Projekte, die im Jahr 2012 aus dem Quartiersfonds 2 gefördert werden:
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Projekt |
Träger | |
| Sommeruni | MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. | |
| Garderobenumbau in der Kita Mini Mix | Kita Mini Mix | |
| Kunstprojekt professioneller Malerei und Bildhauerei an der Regenbogengrundschule | Shamma/ Weber-Vinkeloe |
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Väter und Mütter sind Lesevorbilder |
eventilator | |
| Hausaufgaben- und Lernhilfe |
I-Quelle | |
Die Lessinghöhe kocht über - Kinderkochwerkstatt |
Susanne Roth | |
Elternanker an der Regenbogen Grundschule |
Yildiz Yilmaz |
Kids Kietz News ist ein Projekt von Friederike Hundertmark und Hansgeorg Gantert. Rollberger Kinder und Jugendliche produzieren Filme, in denen über das Leben im Kiez berichtet wird.
Kids Kietz News
wann: jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und in den Ferien (siehe Aushang)
wo: Rollbergatelier, Kopfstraße 16 (Mittelpromenade)
wer: Alle Kinder und Jugendlichen, die Spaß daran haben!
Vor der Kamera: als Schauspieler/ in, Moderator/ in
Hinter der Kamera: als Kameramann/ frau, Regisseur/ in
mit: Friederike und Hansgeorg
Wir drehen Filme!
Kontakt:
Kids Kietz News
Kopfstr. 16 (Mittelpromenade)
12053 Berlin
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Die Ausflüge.
-> der Ausflug nach Babelsberg
Und hier die Filme.
Zum Anschauen bitte auf das jeweilige Bild klicken.
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Downloads
Projekte
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Texte unter "Aktuelles" 2012
Dezember 11/ Januar 12
Winterraunen
4. AKI-Kunstsalon
Weiterbildung f. Migranten
Galerie kARTüche
Dialogreihe: Islam in Neukölln
Vorstellung d. TOPOS-Studie
Ausstellung der Schilleria
Ausstellung Silvana Czech
Aufruf zur Beteiligung am
Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN
Karikaturen v. K. Stuttmann im Saalbau
Ausstellung "Glück" im KiKüZe
Austellung "Arbeit in Neukölln"
[mehr...]
Februar
Bildungsmesse
Mädchen machen Kino
SchülerhelferInnen gesucht!
Frauentag bei MORUS 14
Galerie kARTüche
Vorstellung d. TOPOS-Studie
Ausstellung der Schilleria
Ausstellung Silvana Czech
Aufruf zur Beteiligung am
Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN
Ausstellung "Glück" im KiKüZe
Austellung "Arbeit in Neukölln"
[mehr...]
März/April
Eröffn. d. Jugendkunstschule
Kulturtermine Neukölln
Neue Fortbildungsangebote
5. AKI Kunstsalon
Mädchen machen Kino
SchülerhelferInnen gesucht!
Vorstellung d. TOPOS-Studie
Ausstellung der Schilleria
Ausstellung Silvana Czech
Aufruf zur Beteiligung am
Festival 48 STUNDEN NEUKÖLLN
Ausstellung "Glück" im KiKüZe
Austellung "Arbeit in Neukölln"
[mehr...]
Mai
Führung d. d. türk. Neukölln
Projektausschreibung: Unterstützungssystem f. lokale Bildungsverbünde
Kurs: Schulabschluss f. Migrantinnen
Autoren und Orte für d. Sprachwoche 2012 gesucht
Kulturtermine Neukölln
48 STUNDEN NEUKÖLLN 2012
7. AKI-Kunstsalon
HEROES-Workshop gegen Zwangsheirat
Dialogreihe "Islam in Neukölln"
Ausstellung i. d. Galerie StattKnast
Infobörse für Frauen in Neukölln
Führung mit Reinhold Steinle
Leerstandsmelder
Neuer Kurs: Berufsorientierung für Flüchtlingsfrauen
Aktionsfonds f. Schulen, Einrichtungen etc.
Ausstellung John C. Barry im Saalbau
Neue Fortbildungsangebote
Mädchen machen Kino
SchülerhelferInnen gesucht!
Austellung "Arbeit in Neukölln"
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Juni/Juli/August
Kurs: Schulabschluss f. Migrantinnen
1. Spatenstich Umbau "Platz der Stadt Hof"
Gartenfest Prachttomate
Programmheft d. Sprachwoche 2012 ist online
Diskussion zur Wohnungspolitik
Neukölln-Exkursionen der VHS
Führung: Neukölln isst multikulti
Leerstandsmelder
Neuer Kurs: Berufsorientierung für Flüchtlingsfrauen
Aktionsfonds f. Schulen, Einrichtungen etc.
Neue Fortbildungsangebote
Mädchen machen Kino
SchülerhelferInnen gesucht!
[mehr...]
September/Oktober
"Eine Frage der Ehre". Filmvorführung u. Diskussion
Vorbereitungskurs für Pflegeberufe
Qualifizierung im Bereich Altenpflege
Stellenanzeige Pflegeberufe
Für Kinder im Museum: "Kopfkino"
Werkstatt Kinder Eltern Bildung
Wanderung ins Leseland
Konferenz "Code of Ethics"
Projektförderung f. Migrantenorganisationen
Fachtagung "Sicher mobil im Alter"
Ausstellung "Speaking to one another"
Ausstellung: "Raumschiff" in d. Kinder- u. Jugendgalerie
Stummfilme bei MORUS 14 e.V.
[mehr...]
November/Dezember
Hühnerprojekt: Agora collective sucht Mitstreiter
Jahresrückblickfeier von MORUS 14
Vorbereitungskurs für Pflegeberufe
Stellenanzeige Pflegeberufe
Podiumsdiskussion im Young Arts: Kulturelle Bildung in Neukölln
Sprachförderung f. Erwachsene
Weiterbildung f. IngeniuerInnen
Werkstatt Kinder Eltern Bildung
Wanderung ins Leseland
Projektförderung f. Migrantenorganisationen
Ausstellung: "Raumschiff" in d. Kinder- u. Jugendgalerie
Stummfilme bei MORUS 14 e.V.
Leerstandsmelder
Aktionsfonds f. Schulen, Einrichtungen etc.
SchülerhelferInnen gesucht!
[mehr...]
Projekt Kids Kietz News
Bildungsnetzwerke nachhaltig sichern – Perspektiven für Neukölln
Die Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli - CR² im Reuterkiez steht mittlerweile für eine erfolgreiche Schullaufbahn und gute Chancen auf eine anschließende Berufsausbildung. An einer Schule, die vor sechs Jahren noch mit einem Brandbrief auf ihre schier unlösbaren Probleme aufmerksam machen musste, meldeten sich für das neue Schuljahr auf 96 Schulplätze 105 Schülerinnen und Schüler an! Möglich wurde das unter anderem dadurch, dass 2007 um die damalige Rütli-Schule herum der lokale Bildungsverbund entstanden ist: Ressourcen wurden zusammengelegt und miteinander geteilt, Eltern in die Bildungsarbeit eingebunden, Wissenschaftler, Erzieher, Pädagogen und Verwaltung arbeiten gemeinsam am Schul- und Bildungserfolg aller Kinder.
Bildungsverbünde sind gerade in sozial benachteiligten Stadtteilen unabdingbar geworden. Aber meist sind sie nur befristet finanziert – aus unterschiedlichen Töpfen, meist jedoch aus dem Programm „Soziale Stadt“. Es gibt keine Regelfinanzierung.
Deshalb hatten die elf Neuköllner Quartiersmanagements am 2. März zu einem fachlichen Austausch in die Mensa der Gemeinschaftsschule auf dem Campus Rütli geladen – um über den Wert der Bildungsnetzwerke zu diskutieren und über die Möglichkeiten, sie nachhaltig in der Stadt- und Bildungslandschaft zu verankern. In Neukölln gibt es mehrere langjährig arbeitende Netzwerke: Den oben erwähnten Lokalen Bildungsverbund Reuterkiez und den Bildungsverbund Gropiusstadt, um nur zwei zu nennen, beide überwiegend finanziert aus Mitteln des Programms Soziale Stadt. Was nützt aber ein mühsam aufgebautes Bildungsnetzwerk, das gerade beginnt, Früchte zu tragen, wenn die Netzwerkpartner, weil die Finanzierung ausläuft, sang- und klanglos wieder im Sumpf der seit Jahren herrschenden Bildungsmisere zu versinken drohen? Können Bildungsnetzwerke auf Dauer ohne eine kommunal verankerte Struktur auskommen? Darüber wollten die Neuköllner Akteure mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung diskutieren.

Auf dem Podium saßen die Staatssekretäre für Bildung, Mark Rackles, und für Bauen und Wohnen, Ephraim Gothe, die Neuköllner Stadträtin für Bildung, Schule, Kultur & Sport Dr. Franziska Giffey, der Neuköllner Stadtrat für Jugend und Gesundheit, Falko Liecke sowie zwei Experten aus dem Bildungsbereich, Frauke Burgdorf und Professor Dr. H. Kuper. Und stellvertretend für die 11 Neuköllner Quartiersmanagements - die Gastgeberinnen Heike Thöne vom Quartiersmanagement Lipschitzallee/Gropiusstadt und Ilse Wolter vom Quartiersmanagement Reuterplatz. Gekommen waren viele Akteure aus den Neuköllner Bildungsnetzwerken selbst, aus Politik und Verwaltung, sowie interessierte Bewohner, zum Beispiel Vertreter der Quartiersräte. Auf Tafeln im Saal der Mensa gab es eine kleine Ausstellung, dort konnte man sich als erstes einen Überblick über die Vielfalt der Bildungsverbünde in den Neuköllner Quartiersmanagements verschaffen.
Die Moderatorin, Sandra Jochheim, begrüßte Redner und Gäste. Heike Thöne, Quartiersmanagerin aus der Gropiusstadt eröffnete die Veranstaltung. Sie erinnerte daran, dass in Neuköllner QM-Gebieten seit 1999 ca. 19 Mio. Euro aus der Sozialen Stadt in Bildungsprojekte investiert wurden, zuzüglich weiterer Mittel aus anderen Quellen.
Und sie hob das gemeinsame Ziel aller Bildungsnetzwerke hervor: „Die Chancengleichheit der Kinder, die oft aus wirtschaftlich und sozial benachteiligten Familien kommen, durch eine attraktive Bildungsperspektive von der Kita bis hin zum Berufsleben zu gewährleisten.“
Erfolgreiche Netzwerkarbeit braucht immer „Kümmerer“. Eine Arbeit, die bisher
von den Koordinatoren und den Quartiersmanagements übernommen wurde. Heike Thöne wies darauf hin, dass die Finanzierung über EU-Programme endlich ist – Quartiersmanagement ist ein temporäres Instrument. Die Qualität der Bildungsnetzwerke und die bisher erreichten Verbesserungen können ohne eine nachhaltige Verankerung aber nicht erhalten werden.
Bildungsnetzwerke – Probleme und Chancen
Die Moderatorin übergab das Mikrofon mit den Worten „Wir wollen aber auch über den Tellerrand Neuköllns schauen wie das in anderen Städten gehandhabt wird!“ an Frauke Burgdorff, Vorstand der Montags-Stiftung Urbane Räume gAG. Sie brachte Beispiele aus anderen Städten der Bundesrepublik mit und sprach zum Thema Ambition und Praxis von Bildungsverbünden. Zuerst stellte sie noch einmal klar, dass man nicht aus den Augen verlieren darf, wer eigentlich im Mittelpunkt aller Netzwerkarbeit steht: Die Schülerinnen und Schüler! Man sollte immer zuerst ihren Bedarf klären: Bessere Bildungsabschlüsse und weniger Schulabbrecher sind das Ziel!
Dann erklärte Frauke Burgdorf die Notwendigkeit, dass sich das Ressort Stadtentwicklung mit dem Ressort Bildung vernetzen muss, wenn man Bildungsnetzwerke entwickeln und erhalten will: „Lernen ist sichtbarer Bestandteil des Stadtraums!“. Denn die Rolle von Schulen im Stadtteil hat sich verändert, sie bilden die Sozialstruktur im Stadtteil ab und dürfen keine geschlossenen Systeme mehr sein. In Bildungslandschaften sollte es viele unterschiedliche Lernangebote für alle Altersgruppen in den jeweiligen Sozialräumen geben. Am Beispiel Hamburg Wilhelmsburg zeigte sie, wie sich dort alle Bildungseinrichtungen geclustert und Bildungsstandorte zu Themenschwerpunkten gebildet/gebaut wurden – ein zukunftsorientiertes Bildungs-Beispiel. Außerdem verwies sie auf die Komplexität von Bildungslandschaften und zog den Schluss, dass deren Förderung immer über eine normale Projektförderung hinausgehen muss.
Damit Ambition und Praxis erfolgreich zusammenwirken, empfahl Frauke Burgdorf, sich folgende Fragen zu stellen: Wie bringt man so viele unterschiedliche Einrichtungen und ihre Interessen sinnvoll zusammen? Wie kann man die pädagogischen Strukturen über eine große Verbundsstruktur positiv verändern bzw. beeinflussen? Da müssen sehr viel Coaching und pädagogische Kernarbeit geleistet und finanziert und übergeordnete Entscheidungsstrukturen geschaffen werden. Trotzdem müssen die beteiligten Einrichtungen aber ihre Identität behalten. Hier könnte das Genossenschaftsprinzip eine Lösung sein: Jeder, der teilnimmt hat eine Stimme, unabhängig von der Anzahl seiner Mitglieder. Und sie schloss mit den Worten: „Die Kultur der Kooperation ist ganz wichtig und muss gepflegt werden, das ist keine leichte Aufgabe – und es braucht Förderer, die ihrerseits auch Kooperation vorleben. Außerdem braucht es Energie, Zeit und Geld. Jeder in der Politik, der etwa behauptet, Netzwerke müssen von selbst laufen, erzählt eine Unwahrheit.“
Das folgende Referat von Professor Kuper zu den Bildungschancen lokaler Netzwerke zeigte zuerst deren Probleme auf: Das ständige Wechseln eines Teils der Akteure (Schüler, Eltern), mangelndes Interesse und fehlende Ressourcen bedingt eine Instabilität des Netzwerks. Außerdem muss eine Symmetrie geschaffen werden zwischen eingebrachten Ressourcen und den „Erträgen, die dabei herauskommen“ – da darf kein Ungleichgewicht herrschen. Negative Einflüsse müssen reduziert, positive verstärkt und Probleme kooperativ bewältigt werden. Immer mit dem Ziel vor Augen: „Es darf keinen Bildungsgang ohne Abschluss geben und keinen Abschluss ohne Anschluss“ (im Beruf). Wenn dies aber gelingt, so haben Bildungsnetzwerke nicht nur Chancen, sondern „sie machen einen Unterschied – network matters!“ Denn sie basieren auf dem Aspekt des Vertrauens, der Interesseneinbindung und der gegenseitigen Abstimmung.“ Und weil man wegen der gegebenen Instabilität und Asymmetrie im System eine Balance herstellen muss zwischen Interessen und Fähigkeiten der Beteiligten, schloss er mit den Worten: „Netzwerke sind keine Selbstläufer! Aber - es läuft auch nichts ohne Netzwerke!“
Gretchenfrage zur Netzwerkzukunft
Nachdem so die Ziele, die Schwierigkeiten und die Erfolge aufgezeigt wurden, folgte die Podiumsdiskussion mit den Staatssekretären und der Stadträtin. Die Moderatorin leitete sie auch gleich mit der Gretchenfrage ein: „Wie stehen Sie zu den Bildungsverbünden in Neukölln? Sind Sie bereit diese Netzwerke zu unterstützen? Sind Sie mit im Boot?“
Staatssekretär Rackles antwortete darauf erst einmal positiv: „Wir sind auf die Bildungsnetzwerke angewiesen!“ und differenzierte dann unter anderem, dass vor dem Hintergrund der sozialen Probleme vor allem die Elternarbeit sehr an Bedeutung gewonnen hat: „Dabei, dass Eltern erreicht werden, helfen Netzwerke!“. Er verwies aber auch auf die Notwendigkeit der Evaluierung.
Stadtrat Falko Liecke ist ein Anhänger des Dormagener Modells, bei dem eine möglichst frühe umfassende Betreuung von Kindern und deren Familien quasi von der Schwangerschaft bis weit in die Schulzeit hin geboten wird – und zwar im lokalen Umfeld. Er vertritt auch die Meinung, dass man an einer Kooperation der Bereiche Bildung, Jugend und Gesundheit gar nicht vorbeikommt und die lokale Netzwerkarbeit unterstützen muss.
Stadträtin Dr. Giffey betonte zuerst einmal, dass nicht Netzwerke agieren, sondern die Menschen darin - alles steht und fällt mit ihnen. Und dass die Neuköllner Akteure – viele von ihnen sitzen im Publikum – mit großem Engagement dafür sorgen, dass die geschaffenen Bildungsnetzwerke überhaupt funktionieren können. „Es ist ganz wichtig, nicht immer nur zu sagen, das ist eine Frage von Selbstorganisation, sondern wir müssen uns fragen: Wie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass jemand das leisten kann! Denn jeder, der koordiniert, organisiert und funktionsfähige Strukturen schafft, muss auch seine Brötchen bezahlen können!“ und sie glaubt, dass es ein gutes Signal ist, dass zwei Staatssekretäre mit am Tisch sitzen, und sich dazu bekennen, dass Bildungsverbünde wichtig sind. „Dass Neukölln so viele QM-Gebiete hat, hat seinen Grund. Sie alle kennen die Sozialstruktur und die Zahlen – es ist noch viel zu tun. Und die Bildungsverbünde in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement können dafür eine wegweisende Strategie für die Zukunft darstellen.“
In diesem Zusammenhang wies Ilse Wolter vom QM Reuterplatz darauf hin, dass enorm viel ehrenamtliche Stunden in jedem Bildungsverbund stecken. Außer der Arbeit der externen Koordinatoren leisten nämlich die Kooperationspartner in jedem Netzwerk - wie zum Beispiel Schul- und Kitaleiter/innen, Jugendsozialpädagogen, etc. - neben ihrer eigentlichen Arbeit in den Einrichtungen ehrenamtlich die Koordinationsarbeit.
Was nun – die nächsten Schritte
Konsens herrschte über die Tatsache, dass es zusätzlich externe Koordinatoren geben muss, denn allein können die lokalen Akteure diese Strukturarbeit nicht schaffen. Aber die müssen eben auch in Zukunft finanziert werden. Dann kam die Podiumsrunde zur Frage der Nachhaltigkeit: Was passiert, wenn die EU-Finanzierung ausläuft? Was ist jetzt zu tun?
Heike Thöne vom Quartiersmanagement Gropiusstadt stellte fest: „Wir müssen jetzt weg von der zeitlich begrenzten Projektförderung hin zu einer strategischen Ausrichtung. Dafür müssen wir uns jetzt auf den Weg machen. Das kann nicht das Quartiersmanagement oder die Verwaltung allein, das müssen wir gemeinsam mit den lokalen Akteuren machen – und deren Erfahrung mit einfließen lassen Es darf keine gesetzte Strategie von oben sein.“
Staatssekretär Rackles warf noch einmal die Frage auf, wo die Aufgabe der bestehenden Bildungsnetzwerke liegt: Geht es um die Korrektur von sozialen Defiziten in den Quartieren oder darum, einen bildungspolitischen Auftrag zu erfüllen? Bildungsnetzwerke sollten über eine Soziale-Feuerwehr-Funktion hinausgehen, ein erweitertes Konzept von Schule entwickeln und systematische neue Aufgaben erfüllen, z.B. Eltern in die Schule zu bekommen, sie in den Kontext mit einzubeziehen und Schüler aus der Schule heraus auch in neue Lernorte führen. Hinsichtlich der Finanzierung empfiehlt er, die Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung beizubehalten – über die genaue Struktur wird (in der Politik) geredet werden müssen, damit man mit den bestehenden Ressourcen dauerhafte Akzente setzen kann.
Staatssekretär Gothe würde die Bildungsnetzwerke gern in eine Regelstruktur überführen, denn er sieht diese Aufgabe eher nicht bei der Sozialen Stadt. Denn die von Professor Kuper beschriebene Instabilität der Netzwerke durch die wiederkehrenden Integrationszyklen lässt sich schlecht mit den Förderrichtlinien des Programms vereinbaren. Wie so eine Regelstruktur möglich ist - darüber müsse nun nachgedacht werden.
Stadträtin Dr. Giffey sieht die Bildungsvernetzung als Querschnittsaufgabe der verschiedenen Ressorts, der Verwaltung und der lokalen Akteure – mit externer Koordinations-Unterstützung, die natürlich finanziert werden muss. Aber die Ressourcen müssten noch stärker gebündelt werden. Und so bedeutet Nachhaltigkeit in Zeiten der Mittelknappheit, dass man nur das Wichtigste, Effektivste, Wesentliche längerfristig weiterführen kann.
Die Quartiersmanagerinnen bieten an, Best-Practice-Projekte zusammenstellen und als Maßstab zu nehmen um die Ressourcen und Prozesse noch einmal hinsichtlich ihrer Praktikabilität, Effizienz und Übertragbarkeit zu analysieren und darüber hinaus auch politische Lobbyarbeit zu leisten.
Und so lautet das Fazit der Veranstaltung: Die Senatsverwaltungen für Bildung und für Stadtentwicklung haben genau wie die Bezirksverwaltung die Bedeutung der Bildungsnetzwerke für die Stadtteile und für die Zukunft und Chancengleichheit der Kinder dieser Stadt erkannt. Man wird versuchen, Strukturen zu schaffen, um sowohl externe Koordinationsarbeit wie städtebauliche Erfordernisse zu gewährleisten.
Am Buffet wurde noch lebhaft weiterdiskutiert. Akteure der Bildungsverbünde erzählten von ihren Kooperationen und schilderten die Veränderungen, die schon bewirkt worden sind.
Deshalb hoffen wir, dass diese Veranstaltung dazu beigetragen hat, dass Bildungsverbünde und ihre strukturelle Arbeit nachhaltig abgesichert werden, damit sie tatsächlich längerfristig eine Perspektive für Neukölln und für ganz Berlin sind!
Die Diskussion auf Senatsebene um die Verfestigung der geschaffenen Strukturen hat jetzt begonnen. Das ist auf jeden Fall ein hoffnungsvolles Zeichen! Heike Thöne wünscht sich jetzt nur noch eine baldige Einladung zu einem runden Tisch zur langfristigen Erhaltung der Bildungsverbünde.
Text: Undine Ungethüm/2012
Projekte mit einem Volumen bis 1.000 €
Die Quartiersfondsjury 1 (auch QF1-Jury) entscheidet über kurzfristige und schnell sichtbare Maßnahmen, die der QF1 Fördertopf zur Aufwertung des Kiezes und der Bewohneraktivierung zur Verfügung stellt.
Antragsberechtigt sind alle BewohnerInnen und Akteure im Kiez. Die entsprechenden Anträge finden Sie >> hier.
Die Liste gibt einen Überblick über die Projekte, die von der QF1-Jury im aktuellen Jahr bewilligt wurden. Die Projekte der vergangenen Jahre finden Sie im Archiv.
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Projekt |
Träger | bewilligt |
| Stell Dich dem Radio | Can Ilter |
240 € |
| Gymnastik mit Entspannung für Seniorinnen und Senioren | Monika Franz |
1000 € |
| Waffeleisen | Kita MiniMix International |
560 € |
| Ostereiersuchen am 08.04.2012 | Morus 14 e.V. |
130 € |
| Ausbau und Verstetigung des "Klangorchester Rollberg" | MORUS 14 e.V. | 970 € |
| Frauenfrühstück Rollberg - Neustart | MORUS 14 e.V. | 450 € |
| Theaterschminke und Seifenblasen für Kiezfest am 1. Mai 2012 | MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. | 165 € |
| Märchenfest am 31.05.2012 | Kita MiniMix International | 460 € |
| Buffet der Nationen am 16.06.2012 | MORUS 14 e.V. | 580 € |
| 3 Kunstprojekte im Rahmen von 48 h Neukölln | AGORA collective e.V. | 600 € |
| Medienarbeit in der Sozialen Gruppe | Simeon gGmbH | 830 € |
| Schulfest 2012 | Förderverein der Regenbogenschule e.V. | 500 € |
| Rollberger Superschüler 2012 | AKI e.V. | 141 € |
| Offene Malwerkstatt im Rollberg | Dorothee Mössner | 504 € |
| Fastenbrechen am 08.08.2012 | MORUS 14 e.V. | 157,5 € |
| Schulmediatorenausbildung Zuckmayer-Schule | tandem BQG, Gabriele Schulte | 700 € |
| Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Mädchenprojekt an der Zuckmayer-Schule | tandem BQG, Gabriele Schulte | 980 € |
| Treffpunkt für Väter/Großväter im Rollberg | IBBC e.V., Ilknur Gümüs | 250 € |
| Kinderbetreuung im Rahmen des Elternkuses "Starke Eltern - starke Kinder | AWO Berlin Südost, Claudia Lenz | 360 € |
| "KinderKultur-Parcours" | WerkStadt Kulturverein, Nikolaus Schrot | 972 € |
| Fest der Bildung und deutsch-indischen Freundschaft am 27.10.2012 | MORUS 14 e.V. | 505 € |
| Schwimmunterricht und Ferienprogramm im MaDonna Madchentreff | MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. | 996 € |
| Weihnachtsmarkt am 04.12.2012 | Kita MiniMix International | 754 € |
Gute Sachen tauschen und Sperrmüll kostenlos abgeben
Komm zum BSR-Kieztag am Samstag, 25. Juli
Am Samstag, 25.07.2026, findet der nächste BSR Kieztag in der Rollbergsiedlung statt. Von 8-13 Uhr könnt ihr auf dem Falkplatz (Falkstrasse 22-24) Euren Sperrmüll kostenlos abzugeben.
Alte Möbel, Matratzen, Elektrogeräte und Altkleidung könnt ihr nur wenige Meter von eurer Wohnung entsorgen lassen. Schon praktisch – da spart ihr euch, ein Auto zu mieten oder zum Wertstoffhof zu fahren.
Falls ihr Dinge habt, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind – es gibt auch einen großen Tauschmarkt, wo ihr alles lassen könnt, was noch funktioniert. Und vielleicht selbst ein oder zwei neue Liebhaberstücke findet.
Eine tolle Gelegenheit für eine kleine sommerliche Aufräum- und Aussortieraktion 😊
Mehr Informationen findet ihr hier: https://www.berlin.de/null-muell-neukoelln/programm/kieztage-1498678.php
Sommerfest mit Weitblick
Vor zauberhafter Kulisse hoch über den Dächern der Stadt kamen am Abend des 1. Juli 2026 rund 200 Engagierte aus den Neuköllner Quartiersmanagement-Gebieten und dem angrenzenden Gebiet Germaniagarten zusammen
Das gemeinsame Sommerfest auf dem Klunkerkranich war eine Premiere. Bereits in den letzten zwei Jahren hatten der Donaukiez und der Flughafenkiez gemeinsam gefeiert. Doch nun waren alle Neuköllner QM-Gebiete dabei, außerdem das angrenzende QM-Gebiet Germaniagarten (Tempelhof-Schöneberg). Neben Mitgliedern der Quartiersräte und der Aktionsfonds-Jurys waren auch Stadtteilpartner:innen wie etwa der Kiezrat Rollberg geladen. „Wir wollen im Hinblick auf den 1. Januar 2028 eine Plattform für Austausch und Vernetzung schaffen“, erklärte Quartiersmanagerin Aysel Şafak (Flughafenstraße) zur Begrüßung. Sie moderierte gemeinsam mit Selma Tuzlali, Quartiersmanagerin in der Gropiusstadt, die Veranstaltung. Ende 2027 laufen viele QM-Gebiete aus. „Wir wollen über die Gebietsgrenzen hinweg schauen, wie wir das Begonnene weiterführen können“, so Aysel Şafak.-> weiter
Essen is' fertig! – Das Rollberg Paradise lädt ein zum Gartendinner
Gemeinsam im Grünen an einer langen Tafel sitzen, von Bienensummen und Vogelgesang umgeben, Hektik und Lärm der Großstadt bleiben draußen und vor einem auf dem Tisch lauter liebevoll zubereitete Köstlichkeiten, die darauf warten, in Gemeinschaft bei einem guten Gespräch genossen zu werden. Klingt gut oder? Das ist unser einmal im Monat stattfindendes Gartendinner für die Nachbarschaft!
Seit April sind das Gartenteam der Prinzessinnengärten und das Quartiersmanagement Gastgebende einer Veranstaltungsreihe im Rollberger Gemeinschaftsgarten, bei der jeweils in Kooperation mit einem Kiezakteur mit und für die Nachbarschaft gekocht und im Anschluss gemeinsam gegessen wird. Die Kochaktionen finden einmal monatlich statt und locken von Mal zu Mal mehr Neugierige in den wunderschönen Garten, dem die dort gärtnernde Nachbarschaft nicht ohne Grund den Namen „Rollberg Paradise“ gegeben hat.
-> weiterMediensprechstunde für Eltern und pädagogische Fachkräfte
Anmelden und Vorbeikommen: jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr
Zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen stellen sich Eltern und Pädagogen eine ganze Reihe von Fragen. Angefangen damit, wieviel Bildschirmzeit richtig ist oder wer hier Regeln aufstellen sollte. Oder: Wie nutzt man KI richtig? Wer ist zuständig, wenn es Probleme im Klassenchat gibt? Wie geht man mit unangenehmen Situationen im Netz um und wo können Insta und TikTok gefährlich werden? Und was sind überhaupt Looksmaxxing und Cybergrooming? Wie soll man bei der Vielzahl neuer Trends und Inhalte den Überblick behalten?
Zu all diesen und vielen weiteren Fragen berät das Meko Neukölln jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr in der Mediensprechstunde.
Wo? Meko Neukölln, Mittelweg30, 12053 Berlin
Wenn möglich, anmelden unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das Angebot findet im Rahmen des Projekts „Optimal vernetzt“ statt und wird finanziert durch das Quartiersmanagement Rollbergsiedlung.
❤liche Einladung zur GLOBALE
Das Festival im Berlin Global Village (neben Rewe)
Am 03. Juli 2026 öffnet das Berlin Global Village im Rahmen der GLOBALE seine Türen: Das Festival bringt die Nachbarschaft, Kunst- und Kulturinteressierte und alle zusammen, die Lust auf Austausch und globale Fragen haben. Wir laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen sommerlichen Tag in Neukölln zu verbringen.
Es erwartet euch ein breites Programm mit einem großen Mit-Mach Angebot für Kinder & Jugendliche!
Außerdem:
🎨 Siebdruck-Workshop – Gestaltet eure eigenen Jutebeutel oder T-Shirts und lernt die Technik des Siebdrucks kennen.
📸 Ausstellung – „What Remains“ zeigt Werke der Fotografin Médine Tidou – Eine eindrucksvolle fotografische Auseinandersetzung mit kultureller Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit
Kiezforum Rollberg: Geschlechterreflektiertes Arbeiten in der Nachbarschaft
Wie erleben Berliner*innen Geschlechterrollen, Diskriminierung und gesellschaftliche Erwartungen im Alltag? Welche Auswirkungen haben digitale Phänomene wie die sogenannte „Manosphere“, traditionelle Rollenbilder oder queerfeindliche Einstellungen auf das Zusammenleben im Kiez? Und welche Ansätze gibt es, um insbesondere jungen Menschen Räume für Selbstbestimmung, Austausch und gegenseitigen Respekt zu eröffnen?
Diesen Fragen widmete sich das Kiezforum Rollberg zum Thema geschlechterreflektierte Arbeiten. Gemeinsam mit Gästen aus Praxis, Wissenschaft und Jugendarbeit wurde diskutiert, wie Geschlecht gesellschaftliche Teilhabe prägt und warum geschlechtersensible Bildungsangebote gerade für junge Menschen von großer Bedeutung sind.
Fairplay gegen Gewalt
Großes Fußballturnier am 10 Juli. Jetzt anmelden
Und wieder rollt der Ball im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe. Kurz vor dem WM-Finale können alle Rollberger*innen und Neuköllner*innen zeigen, was in ihnen steckt. Ob mit dem Fuß, dem Kopf oder fairen Gesten – hier werden Tore geschossen und Freundschaften geschlossen, hier zeigt sich das bunte Neukölln von seiner besten Seite.
Mitmachen können alle von 11 bis 99 Jahren. Pro Team braucht es 5 Spieler*innen und max. 2 Auswechselspieler*innen. Für den perfekten Start in die Ferien – und vielleicht einer Krönung als beste oder fairste Mannschaft, meldet euer Team jetzt an (E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; bei Kiezanker e.V. (Falkstr. 24) oder direkt im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe (Mittelweg 30).
Das Turnier findet statt im Rahmen des Projekts „Gewaltprävention – Stärkung von Jugendlichen und deren Eltern“.
Ball frei.
Bunte Bänke für den Kiez
Rollberger Vereine bringen gute Laune auf den Falkplatz
Wer über den Falkplatz im Herzen der Rollbergsiedlung flaniert, der kann sich der Farbenpracht kaum entziehen. Anfang Juni wurden vier Sitzbänke von Rollberger und Neuköllner Initiativen neugestaltet. Gemeinsam mit der Begegnung des Quartiersmanagements in knalligem Türkis wird der zentrale Treffpunkt der Nachbarschaft nun gerahmt von individuell gestrichenen Verweilmöglichkeiten.
Dank der großzügigen Unterstützung von STADT UND LAND, die Farben und Streichutensilien gesponsort haben, konnten Mosaik e. V., der Kinderclub Rollberg von AKI e. V., der MaDonna Mädchentreff und StoP Stadtteile ohne Partnergewalt e. V. gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und betreuten Erwachsenen jeweils eine Bank mit von ihnen ausgewählten Farben zu neuem Glanz verhelfen. Alles ist dabei – von freundlichen gelb/orange über Seifenblasen bis hin zu empowernden Sprüchen auf herrlichem Flieder.
Verbindungen schaffen – ein nachbarschaftlicher Spaziergang über das Kindl-Areal
Seit einigen Jahren ist das Kindl-Areal ein Gelände, auf dem so einiges passiert. Von kulturellen Angeboten und politischen Aktionen über gemeinschaftliches Gärtnern bis hin zu Bildungsprojekten, Werkstätten und Nachbarschaftsveranstaltungen hat sich hier eine große Vielfalt an Projekten angesiedelt. Ein vom Quartiersmanagement Rollbergsiedlung initiierter gemeinsamer Rundgang mit Interessierten aus der Nachbarschaft und Akteur*innen vom Areal eröffnete am Donnerstag, 11. Juni die Möglichkeit, sich selbst ein Bild zu machen. Wer sind die Menschen, die hier aktiv sind? Was ist wann los? Welche Möglichkeiten gibt es, sich einzubringen? Wie können Brücken zwischen dem vielseitigen Gelände und den umgebenden Stadtquartieren geschlagen und wie die hier vorhandenen Ressourcen gemeinsam genutzt werden? Das waren einige der Fragen, die dabei zwischen den lokalen Initiativen und Akteur*innen sowie Anwohnenden besprochen wurden.
-> weiterWONK – „Wundervolle Orte NeuKölln“
Aktionswoche 18. – 27. September 2026
Natur, Nachhaltigkeit, Nachbarschaft: Alles da, alles hier.10 Tage voller Inspiration, Begegnung und Naturerlebnissen — mitten in der Stadt!
Wundervolle Orte Neukölln - das sind Orte für Naturentdeckung, Orte des Teilens + Schenkens, des kreativen Re-Use + Upcycling, Orte des gemeinsamen Gärtnerns, der Begegnung + Nachbarschaft, Erlebnisorte ... Versteckte Orte ... Tolle Orte!
Und vor allem WERTVOLLE ORTE, die Menschen zusammenbringen, um gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten und Naturerleben in der Großstadt möglich zu machen!
Die Aktionswoche WONK will diese Orte sichtbar machen!
Ihr wollt dabei sein?
Vom 04.05. – 30.06.2026 könnt Ihr Eure Veranstaltung/Euer Angebot anmelden, einfach digital unter www.wonk.de!
Die Aktionswoche WONK ist ein gemeinsames Projekt von Neuköllner Initiativen, die sich für Nachhaltigkeit, Nachbarschaft und Naturerleben engagieren
Koordination: Koordinierungsstelle Umweltbildung Neukölln, Koordinatorinnen: Isabel Schmidt + Miriam Rasser
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | 0174 2493136 | www.umweltbildung-neukoelln.de | https://wonk.de/ und auf instagram
Einladung zum 6. Fachnetzwerktreffen
Die Anlaufstelle gegen Gewalt und Diskriminierung lädt Kolleg*innen, Fachkräfte und Interessierte herzlich zum 6. Fachnetzwerktreffen am 11. Juni 2026 ein. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit religiöser Vielfalt, Diskriminierung und innermigrantischen Dynamiken in Schule und Jugendarbeit. Gemeinsam sollen Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Community-Arbeit zusammengebracht und Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung geschaffen werden.
Thematisiert werden unter anderem:
• der Umgang mit religiöser Vielfalt und diskriminierten Glaubensrichtungen in der Jugendarbeit,
• autoritäre Denkmuster und mögliche Gegenstrategien,
• das Spannungsfeld zwischen Neutralitätsgebot und rechtspopulistischen Positionen im schulischen Kontext,
• sowie die Rolle von Schule als zentralem Ort der Prävention und Aushandlung von Diskriminierung. -> weiter
So geht's ab 1.1.2028 weiter: Das QM Rollbergkiez wird QM Light
Zur Fortsetzung des Quartiersmanagements im Kiez
Auf seiner Sitzung am 28. April 2026 hat der Senat auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, beschlossen, wie es mit der Förderung von Berliner Quartieren ab 2028 weitergehen wird. Das Quartiersmanagementgebiet Rollbergsiedlung wird nach seiner Beendigung ins neue Landesprogramm "Quartiersmanagement light" übernommen. Wie in weiteren Gebiete mit "ungünstigen Sozialdaten" soll es hier weiterhin eine starke „Kümmererstruktur“ vor Ort geben. So ist es in der Presseerklärung der Senatskanzlei nachzulesen. Das Gleiche gilt für die Neuköllner QM-Gebiete Dammwegsiedlung/Weiße Siedlung und Sonnenallee Süd/High-Deck-Siedlung.
Was genau das bedeuten wird, ist noch nicht klar. Wie viele Mitarbeiter*innen wird es geben? Ist ein Kiezbüro geplant? Wird Geld für nachbarschaftliche Aktionen, soziale Projekte oder Bauprojekte zur Verfügung stehen? Und wenn ja, wie viel? Wenn es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir berichten.



























