Erstes Netzwerktreffen des Kiezforums auf der Lessinghöhe

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minAm Donnerstag, 12 Juni fand das erste Netzwerktreffen des neuen Kiezforums Rollberg im Festsaal des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe statt. Gekommen waren 34 Teilnehmende, darunter Anwohner*innen aus dem Kiez, Koordinator*innen und Mitarbeitende von Einrichtungen und Initiativen wie der „Anlaufstelle gegen Gewalt und Diskriminierung in Neukölln“, dem Medienkompetenzzentrum, dem GeKo – Gesundheitszentrum für Neukölln oder dem Global Village sowie Vertreter*innen des Bezirks wie die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport Janine Wolter, die Koordinatorin der Quartiersmanagementgebiete Elena Koßmann oder Michael Thoma vom Jugendamt.
Hervorgegangen ist das neue Format des Kiezforums Rollberg aus der Fusion des Quartiersrats und der Kiez-AG. Dreimal im Jahr soll es von nun an Netzwerktreffen geben, die es den Teilnehmenden ermöglichen, sich miteinander bekanntzumachen und ihre Arbeit und ihre Angebote im Gebiet zu koordinieren. Um hierbei möglichst effektiv voranzukommen, werden die Treffen thematisch vorbereitet. Zu verschiedenen aktuell wichtigen Themen wird dann in Kleingruppen diskutiert, im Anschluss stellen die Gruppen ihre Ergebnisse einander vor. In Form einer digitalen Pinnwand stehen die Resultate dieser Diskussionen den Teilnehmenden nachher zur Verfügung, von der Auftaktveranstaltung hier: Dokumentation Kiezforum Rollberg
Wie gut das neue Format angenommen worden ist, zeigen auch die folgenden Statements von Teilnehmenden:

„Ein gutes Netzwerktreffen ist ein Miteinander auf Augenhöhe, um die Bedürfnisse, Wünsche und Fragen von allen mitzunehmen. Dann kann man sagen, da geht man jetzt gemeinsam los und arbeitet daran. Ich nehme von heute leider die Erkenntnis mit, dass wir immer noch an Themen wie Rassismus und Desinformation arbeiten und dass das gefühlt durch die Medien jetzt nochmal verstärkt worden ist. Aber das Anliegen mit den Solarzellen für das Schuldach finde ich natürlich auch wichtig. Und ich finde es toll, dass Schüler sich da engagieren.“
Janine Wolter, Neuköllner Bezirksstadträtin, Leiterin des Bereichs Bildung, Kultur und Sport

„Ich bin hier als Gebietskoordination vom Quartiersmanagement und war ganz gespannt auf den Tag, weil das Kiezforum Rollberg ja heute zum ersten Mal stattgefunden hat. Ich bin ganz positiv überrascht und ganz positiv gestimmt nach diesem Treffen, weil so viele Menschen, Akteure, aber auch Bewohner:innen hier hergefunden haben. Cool war, dass wir thematisch keinen engen Fokus, sondern ganz übergreifende Themen hatten, weil das Netzwerk ja auch so vielfältig ist. Meine Erwartung ist, dass jetzt weiter in die Zukunft gedacht wird, dass die Leute am Ball bleiben. Wir müssen ja Synergien bilden und darüber nachdenken, was wir im Rollbergkiez brauchen, wenn das QM-Team irgendwann weg ist. Welche Gremien brauen wir, mit wem wollen wir weiter zusammenarbeiten?“
Elena Koßmann, Gebietskoordinatorin Quartiersmanagement beim Bezirksamt

„Ich bin heute hier, weil ich eingeladen wurde und mich das Thema interessiert. Ein gelungenes Netzwerktreffen ist ein Treffen, bei dem ein Austausch stattfindet und man sich gegenseitig den Horizont erweitert, zu Problemen austauscht, Lösungen findet, sich gegenseitig hilft und ein gutes Gefühl des Zusammenhalts besteht.“
Adam Kalife, Polizeiabschnitt 55 (Präventionsbeamter im Rollbergkiez)

„Ich bin hier, um das Meko zu vertreten und auch mich als Anlaufstelle für Akteur:innen im Kiez zu präsentieren. Wir haben eine Förderung vom Quartiersmanagement bekommen, um im Rollberg die nächsten zwei Jahre medienpädagogische Arbeit zu machen. Deswegen müssen die Leute wissen, wer wir sind und dass sie uns ansprechen können.
Ein gutes Netzwerktreffen kommt zustande, wenn man auf dem Schirm hat, dass hier unfassbar verschiedene Leute sitzen und dass jede:r seine/ihre Themen mitbringt. Dann kann man überlegen, wie kann Netzwerkarbeit funktionieren. Wie können wir Wege verkürzen? Wie können wir uns schnell miteinander vernetzen? Sehr angenehm fand ich, dass die Fragen, die eingebracht wurden, in den Kleingruppen bearbeitet werden konnten und nicht nur mit dem Oberthema zusammenhängen mussten. Und es ist einfach gut, Menschen aus der Politik einzuladen, so dass man einen direkten Draht zwischen den Leuten, die hier leben und arbeiten, und den Menschen, die etwas entscheiden können, herstellt.“
Michelle Piorek, Medienkompetenzzentrum Neukölln

„Ich bin heute zum Networken hier, um zu sehen, was die Menschen bewegt. Ich bin selbst auch im Quartiersrat ehrenamtlich tätig und verknüpfe das jetzt mit meiner Arbeit im Jugendamt. Austausch, einander kennenlernen, ins Gespräch kommen machen ein gutes Netzwerktreffen aus. Ich fand das war super. Sehr anregende Gespräche und Diskussionen, interessantes Thema, und ich freu mich auf das nächst Mal.“
Bahahr Aydin, FamilienServiceBüro Bezirksamt Neukölln

„Ich bin im Kiezrat. Da versuchen wir die Bewohner zu mobilisieren und auf die Missstände aufmerksam zu machen und bei STADT UND LAND etwas zu erreichen und zu verändern. Ich wohne ja schon so lange hier im Rollberg, und von daher finde ich es wichtig zu gucken, was sich im Umfeld abspielt. Wenn man viel Informationen bekommt von anderen und auch Anregungen kommen, was gemacht werden kann und wie sich was verändern kann, ergibt das ein gutes Treffen. Wichtig ist mir, persönliche Kontakte zu knüpfen, um mal zu sehen, wo kann man andocken und wo kann man Unterstützung holen. Ich fand es ganz interessant.“
Agnes, Mieterinitiative Kiezrat Rollberg

„Ich bin hier, weil ich im Haus der Begegnungen arbeite und interessiert daran bin, was im Rollberg passiert. Ich hatte auch davor an diesem Netzwerktreffen teilgenommen, wo wir darüber nachgedacht haben, was passieren wird, wenn das QM nicht mehr da ist. Gut finde ich, wenn viele zuverlässig die Termine wahrnehmen und wenn die Menschen, die teilnehmen, gleiche Interessen und gleiche Ziele haben. Regelmäßigkeit ist wichtig. Es muss aber auch nicht so häufig sein, damit es einfach ist mitzumachen. Die Idee, dass es nur noch ein Kieznetzwerk ist und nicht mehr viele wie früher, finde ich ebenfalls gut. Weil dann können wir uns alle zusammen in einer größeren Runde austauschen und zu Ideen und Zielen für unser Kiez kommen.“
Maria Aplada, To Spiti

„Ich arbeite viel im Rollberg und finde es wichtig, die anderen Träger zu sehen. Und mich interessiert das Thema Desinformation. Wichtig für ein gutes Netzwerktreffen ist, dass ich Zeit habe, andere kennenzulernen, auch ein bisschen in der Tiefe. Gutes Essen ist wichtig.
Ich finde es gut, dass sich das mischt mit der Kiez AG und den Anwohnenden. Ich dachte anfangs, das ist ganz schön lang. Aber es funktioniert gut, dass die einzelnen Veranstaltungen länger sind, es aber seltener Veranstaltungen gibt. So kann man sich konzentrierter auszutauschen, aber trotzdem wird insgesamt nicht zu viel Zeit in Anspruch genommen.“
Shao-Xi Lu, Gesundheitskollektiv Geko e.V.

„Ich arbeite im Rollbergkiez in einer Arztpraxis. Wir sind Teil dieses Aktionsfeldes Rollbergkiez und ich bin schon länger in der Kiez AG dabei. Ich finde es spannend, weil wir natürlich mit den Projekten, die es drumherum gibt, Austausch haben, auch mit den Bewohner:innen. Ein Teil der Bewohner:innen sind ja auch unsere Patienten und Klienten. Wir sind Teil dieses Gemeinwesens, deshalb ist es für mich wichtig, hier mitzumischen und was mitzukriegen. Das Kiezforum gefällt mir. Es gibt viele Austauschmöglichkeiten und die Möglichkeit, Leute kennenzulernen, Themen anzusprechen, die uns als Einrichtung betreffen, und Strategien zu entwickeln, um ein besseres Miteinander hinzukriegen. Das ist, wie es angelegt ist, eine gute Sache.“
Brigitte Sauer, AID (Arztpraxis Drogenhilfe)

„Ich bin Sozialraumkoordinator im Jugendamt und auch fürs Rollbergviertel zuständig und deshalb ist es meine berufliche Pflicht, hier zu sein.
Dass ich aus so einer Netzwerkrunde herausgehe und Sachen erfahren habe, die ich vorher nicht wusste.
Es ist extrem vielversprechend. Ich glaube auf alle Fälle, dass es das richtige Format ist. Und auch die Frequenz von dreimal im Jahr ist eine Frequenz, für die sich alle Zeit nehmen können, um sich wirklich zusammenzusetzen und dann geht jede und jeder bestimmt mit was Neuem aus so einer Runde raus.“
Michael Thoma, Jugendamt

„Wichtig ist, dass ein Netzwerktreffen moderiert und vorbereitet ist. Ich weiß, dass ich etwas mitnehme und nicht frustriert wieder in meinen Job zurückgehe. Das hat hier geklappt.“
Lena, Erziehungs- und Familienberatung AWO Berlin


  • AG1___Im_Netzwerk_zusammenarbeiten
  • AG2___Desinformation
  • AG3_4___Rechtsextemismus_und_Muslimfeindlichkeit
  • AG5___Modernisierung_und_Sanierung
  • AG6___Aktivierung_von_Zielgruppen
  • Dikussionsthemen
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Text und Bilder: H. Heiland und QM Rollbergsiedlung, Juni 2025

Kostenlose Fortbildung im Rollbergkiez: motivierend kommunizieren

Für alle Fachkräfte, Ehrenamtliche und Bewohner*innen

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min
Wie kann man Menschen im eigenen Umfeld motivieren, Veränderungen aktiv anzugehen? Wie die Bereitschaft zu Veränderung oder Mitarbeit erhöhen? Im Workshop werden die Grundlagen "motivierender Gesprächsführung" vermittelt und in Übungen angewandt.
– Wie gestaltet man offene Fragen und aktives Zuhören?
– Wie geht man mit Widerständen um?
– Wie können Menschen die eigene Motivation finden?
– Wie können Ratschläge so formuliert werden, dass sie Veränderungen anstoßen?

Wann? 21.5.2026 9:30 bis 16 Uhr (mit Mittagessen)
Wo? Kiezanker e. V., Falkstraße 25, 12053 Berlin
Begrenzte Platzzahl – jetzt schnell anmelden:
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oder 030 68 97 72 58
Referent: GK Quest Akademie.

Das Quartiersmanagement fördert die Aktion, um Rollberger*innen in ihrem Ehrenamt, bei der Arbeit und in ihren Familien zu stärken.

Tag der Nachbarschaft am 29.05. | Wer will mitmachen?

Bundesweiter Aktionstag der Nachbarschaft(en) am 29.05.2026

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 29. Mai 2026 findet unter dem Motto "Nachbarschaft feiern. Vielfalt erleben." zum neunten Mal der Tag der Nachbarschaft in ganz Deutschland statt. Der Tag der Nachbarschaft ist ein bundesweiter Aktionstag, der Nachbar:innen den idealen Anlass bietet, sich kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und das Miteinander zu feiern. Ob bei einer Pflanzaktion, einem gemeinsamen Spaziergang oder einem Nachbarschaftsfest: Jedes Jahr beteiligen sich hunderttausende Menschen in ganz Deutschland und setzen ein Zeichen für ein offenes und solidarisches Miteinander. Seit dem 16. März können Aktionen auf der Webseite angemeldet werden. Habt ihr eine Idee? Hier findet ihr weitere Informationen zum Tag der Nachbarschaft. Wenn ihr für eure Aktion Geld benötigt, meldet euch ganz zeitnah bei uns, vielleicht kann der Aktionsfonds finanziell unterstützen.

Auch wir vom Quartiersmanagement Rollbergkiez machen ein Buntes SUPPENFEST am 29.05.2026 im wunderschönen Gemeinschaftsgarten „ROLLBERG PARADISE“ in der Roland-Krüger-Straße 6. Dort können verschiedene Suppen aus aller Welt probiert werden- kostenlos! Mit Live-Musik und Mitmach-Angeboten für Kinder und Erwachsene. Hast du Lust eine Suppe deiner Wahl aus einem Land deiner Wahl mitzubringen und sie mit deinen Nachbar*innen zu teilen? Wir machen einen Suppenwettbewerb und die besten drei Suppen gewinnen einen Lebensmittelkorb :) Du möchtest einen Suppentopf mitbringen? Melde dich bei uns bis 10.05.2026 telefonisch (030-68977258) oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir freuen uns darauf!

2. Kiezforum 2026: geschlechterreflektierte Arbeit – save the date!

Am 2. Juni ist es wieder soweit: Wir laden euch herzlich zum Kiezforum Rollberg ein!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Diesmal sprechen wir über geschlechterreflektierte Arbeit: Was bedeutet sie im Alltag, welche Auswirkungen hat sie und welche Erfahrungen machen wir damit in der Nachbarschaft – aber auch darüber hinaus?

Für vielfältige Perspektiven aus Neukölln haben wir spannende Gäste eingeladen:
Mit dabei sind u. a. das Q*ube, ein offener Treffpunkt für queere Jugendliche, sowie HEROES Berlin, ein feministisches Jungen*projekt, das sich mit Geschlechterrollen, Gleichberechtigung und Empowerment beschäftigt. Außerdem teilen Nicola-Canio di Marco, Autor und Sozialpädagoge, und Jugendliche selbst ihr Wissen mit uns.

Um eine vorherige Anmeldung per Email oder Telefon bis zum 20. Mai wird gebeten.

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 030 68977258

Wir freuen uns auf euch – und, wenn möglich, viele Rollberger Kids und Teens!

So geht's ab 2028 weiter: Das QM Rollbergkiez wird QM Light

Zur Fortsetzung des Quartiersmanagements im Kiez

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Auf seiner Sitzung am 28. April 2026 hat der Senat auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, beschlossen, wie es mit der Förderung von Berliner Quartieren ab 2028 weitergehen wird. Das Quartiersmanagementgebiet Rollbergsiedlung wird nach seiner Beendigung ins neue Landesprogramm "Quartiersmanagement light" übernommen. Wie in weiteren Gebiete mit "ungünstigen Sozialdaten" soll es hier weiterhin eine starke „Kümmererstruktur“ vor Ort geben. So ist es in der Presseerklärung der Senatskanzlei nachzulesen. Das Gleiche gilt für die Neuköllner QM-Gebiete Dammwegsiedlung/Weiße Siedlung und Sonnenallee Süd/High-Deck-Siedlung.
Was genau das bedeuten wird, ist noch nicht klar. Wie viele Mitarbeiter*innen wird es geben? Ist ein Kiezbüro geplant? Wird Geld für nachbarschaftliche Aktionen, soziale Projekte oder Bauprojekte zur Verfügung stehen? Und wenn ja, wie viel? Wenn es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir  berichten.

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Über 80 Engagierte beim großen Rollberg-KIEZPUTZ – WOW!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minWahnsinn - was für ein Tag! Über 80 engagierte Helfer haben 16.04.2026 in drei von uns organisierten Kiezputzen die Rollbergsiedlung auf Vordermann gebracht. UNENDLICHER DANK! 💚 Unzählige Stück Müll (alles was ihr euch vorstellen könnt) wurden von Straßen, Gehwegen und Grünflächen beseitigt. Ein echter Kraftakt und vor allem einer mit Wumms. Liebe Leute - lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass (zumindest eine Weile) so bleibt. Schöne, saubere Straßen freuen alle - auch die Verschmutzer. Wenn sich jemand inspiriert fühlt, selbst einmal mit einer Gruppe zu putzen: meldet euch bei uns.
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Gemeinsam gegen Diskriminierung

Ende April starten im Kiezanker zwei neue Veranstaltungsreihen zum Thema Diskriminierung im Alltag

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min
Programm Kiezanker 2

Das Rollberg Paradise lädt ein zum Gartendinner

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDer Nachbarschaftsgarten Rollberg Paradise ist nicht nur ein wunderschöner Ort im Kiez, an dem Hobbygärtnernde ihre Hände schmutzig machen und ihr eigenes Gemüse anbauen können. Auch Menschen, die den alltäglichen Großstadtstress hinter sich lassen wollen, finden hier in eine abgeschiedene Ecke zum Abschalten und Entspannen. Mitten im Grünen, umgeben von Vogelgesang und Ruhe, bietet die Gartenausstattung außerdem eine gut ausgestattete Outdoor-Küche und somit die Möglichkeit, vor Ort zu kochen. Diese Möglichkeit wollen wir in diesem Jahr regelmäßig nutzen und gemeinsam mit dem Kiez Kochaktionen von und für die Nachbarschaft anbieten. Denn gemeinsam schmeckt’s einfach am besten, oder?!
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Ein bunter Blumenstrauß an Aktionen für die Nachbarschaft

Über diese Vorschläge stimmte die Rollberger Aktionsfonds-Jury im März ab

Eins wollen wir gleich vorwegnehmen – an tollen Ideen mangelt es nicht im Rollbergkiez. Sechs Anträge für ehrenamtlich organisierte Aktionen, Veranstaltungen und die Ausstattung von nachbarschaftlichen Räumen wurden von Bewohner:innen und Vereinen im ersten Aufruf für den Aktionsfonds 2026 eingereicht.

Über diese diskutierte die Rollberger Aktionsfonds-Jury lebhaft bei ihrem Treffen Ende März und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Alle Vorschläge wurden überaus positiv und mit den Zielen des Aktionsfonds, Engagement und Gemeinschaft zu stärken sowie Bildungs- und Kulturangebote umzusetzen, übereinstimmend bewertet. Die einzelnen Aktivitäten werden mit einer Summe von bis zu maximal 1500€ vom Quartiersmanagement Rollbergsiedlung unterstützt.

Die Spannbreite an Aktivitäten ist dabei so bunt wie unser Kiez. Im Folgenden wollen wir euch kurz vorstellen, was geplant ist:

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Unterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!


Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
Für diesen Antrag wollen sie  - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
1. Bessere Umweltbildung!
2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!

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Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!

preisSperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
- Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
- Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
- Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.

Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust. 
Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/  (08.04.2026)

Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION


Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer. 
Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)

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Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.

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