Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Armut ist im Rollbergkiez für viele Menschen gelebte Realität, denn über 50% der Kinder und Familien leben in Armut (Stand: 2023). Beim Kiezforum Rollberg stand das Thema daher im Zentrum einer Armutskonferenz. Deutlich wurde: Die soziale Lage im Kiez ist angespannt – doch ebenso deutlich wurde, wie viel Engagement, Fachwissen und Solidarität vor Ort vorhanden sind. Im Rahmen der Konferenz stellten sich mehrere Organisationen vor, die tagtäglich mit armutsbetroffenen Menschen arbeiten und konkrete Unterstützung leisten. Sie sind wichtige Anlaufstellen im Quartier – niedrigschwellig, gut vernetzt in den Communities und nahbar. 
Im nachfolgenden Artikel stellen wir euch vier lokale Organisationen und ihre Angebote vor: der Familientreffpunkt Kiezanker e.V., Stadtteilgesundheitszentrum Gesundheitskollektiv, die Seniorenberatung Neukölln des Humanistischen Verbandes, sowie die Koordinierungs- und Anlaufstelle Alleinerziehende Neukölln. Armut ist kein individuelles Versagen, sondern das Ergebnis struktureller Bedingungen. Umso wichtiger sind Orte der Beratung, Begegnung und Unterstützung direkt im Kiez.Die vorgestellten Initiativen leisten unverzichtbare Arbeit: Sie beraten, begleiten, empowern und schaffen Räume für Teilhabe. Sie sind damit nicht nur Hilfsangebote, sondern Motoren für ein solidarisches und demokratisches Zusammenleben. Die Konferenz hat einmal mehr deutlich gemacht: Nachhaltige Veränderung gelingt nur gemeinsam – durch Vernetzung, politische Aufmerksamkeit und das kontinuierliche Engagement im Quartier.

Kiezanker e.V.:
Die Räume des Kiezanker e. V. liegen in der Falkstraße fast direkt neben dem QM-Büro. Hier bietet der Verein niedrigschwellige Erstberatungen für armutsbetroffene Familien an. Mit vielfältigen Angeboten setzt er sich für soziale Integration, ein gewalt- und diskriminierungsfreies Miteinander sowie das Empowerment von Frauen in Berlin-Neukölln ein. Vor allem Menschen mit Einwanderungsgeschichte aus der Türkei und arabischsprachigen Ländern werden unterstützt. Beratungen, Bildungsangebote und ein Fokus auf Gemeinwesenarbeit sollen ein demokratisches Miteinander fördern sowie die Zukunft des Zusammenlebens in der Nachbarschaft gestalten. Auch mit dem jährlich stattfindenden Familienfest auf dem Falkplatz sorgt der Kiezanker für interkulturelle Begegnungen in der Nachbarschaft.

Falkstraße 24, 12053 Berlin, 030 226 80 276, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadtteilgesundheitszentrum Gesundheits Kollektiv Berlin:
Mit den Zusammenhängen von Armut und Gesundheit beschäftigt sich das Stadtteilgesundheitszentrum Gesundheits Kollektiv Berlin (GeKo). Von der Ernährung über das Umfeld bis hin zur Politik und Wirtschaft im Land wirken sich viele Umstände auf unsere Gesundheit aus. Mit einem Café, medizinischer Versorgung und psychologischer, sozialer und pflegerischer Beratung im Haus sowie aufsuchenden Angeboten bietet das Geko niedrigschwelligen Zugang. So werden Handlungsfähigkeit, Teilnahmemöglichkeiten und Selbstorganisation in der Nachbarschaft gefördert.

Rollbergstraße 30, 12053 Berlin, Telefonnummern und Kontakte hier

Seniorenberatung:
Senior*innen, Pflegebedürftige und Pflegende sind besonders von Armut betroffen. Für sie setzt sich die Seniorenberatung Neukölln des Humanistischen Verbandes ein. Ihre Angebote richten sich an alle ratsuchenden Neuköllner*innen ab 60 Jahren unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Weltanschauung und ihre An- und Zugehörigen. Wichtig: ab Juni 2026 wird die Seniorenberatung wieder vom Bezirk angeboten mit neuer Adresse!

Rollbergstraße 30, 12053 Berlin, 030 68 97 70 10, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Koordinierungs- und Anlaufstelle Alleinerziehende Neukölln Alleinerziehende sind einem besonders hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Die Koordinierungs- und Anlaufstelle Alleinerziehende Neukölln unterstützt sie mit persönlicher Beratung und Orientierung, Hilfe beim Umgang mit Ämtern oder Kita, Austausch mit anderen Eltern sowie Informationen und Workshops. Alles selbstverständlich vertraulich, anonym und kostenlos.

Briesestraße 15, 12053 Berlin, 01511 486 64 23, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Viele weitere Beratungsangebote im Kiez:

- Beratungsstelle "Bürger helfen Bürger" von Arabisches Kulturinstitut AKI e.V.: Die Beratungstelle bietet praktische Unterstützung bei behördlichen/persönlichen Verwaltungsangelegenheiten an und will die Zielgruppe darin bestärken, diese Angelegenheiten selbst zu regeln. Die Kommunikation ist in folgenden Sprachen möglich: Arabisch, Deutsch, Englisch, Türkisch, Kurdisch, Serbo-Kroatisch, Polnisch

Kopfstr. 18,
12053 Berlin
Telefon: 030 / 68 08 05 99
https://www.hilfelotse-berlin.de/detail/arabisches-kulturinstitut-aki-e-v-projekt-buerger-helfen-buergern

- AWO Erziehungs- und Familienberatung: Hier wird kostenlose, vertrauliche Beratung für Familien, Eltern und Kinder in Neukölln angeboten. Sie unterstützt bei Erziehungsfragen, Konflikten und Krisen, auch auf Türkisch/Kurdisch, mit offener Sprechstunde.

Werbellinstr. 69
12053 Berlin 
Telefon: 030 / 821 9945
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.awo-südost.de/beratung-und-hilfe/erziehungs-und-familienberatung

- Jugendmigrationsdienst JMD Neukölln: Der Jugendmigrationsdienst (JMD) ist eine „erste Anlaufstelle“ für junge Migrantinnen und Migranten. Er unterstützt Jugendliche und junge Menschen im Alter von 12 bis 27 Jahren, die neu nach Deutschland kommen. Wir beraten zur schulischen und beruflichen Orientierung und helfen bei Fragen zum Aufenthaltsrecht und zur Aufenthaltsperspektive. Die Beratung ist individuell, vertraulich, kostenlos, auf Wunsch anonym und unabhängig von Religion und Herkunft.

Haus der Begegnung
Morusstraße 18 A
12053 Berlin
Telefon: 030 / 68247755Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text: H. Heiland, Februar 2026
Bild: Manuel Alvarez from Pixabay

Ein bunter Blumenstrauß an Aktionen für die Nachbarschaft

Über diese Vorschläge stimmte die Rollberger Aktionsfonds-Jury im März ab

Eins wollen wir gleich vorwegnehmen – an tollen Ideen mangelt es nicht im Rollbergkiez. Sechs Anträge für ehrenamtlich organisierte Aktionen, Veranstaltungen und die Ausstattung von nachbarschaftlichen Räumen wurden von Bewohner:innen und Vereinen im ersten Aufruf für den Aktionsfonds 2026 eingereicht.

Über diese diskutierte die Rollberger Aktionsfonds-Jury lebhaft bei ihrem Treffen Ende März und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Alle Vorschläge wurden überaus positiv und mit den Zielen des Aktionsfonds, Engagement und Gemeinschaft zu stärken sowie Bildungs- und Kulturangebote umzusetzen, übereinstimmend bewertet. Die einzelnen Aktivitäten werden mit einer Summe von bis zu maximal 1500€ vom Quartiersmanagement Rollbergsiedlung unterstützt.

Die Spannbreite an Aktivitäten ist dabei so bunt wie unser Kiez. Im Folgenden wollen wir euch kurz vorstellen, was geplant ist:

-> weiter

Kinder- und Lesefest auf dem Falkplatz

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 23.04. fallen der Welttag des Buches, der katalonische Feiertag San Jordi, bei dem sich ebenfalls alles um Bücher dreht, und Çocuk Bayramı, der türkische Kindertag, zusammen. Das feiern wir mit einem Straßenfest. Es gibt Geschichten, Spiele, Bücher und Popcorn! 


Wann?
 Donnerstag, 23.04.2026, 15:00-18:00 Uhr 

Wo? auf dem Falkplatz in der Rollbergsiedlung


Eine Aktion von den Stadtteilmüttern Neukölln, Morus 14 e. V., dem Quartiersmanagement Rollbergsiedlung, dem Arabischen Kulturinstitut AKI e. V., dem Kinder Club Rollberg, EPIZ Berlin, AWO International und Lotte liest. Gefördert durch die Aktion Mensch. 





Müll im Rollberg: Stimmen und Engagement aus dem Kiez

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.

-> weiter

Der Müll und Neukölln – das sagt die BSR dazu!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Fragt ihr euch auch immer wieder, wer eigentlich für den Müll und seine Entsorgung die Verantwortung trägt? Wir haben uns das Ergebnisprotokoll eines Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Bundestagsabgeordneten Hakan Demir und engagierten Initiativen und Bürger*innen aus Neukölln zum Thema Stadtsauberkeit in Neukölln angeschaut und die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Reinigungsklassen, Zuständigkeiten, Entsorgungsangebote etc. für euch zusammengefasst. Spoiler: Zuständigkeiten sind oft komplizierter, als man denkt. 

-> weiter

Weniger Müll in Neukölln: Ergebnisse der Konferenz 2026 aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 12. Februar 2026 fand im Nachbarschaftshaus am Körnerpark die Konferenz „Weniger Müll in Neukölln – Wie schaffen wir das?“ statt.  Es kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nachbarschaftshaus am Körnerpark zusammen, um über Lösungen für das Müllproblem in Neukölln zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, Verantwortlichkeiten zu klären und neue Ansätze für mehr Sauberkeit im Kiez zu finden. Im Mittelpunkt standen drei Leitfragen: Was können Politik und Zivilgesellschaft konkret tun? Wie können Kommunikation und Vernetzung verbessert werden? Welche Maßnahmen funktionieren nachweislich?

    Wir fassen die Ergebnisse für euch zusammen und zeigen: Es gibt verschiedene Ansätzen, die wirken könnten. 

    -> weiter

    Unterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
    Für diesen Antrag wollen sie  - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
    1. Bessere Umweltbildung!
    2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
    3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
    4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
    5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!

    -> weiter

    Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!

    preisSperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
    - Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
    - Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
    - Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.

    Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust. 
    Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/  (08.04.2026)

    Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer. 
    Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)

    -> weiter

    Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.

    -> weiter

    Müll melden in 60 Sekunden: Die Ordnungsamt-App oder bei trash-cam.com


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Wer Müll entdeckt, kann und sollte den Fund entweder über die Ordnungsamt-App oder die Trash-Cam (auf Deutsch: Müllkamera) melden. An die Ordnungsamt-App werden jeden Monat tausende Meldungen an die Berliner Ordnungsämter geschickt – in Neukölln waren es im Jahr 2025 insgesamt 46 768. Mehr als 40 Prozent der Meldungen betreffen die illegale Abfallbeseitigung. 

    Die Meldung des Mülls selbst erfolgt in wenigen Schritten entweder online oder in der App:
    1. Auswahl des Menüpunkts "Müll".
    2. Mache ein Foto von dem Sperrmüll
    3. Gib den Standort des Gegenstands an.
    4. Beschreibe kurz, um welchen Müll es sich handelt.
    5. Lasse deine E-Mail Adresse da und werde informiert über den Abholprozess. 

    -> weiter

    Neues vom Rollberger Projekt „Respekt leben“

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    "Habt ihr oder eure Kinder schon einmal Diskriminierung erlebt und wusstet nicht genau, wie ihr damit umgehen sollt?
    Wurdest du oder dein Kind wegen Name, Aussehen oder Religion unfair behandelt? Fühltest du dich bei Behörden oder Ärzt*innen nicht ernst genommen? Bist du unsicher, ob dein Erlebnis Diskriminierung war?" Diesen und ähnlichen Fragen gehen Rojda, Hero und Xece von Yekmal e. V. und der Neuköllner Anlaufstelle gegen Diskriminierung als neue Ansprechpartnerinnen im Rollberger Projekt „Respekt leben – Diskriminierung im Rollberg keine Chance geben“ nach. Mit Menschen aus dem Kiez sprechen sie über diskriminierende Erlebnisse im Alltag, in der Schule, im Beruf oder im Kontakt mit Behörden. Gemeinsan besprechen sie: Was kann ich tun, wenn ich Diskriminierung erlebe? Derzeit führen Rojda und ihre Kolleg*innen zwei regelmäßige Gruppenangebote durch – ihre Themen: Mehrfachdiskriminierung, biografisches Erzählen, Alltagsrassismus und Diskriminierung bei muslimischen Kindern und Jugendlichen. Ab Anfang April soll es in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe zusätzlich Workshops mit Jugendlichen geben. Hier erfährst du mehr über das neue Projekt im Kiez. 

    -> weiter

    Theaterkurs zu Kinderrechten weltweit im KiJuZ Lessinghöhe

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    1000115985Nach den Osterferien startet ein neues wöchentliches Theater- und Storytelling-Projekt zum Thema #Kinderrechte #weltweit. Es geht von April bis Juli und ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis16 Jahren gedacht.

    Worum geht's?
    Kinder haben Rechte! Aber welche sind das eigentlich? Gemeinsam mit euch wollen die Dozent:innen die Kinderrechte kennen lernen. Wir wollen uns außerdem mit Geschichten von Kindern weltweit auseinandersetzen und erforschen, wie es um Kinderrechte in anderen Ländern steht. Am Ende soll eine szenische Lesung oder ein Theaterstück entstehen, das die am Projekt beteiligten dann aufführen werden. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Geschichten und Kinderrechte auf die Bühne kommen.

    Wann? Der Kurs findet jeden Donnerstag statt. Er startet nach den Osterferien und geht bis zu den Sommerferien. Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr.
    Wo? Der Workshop findet im Bewegungsraum im Jugendzentrum Lessinghöhe – Mittelweg 30, Nähe U-Bahnstationen Leinestraße (U8) und Karl-Marx-Straße (U7) – statt.

    -> weiter

    Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.