Der Garten für den Kiez


20250430 121553

Das Gartenteam um Ana, Daniel, Lis, Nuhat und Tom freut sich auf euren Besuch! Kommt vorbei!





Kontakt und Info



Gemeinschaftsgarten "Rollberg Paradise". Roland-Krüger-Straße 6, 12053 Berlin
Gartentag: jeden Dienstag 14 bis 17 Uhr
Kommt vorbei und fragt nach Ana, Lisa, Tom und Daniel!
Oder schreibt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Für alle Infos rund um den Garten gibt es außerdem eine WhatsApp-Gruppe:
Beitrittslink: www.kurzelinks.de/0sr6





Aktuell

Inclusive Paradise - Wie Gemeinschaftsgärten Inklusion fördern

Belal gießt mit FlascheDer Rollberger Gemeinschaftsgarten „Rollberg Paradise“ versteht sich seit seinen Anfängen als offener Ort für die ganze Nachbarschaft. Doch leider gab es in der Vergangenheit eine Gruppe von Menschen, für die eine Teilhabe nur eingeschränkt möglich war. Da der Garten anfangs auf dem Dach einer Tiefgarage verortet und nur über steile Treppen zu erreichen war, konnten Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen nur sehr schwer und Rollstuhlfahrer*innen gar nicht an den regelmäßigen Gartentagen teilnehmen. Als Notlösung baute das Team der Prinzessinnengärten, Träger des Gartenprojekts, eine Anzuchtstation für Jungpflanzen in Räumen des AWO Kreisverband Südost e.V., so dass dort zumindest zu Saisonbeginn ortsunabhängig gegärtnert werden konnte. Nach dem Umzug des Gartens im April hat sich die Situation zum Glück deutlich geändert. So ist der Garten auf der neuen Fläche in der Roland-Krüger-Str.6 zwar nicht komplett barrierefrei, aber zumindest sehr barrierearm und auch für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich.

Und so ist das Rollberg Paradise nach mittlerweile 3 Jahren Projektlaufzeit nun wirklich ein Garten für alle geworden und Gartengruppen von Mosaik gGmbH und vom AWO Falk-Club haben einen festen Platz im Projekt. Sowohl bei der Anzucht von Jungpflanzen zu Beginn der Saison als auch in der ganzjährig anstehenden Gartenpflege sind die beiden Gruppen nicht mehr wegzudenken und bilden eine äußerst gern gesehene und zuverlässige Unterstützung für die Nachbar*innen vor Ort. Die Gruppen bestehen aus Menschen mit körperlichen und/ oder geistigen Beeinträchtigungen verschiedenen Alters und ihren jeweiligen Begleitpersonen bzw. Einzelfallhelfer*innen. Sie kommen mindestens ein bis zweimal die Woche vorbei und packen immer da mit an, wo es gebraucht wird.

Das Kind muss an die frische Luft! – Bewegung und Naturerfahrung
Peggy Büttner, die als Bewegungstherapeutin die Gartengruppe von Mosaik gGmbH betreut und Ann-Katrin Dammhayn, die als Leitung des AWO Falk-Clubs Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigung organisiert, betonen das große Potenzial von Naturerfahrung bzw. Gärtnern für die pädagogische Arbeit. Zum einen leben viele ihrer Klient*innen einen Alltag, der vorrangig in Innenräumen stattfindet und wenig Bewegung bzw. körperliche Auslastung bietet – besonders, wenn auch körperliche Einschränkungen vorliegen. Die Möglichkeit, sich bei körperlicher Arbeit an der frischen Luft auszupowern, wirke sich auf die Teilnehmenden äußerst positiv aus. So bemerkt Peggy an Gartentagen eine deutliche Veränderung bei ihrer Gruppe: „Du merkst, dass die Arbeit im Garten die Teilnehmenden auslastet. Die innere Unruhe und Anspannung, die viele spüren, verringern sich. Sie zeigen weniger Verhaltensauffälligkeiten und wirken deutlich ausgeglichener und ruhiger.“ Zum anderen leiste der Ort an sich durch seine Naturnähe einen großen Beitrag für das Wohlbefinden der Teilnehmenden: Der Gemeinschaftsgarten sei eine grüne Oase, eine Parallelwelt zur Stadt, ein Ort zum Ausatmen, der auf jeden beruhigend wirke: „Du bist in Neukölln, aber irgendwie auch gar nicht“, so Ann-Katrin. Die Naturerfahrung vor Ort habe sofort Auswirkungen auf die Teilnehmenden. So sind manche v.a. damit beschäftigt, „einfach wahrzunehmen und zu genießen“, sie beobachten das Lichtspiel in den Blättern und freuen sich wie an Weihnachten, weil sie die Waldohreule entdeckt haben, die im Garten wohnt. Das sinnliche Erlebnis aus Spüren, Riechen, Sehen, Hören und manchmal sogar Schmecken macht etwas mit den Menschen. „Natur wirkt“, fasst Peggy es klar zusammen. 

Für jeden was dabei! - Selbstbestimmung und Teilhabe
Was das Gartenangebot für die Teilnehmenden noch so besonders macht, ist v.a. der hohe Grad an Selbstbestimmung: „Die Leute haben sonst einen ziemlich fremdbestimmten Alltag. Die Menschen, die die Vormundschaft haben, planen und entscheiden: Da wohnst du, da arbeitest du, da machst du Therapie und da verbringst du deine Freizeit! Aber die Teilnahme an der Gartengruppe ist komplett freiwillig und auch, was dann im Garten gemacht wird, können die Teilnehmenden selbst mitbestimmen, weil die Aufgaben so vielfältig sind. Die Möglichkeit, eigenen Entscheidungen treffen zu können, wird als große Freiheit erlebt und fördert auch das Selbstbewusstsein“, so Ann-Katrin. Viele der Teilnehmenden lieben es beispielsweise zu gießen und zu ernten. Die Teilnehmenden mit autistischen Zügen dagegen ziehen es vor, Dinge zu sortieren, wie etwa 500 Blumentöpfe, die nach Größen geordnet werden mussten. Wieder andere suchen die körperliche Herausforderung und fahren Schubkarren voll mit nassem Laub Richtung Kompost. Die Vielfalt an Aufgaben von ganz niedrigschwellig zu etwas komplexer, von fein- zu grobmotorisch u.s.w. ermögliche, dass alle etwas finden, in dem sie gut sind. Die Erfahrung, so wie man ist, mitmachen zu können und Erfolge zu haben, zusammen mit der individuellen Wahlfreiheit sei eine unglaublich empowernde Erfahrung für die Teilnehmenden, so Ann-Katrin.

Alle für alle! – Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft
Ähnliche Positives berichtet auch Peggy: „Die Gruppe erfährt im Garten Selbstwirksamkeit. Das, was sie dort tuen, hat sofort Auswirkungen. Wenn ich die Pflanzen nicht gieße, vertrocknen sie, aber wenn ich sie pflege und mich um sie kümmere, dann wachsen sie und irgendwann kann ich sogar etwas ernten und bekomme etwas zurück. Wenn wir dann z.B. Minze ernten und für alle in der Einrichtung Tee davon kochen.“ Die Mitarbeit beinhalte zudem eine Verantwortungsübernahme, die den Teilnehmenden gesellschaftlich sonst eher nicht zugetraut wird: „Hier sind sie ein wichtiger Teil der Gartengemeinschaft und von ihrem Einsatz profitieren alle in der Nachbarschaft. Sie erfahren Wertschätzung von anderen für das, was sie leisten. Das ist für viele eine ganz besondere und wichtige Erfahrung.“ So sind die Teilnehmenden besonders stolz, wenn die von ihnen aufgezogenen Jungpflanzen, die die Basis des neuen Gartenjahrs bilden, in den Garten umziehen und in die Beete gesetzt werden. Doch auch wenn ein Teil der Ernte in die eigene Einrichtung mitgebracht wird, erleben die Teilnehmenden großen Zuspruch und Anerkennung. Neben diesen Erfolgserlebnissen sei auch die Begegnung mit anderen Menschen vor Ort extrem wertvoll für die Gruppen. Durch den vor Ort erlebten Kontakt und Austausch mit anderen Menschen, sei es in Form eines Grußes unter Gärtner*innen, wenn etwas erklärt oder gemeinsam erledigt wird, entstehe ein Zugehörigkeitsgefühl über die eigene Peergroup hinaus, eine Form von gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Identifikation, so Peggy.

Da geht noch was! – Werdet selbst Teil des Gartens
Auch wenn in diesem Artikel keine Menschen mit Einschränkungen zu Wort kommen, so ist sich Peggy ganz sicher, dass ihre Gruppe ihr in allen Punkten zustimmen würde: „Die Begeisterung für den Garten ist wirklich groß! In der Einrichtung reden alle darüber und erzählen sich von den Gartentagen. Alle wollen unbedingt mitkommen – auch bei Regen. Selbst die, die nicht sprechen können, kommen dann mit der Piktogrammkarte „Garten“ zu mir uns geben mir deutlich zu verstehen, dass sie in den Garten wollen. Inzwischen sammeln wir sogar unseren Kaffeesatz hier als Dünger und alle machen mit.“ Und Ann-Katrin freut sich: „Einzelne Teilnehmende gehen sogar manchmal allein in den Garten, unabhängig von der Gruppe.“

Das Potenzial von Gemeinschaftsgärten für inklusive und integrative soziale Arbeit ist also riesig. Wenn ihr daran interessiert seid, selbst mit einer Gruppe regelmäßig mitzumachen und Teil des Projekts zu werden, meldet euch beim QM Rollberg!

Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.

Text: QM Rollberg, November 2025

Fotos/ Copyright: Mosaik gGmbH, Nomadisch Grün gGmbH

Siham mit Gießkanne wgv 11





Gemeinsam gärtnern





Gemeinsam kochen

Zusammen mit dem Berliner Ernährungsrat arbeiten wir daran, eine kleine Kiezküche vor Ort aufzubauen. Unser Ziel ist es, das gemeinsam gezogene und geerntete Gemüse auch zusammen zu kochen und mit der Nachbarschaft zu teilen. Denn nichts bringt Menschen so schön zusammen, wie ein gutes Essen oder? Und ganz nebenbei wirkt eine regelmäßige Gemeinschaftsküche auch noch Ernährungsarmut entgegen, indem sie den Zugang zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung für alle ermöglicht. Die mobile Küche haben wir schon gebaut. Jetzt fehlt es noch an engagierten Hobbyköch*innen und hungrigen Unterstützer*innen, die Lust haben, das Angebot mit uns aufzubauen. Bei Interesse meldet euch gern oder kommt während des offenen Gartentags vorbei!














































Unter den folgen Links finden Sie Tipps, Adressen und Telefonnummern, wie Sie sich an Mülltrennung beteiligen oder Elektroschrott oder Sperrmüll entsorgen können.


Außerdem:

 

Hier finden Sie die Adressen, der Gasversorger in Berlin.

Gasag

Das Kundenzentrum der GASAG liegt mitten in Berlin. Ihre Fragen zum Thema Erdgas werden hier im persönlichen Gespräch oder auch am Telefon beantwortet.

GASAG Kundenzentrum
Friedrichstr. 185-190
10117 Berlin-Mitte

Tel.: 0180/1 42 72 42
24h-Hotline zum Ortstarif aus dem Festnetz der Deutschen Telekom
Fax: (030) 78 72 76 00

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geschäftszeiten:
Mo., Mi., Fr. von 10.00 bis 18.00 Uhr
Di., Do. von 10.00 bis 20.00 Uhr
Sa. von 10.00 bis 16.00 Uhr

Internet: www.gasag.de

Unter dieser Web-Adresse erhalten Sie u.a. Informationen über Anmeldung, Zählerstand, Installateursuche, Hausanschluss, Preise, Preisrechner, Erdgasvollversorgung.


klickgas.de

klickgas.de ist eine Marke der DEH Deutschen Erdgashandels GmbH & Co. KG. Die DEH verfügt über umfassende Erfahrungen im Handel mit Erdgas
und versorgt schon seit Jahren bundesweit namhafte Großkunden mit Erdgas.

Jetzt hat sich dieses Unternehmen dazu entschlossen, auch den Privatkundenmarkt zu erschließen.


Mit der Marke klickgas.de und einem Unternehmenskonzept, das auf die günstigen Preise eines durch reduzierte Verwaltungs- und Servicekosten gekennzeichneten
Internetangebotes mit 2 Jahren Festpreis-Garantie setzt.


Deutsche Erdgashandels GmbH & Co. KG
Postfach 970 120
12701 Berlin
Hotline-Service: 01805 423523
(0,12 €/min aus dem nationalen Festnetz)
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.klickgas.de


qm-net/15.02.2007



Jeder Tropfen zählt

Im Rollbergviertel sind viele Wohnungen mit Kalt- und Warmwasserzählern ausgestattet.
Durch die Wasseruhren ist es möglich geworden, den Verbrauch jedes einzelnen Haushalts zu berechnen. Das ist wie beim Tanken. Das Wasser läuft, die Wasseruhr zählt und dafür muss der Verbraucher zahlen. Leider kommt die dicke Rechnung erst nach einem Jahr und nicht wie beim Tanken sofort. Hoher Verbrauch macht sich also erst nach einem Jahr im Geldbeutel bemerkbar. Genauso ist es mit dem Wasser sparen. Ob sie dabei erfolgreich waren merken sie auch erst nach der nächsten Abrechnung.

Achtung ! Wasser ist teuer, Abwasser ist noch teurer.

Unterschätzen Sie nicht die Kosten.

Hier ein paar Beispiele:
Ein Kubikmeter Wasser plus Abwasser kostet 4,842 Euro.
Der Berliner Privathaushalt verbraucht jährlich pro Person (Angaben Wasserwerk) 41 Kubikmeter, das sind rund 199,00 Euro im Jahr, das macht bei einem 4 Personenhaushalt 796,00 Euro im Jahr. Das sind im Montat ca. 67,00 Euro.

Also, Wassersparen, heißt Geld sparen.
hier ein paar Tipps :

  • Lieber duschen anstatt baden! Das spart pro Duschgang 70 Liter Wasser.
  • WC-Spülkasten: Bitte Stopptaste und separater Dreilitertaste benutzen. Man spart rund die Hälfte der Wassermenge für eine Toilettenspülung.
  • Zahnputzbecher nutzen: Beim Zähneputzen nicht das Wasser laufen lassen, sondern ein Zahnputzglas mit Wasser benutzen. Wasser abstellen auch beim Einseifen der Hände, beim Rasieren usw.
  • Beim Kauf von neuen Waschmaschinen und Geschirrspülern auf den Wasserverbrauch achten (Effizienzklasse A++).
  • Trinkwasser ist ein kostbares und teures Gut. Deshalb sollte man tropfende Wasserhähne oder undichte Ventile an WC-Spülkästen schnellstens reparieren lassen. Ein undichter Spülkasten im Bad vergeudet im Jahr ca. 500 Liter!


Die Wasserqualität in Berlin


Das Berliner Trinkwasser enthält keine Chemikalien.
In Berlin wird ausschließlich Grundwasser aus über 30 Meter tiefen Brunnen gewonnen. Dieses Wasser ist fast keimfrei und muss deshalb nicht gechlort werden. Es wird mit Sauerstoff angereichert, damit das Eisen aus dem Wasser entfernt werden kann, sonst wäre unser Wasser braun.
Unser Trinkwasser ist für die Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet.
Aber bitte beachten Sie, dass es in manchen Altbauten noch Bleirohre gibt. In Bleileitungen können sich die Bleiwerte erhöhen, wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung gestanden hat. Es empfiehlt sich dann, das Trinkwasser vor dem Gebrauch ablaufen zu lassen, bis es richtig kalt aus der Leitung kommt. Das Berliner Trinkwasser kann bedenkenlos getrunken werden.
Kein Lebensmittel unterliegt auf Grund der Deutschen Trinkwasserverordnung so strengen Qualitätsrichtlinien wie Trinkwasser.

Mehr Information unter: www.bwb.de


Qm-Net, fred/Feb.2007

Unterkategorien

Erstes Kiezforum 2026: Rollberger Armutskonferenz

KIEZFORUM SAVE THE DATE

Am 18. Februar findet im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe das erste Kiezforum diesen Jahres statt! Freut euch auf spannende Inputs und Diskussionen rund um Armut, insbesondere bei Familien, Alleinerziehenden und Senior*innen. Besonders beleuchten wollen wir die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit und das wichtige Thema Klassismus (= Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der ökonomischen Position). Wir sind besonders gespannt auf die Beiträge unserer lokalen Expert*innen (u.a. Shao-Xi Lu vom Gesundheitskollektiv, Ljuba Böttger von der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende und Jana Langbein von der Seniorenberatung) – und natürlich auf den Austausch mit Stadtrat für Gesundheit und Soziales Hannes Rehfeld! Um eine vorherige Anmeldung per Email oder Telefon bis zum 13. Februar wird gebeten.

Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

KIEZFORUM SAVE THE DATE2 

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen

Bällebad und andere Attraktionen für Kinder in der kalten Jahreszeit

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minImmer mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr öffnet der Winterspielplatz in der St. Clara-Gemeinde seine Pforten für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung eines betreuenden Erwachsenen.
„Heute sind wir zum vierten Mal in diesem Herbst geöffnet“, erläutert Agnes-Maria Streich, die die Koordinatorin vor Ort ist. „Beim ersten Mal waren etwa 15 Kinder da. Jetzt sind wir bei 30. Bei geringen Temperaturen und grauem Nieselregenwetter wird das in den nächsten Wochen so bleiben oder noch mehr werden. Anfang des Jahres, im Januar und Februar sind wir regelrecht überrannt worden. Da kamen einmal 65 Kinder und wir mussten tatsächlich den Einlass stoppen.“
Der Winterspielplatz in der Briesestraße 17 ist eine von sehr wenigen Einrichtung dieser Art in Nord Neukölln. Im Global Village gibt es noch die „Ludothek global“, die an Dienstagvormittagen sowie Mittwoch und Freitag nachmittags für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Begleitung der Eltern oder einer Betreuungsperson geöffnet hat.
„Der Winterspielplatz“, fährt Agnes-Maria Streich fort, „ist eine Marke der Berliner Stadtmission. Das heißt, er muss bestimmte Kriterien erfüllen und deren Einhaltung wird auch überprüft. Früher gab es einen ähnlichen Winterspielplatz in St. Richard, aber hier in der Briesestraße sind die Räume schöner – wenn auch ebenfalls in absehbarer Zeit eine Renovierung ansteht.“
-> weiter

Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?

Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.

Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.

👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen

Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025

Projektfonds 2025














































Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Events im Rollberg 2025

Teamfoto















































Direkt mit der Politik reden

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln

Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!


Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?

Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!

Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin 

Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026

Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel

Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. 

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59

Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel

STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


-> weiter

Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.

Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte. 


-> weiter