele Feigen, die bald reif und köstlich süß sein werden.
Am Dienstag, 16. September 2025 hat das Rollberg Paradise im Rahmen des QM-Projekts „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ und der Aktionswoche „Wundervolle Orte in Neukölln“ von 17:00 bis 20:00 Uhr seine Pforten zum großen Gartenfest geöffnet. Hier geht's zum Bericht!



Grußworte, Workshops und Führungen
Während im zentralen Bereich des Gemeinschaftsgartens noch das Fingerfood-Buffet aufgebaut wurde und die Erfrischungsgetränke – Biolimonaden, Schorlen, Wasser, alkoholfreies Bier und alkoholfreier Sekt – schon bereitstanden, begrüßten die Mitglieder des QM-Teams und Miriam Rasser von der bezirklichen Koordinierungsstelle Umweltbildung die Ankommenden. 
Robert Lager von Fixpunkt e. V. ist mit dem Peer Projekt Neukölln ebenfalls auf dem Gelände verwurzelt. Von einem zum Büro und Aufenthaltsort umfunktionierten Container aus starten seine Angebote für Menschen mit Drogen bezogenen Problemen. Dazu gehört, mit den Peers in den umgebenden Grünanlagen gebrauchte Spritzen einzusammeln und zu entsorgen. Robert sagt, für ihn sei das Tolle am Rollberg Paradise, dass so viele unterschiedliche Initiativen und Menschen den Garten gemeinsam nutzen. Neben den Gärtner*innen vom Prinzessinnengarten Kollektiv, beteiligten Nachbar*innen und seinen Peers verweist er auch auf Menschen mit Behinderungen, die im Rahmen einer regelmäßig gärtnernden Gruppe von Mosaik gGmbH am Projekt teilhaben. „Außerdem freue ich mich jeden Morgen darauf, die Eule zu begrüßen, die hier im Baum wohnt und eigentlich immer da ist.“
Im Anschluss starteten die beiden Workshops zur Herstellung von Seedballs und bunter Butter. Bei Seedballs handelt es sich um aus nährstoffreicher Erde geformte Kugeln, die Samenkörner enthalten. Diese können in dieser Form ganz einfach irgendwo in der Stadt ausgesät werden und zu mehr Grün im urbanen Raum beitragen. Bunte Butter erzeugten die Workshopteilnehmenden, indem sie fettreiche Biosahne lange und kontinuierlich schüttelten und der dickflüssig gewordenen Masse schließlich vorbereitete Kräuter und Blüten beimengten. Auf leckerem Brot ein wahrer Genuss!
Derweil führte Tom Jahn vom Gartenteam Interessierte durch den Garten, den er kennt wie kein zweiter. Schließlich hat der gelernte Schlosser, wie er erzählt, bereits vor 10 Jahren vom damaligen Chef des Grünflächenamts den Schlüssel für die Fläche überreicht bekommen. Seitdem sind, meist mit seiner Beteiligung, die Strukturen auf dem Gelände entstanden, die es heute zu dem machen, was es ist. Ein Geheimnis des Erfolgs, verrät er, war, dass er und seine Mitstreitenden sehr früh damit begonnen haben, auf Wochenmärkten Kompost und Bioabfälle einzusammeln. Gemischt mit Stroh, Erde aus dem Amazonas und Holzkohle wird daraus fruchtbarer Boden für Beete und Hochbeete. „Darin gedeihen zum Beispiel Feigen ganz wunderbar“, sagt er. „Für sie ist es heute kein Problem mehr, in Berlin zu überwintern. Wir haben sie hier in allen Entwicklungsstadien, vom Setzling bis zum doch schon recht großen Baum. Und nach einem warmen feuchten Sommer wie in diesem Jahr lohnt die Ernte richtig. Das hat natürlich wesentlich auch mit der Veränderung des Klimas zu tun.“

Danke an den Kiez!
Ein weiterer wichtiger Punkt im Programm war die Ehrung der ehrenamtlich engagierten Nachbar*innen durch das QM-Team. Ohne ihren Einsatz wäre vieles, was es heute an Strukturen und Aktivitäten im Quartier gibt, nicht denkbar. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Arten sich einzubringen: von der Mitarbeit bei einzelnen Festen für einige Stunden bis zum regelmäßigen Einsatz für Mieter*innenbelange im Mieterbeirat.. Aber auch im Gemeinschaftsgarten, in der Aktionsfondsjury, die darüber entscheidet, welche Projekte für die Nachbarschaft mit QM-Mitteln gefördert werden, und an vielen anderen Stellen beteiligen sich Bewohner*innen aus dem Gebiet ehrenamtlich. Um ihnen zu danken, bat das QM-Team sie in kleinen Gruppen auf die Bühne und überreichte Sonnenblumen und Regenschirme als Präsente. Tom vom Gartenteam ging allerdings auch während der Ehrung so sehr in seinem Engagement auf, dass er es nicht auf die Bühne schaffte, als ihm gedankt werden sollte. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt noch mit einer Gruppe, in einer abgelegenen Ecke des Gartens und erklärte den Kompost.
Anschließend wurde das Fingerfood- und Kuchenbuffet eröffnet, das dieses Mal von einem Berliner Caterer kam, der sich, wie man schnell bemerkte, auf so raffinierte wie hochwertige frische kleine Happen spezialisiert hat. Hervorgehoben werden soll hier vor allem ein Aufstrich auf der Basis von Cashewkernen mit Chipotle (geräucherte Jalapeños), Limetten und Koriander und einer sich langsam entfaltenden Schärfe oder die Mini Tacos mit schwarzen Bohnen und Guacamole sowie der vorzügliche schwäbische Apfelkuchen aus der reichhaltigen Kuchenauswahl.

Musik und Schauer
Musikalisch begleitete das Geschehen Johannes Rosenstock mit Band – zu Gitarre, Kontrabass und Trompete sang er in verschiedenen Sprachen und lud zum Tanzen, Mitklatschen und – bei bekannteren Stücken wie „Bella Ciao“ auch zum Mitsingen ein.
Um kurz nach halb acht, nur wenige Minuten vor dem geplanten Ausklang der Veranstaltung, setzte ein plötzlicher, recht heftiger Schauer dem gemeinschaftlichen Abend ein jähes Ende. Aber auch das gehört zu Gärtnern und Abenden im Freien dazu.

  • IMG-20250918-WA0013
  • gartenfest_12
  • gartenfest_14
  • gartenfest_23
  • gartenfest_24
  • gartenfest_27

Simple Image Gallery Extended

 

Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ und die QM-Ehrenamtsanerkennung wurden finanziert aus Mitteln des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt.
Text und Bilder: H. Heiland, 16.09.2025
Redaktion: QM Rollberg

Erstes Kiezforum 2026: Rollberger Armutskonferenz

KIEZFORUM SAVE THE DATE

Am 18. Februar findet im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe das erste Kiezforum diesen Jahres statt! Freut euch auf spannende Inputs und Diskussionen rund um Armut, insbesondere bei Familien, Alleinerziehenden und Senior*innen. Besonders beleuchten wollen wir die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit und das wichtige Thema Klassismus (= Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der ökonomischen Position). Wir sind besonders gespannt auf die Beiträge unserer lokalen Expert*innen (u.a. Shao-Xi Lu vom Gesundheitskollektiv, Ljuba Böttger von der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende und Jana Langbein von der Seniorenberatung) – und natürlich auf den Austausch mit Stadtrat für Gesundheit und Soziales Hannes Rehfeld! Um eine vorherige Anmeldung per Email oder Telefon bis zum 13. Februar wird gebeten.

Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

KIEZFORUM SAVE THE DATE2 

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen

Bällebad und andere Attraktionen für Kinder in der kalten Jahreszeit

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minImmer mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr öffnet der Winterspielplatz in der St. Clara-Gemeinde seine Pforten für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung eines betreuenden Erwachsenen.
„Heute sind wir zum vierten Mal in diesem Herbst geöffnet“, erläutert Agnes-Maria Streich, die die Koordinatorin vor Ort ist. „Beim ersten Mal waren etwa 15 Kinder da. Jetzt sind wir bei 30. Bei geringen Temperaturen und grauem Nieselregenwetter wird das in den nächsten Wochen so bleiben oder noch mehr werden. Anfang des Jahres, im Januar und Februar sind wir regelrecht überrannt worden. Da kamen einmal 65 Kinder und wir mussten tatsächlich den Einlass stoppen.“
Der Winterspielplatz in der Briesestraße 17 ist eine von sehr wenigen Einrichtung dieser Art in Nord Neukölln. Im Global Village gibt es noch die „Ludothek global“, die an Dienstagvormittagen sowie Mittwoch und Freitag nachmittags für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Begleitung der Eltern oder einer Betreuungsperson geöffnet hat.
„Der Winterspielplatz“, fährt Agnes-Maria Streich fort, „ist eine Marke der Berliner Stadtmission. Das heißt, er muss bestimmte Kriterien erfüllen und deren Einhaltung wird auch überprüft. Früher gab es einen ähnlichen Winterspielplatz in St. Richard, aber hier in der Briesestraße sind die Räume schöner – wenn auch ebenfalls in absehbarer Zeit eine Renovierung ansteht.“
-> weiter

Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?

Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.

Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.

👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen

Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025

Projektfonds 2025














































Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Events im Rollberg 2025

Teamfoto















































Direkt mit der Politik reden

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln

Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!


Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?

Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!

Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin 

Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026

Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel

Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. 

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59

Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel

STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


-> weiter

Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.

Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte. 


-> weiter