Projektzeitraum
2022 – 2025

Handlungsfeld
HF 3 - Nachbarschaft

Projektinhalt
Die Gebäude des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe wurden im Rahmen des Baufonds des Programms „Soziale Stadt“ bereits energetisch saniert, umgebaut und neugestaltet, sind jedoch nicht oder nur teilweise barrierefrei. Dies betrifft besonders die Zuwegung, die Zugänge und die Notausgänge. Im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung 2019 wurde festgestellt, dass neben der barrierefreien Zuwegung zum Gebäude auch die weiteren Freiflächen der Freizeitanlage (Sportplätze, Zufahrten, Pflanzflächen) der Neuplanung zu unterziehen sind. Gleichzeitig leben in der Rollbergsiedlung und Umgebung viele Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen Beeinträchtigung, die das Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe aufgrund der fehlenden Barrierefreiheit (noch) nicht nutzen können. Ein barrierefreies Außengelände und die barrierefreie Erreichbarkeit der Einrichtung werden sich sicherlich positiv auf die Teilhabe und Integration dieser Kinder und Jugendlichen auswirken. Dies gilt auch für die Sportmöglichkeiten im Außenbereich, wie beispielsweise der vorhandene Basketballplatz, der durch höhenverstellbare Körbe ersetzt und für inklusive Sportangebote erweitert werden kann. Um die vorhandenen Sportplätze barrierefrei nutzen zu können, werden Ausbesserungsarbeiten der Beläge durchgeführt. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Beteiligung u.a. von Kindern und Jugendlichen, die die Einrichtung nutzen oder noch nicht nutzen, um ihre Ideen einzubringen. Die Ideen werden in den weiteren Planungsprozess zur Umgestaltung berücksichtigt, um die Außenanlage barrierefreier zu gestalten.

Zielgruppen
Kinder und Jugendliche aus dem Rollberg, die die Einrichtung bereits nutzen. Institutionen, Vereine, Träger, die in Kontakt sind mit eingeschränkten Jugendlichen, die die Einrichtung bislang noch nicht nutzen (können) und die Jugendlichen selbst - als neue Zielgruppe.


Projektziele
  • Barrierefreie Zuwegung zu den Gebäuden nach geltenden Anforderungen. Barrierefreie Umgestaltung des Außengeländes.
  • Barrierefreier Zugang in die Gebäude nach geltenden Anforderungen (Eingänge, Zufahrten, Notausgänge).
  • Schaffung von zeitgemäßen, einrichtungsadäquaten, gut einsehbaren Pflanzflächen
  • Sanierung der drei bestehenden Sportplätze, einer davon wird zu einem barrierefreien Sportplatz (z.B. Basketballplatz) umgebaut.
  • Ermöglichen eines nachhaltigen Abfallmanagements: Sicherung der Müllstandfläche, Anschaffung ausreichend großer „tiersicherer“ Abfallbehältnisse.
  • Neugestaltung der beiden Eingangsbereiche der Einrichtung: Wegeleitsystem, Schilder, Schaukasten, Wegweiser.
  • Beleuchtungskonzept für das Außengelände
  • Beteiligungsverfahren mit Nutzer*innengruppen


Kooperationsbeteiligte
Teilhabefachdienst Jugend Bezirksamt Neukölln, Beauftragte für Menschen mit Behinderung im Bezirksamt, AWO FALK-Club, MaDonna Mädchentreff, Regenbogen-Grundschule, Zuckmayer-Sekundarschule, bwgt. e.V.

Trägerschaft
Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abt. Jugend und Gesundheit – Jugendamt

https://mein.berlin.de/vorhaben/2022-00636/

Fördervolumen
1.573.000 Euro
Projektzeitraum:
1.2.2021 – 21.12.2022

Handlungsfeld:
HF 3 – Nachbarschaft (Kultur, Gemeinwesen, Integration, Gesundheit)

Projektinhalt:
Die Rollberger Nachbarschaft ist von gesellschaftlicher Vielfalt geprägt. Es gibt jedoch wenig Begegnung und Austausch zwischen Nachbar*innen mit unterschiedlichen ethnischen, religiösen und sozio-kulturellen Zugehörigkeiten, die Communities bleiben unter sich. Um dieser häufig von Konflikten geprägten nachbarschaftlichen Segregation entgegenzuwirken und gleichzeitig 250 neue Nachbar*innen (Neubau Briesestraße) in die alteingesessene Nachbarschaft zu integrieren, braucht es im Quartier mehr Begegnungsorte und Dialogmöglichkeiten für die Nachbarschaft, etwa im Rahmen gemeinschaftlicher Freizeit-, Bildungs- und Engagementangebote.
Neben der Schaffung von „Schnittstellen-Angeboten“ und „Begegnungsorten“, an denen unterschiedliche Bewohnergruppen aufeinandertreffen und gemeinsam aktiv werden können, gibt es eine weitere Herausforderung. Damit bereits bestehende, zielgruppengerecht konzipierte Angebote der Vor-Ort-Akteure von den Rollberger*innen stärker genutzt werden, müssen sie bekannter gemacht und gezielter vermittelt werden. Das Gleiche gilt für Möglichkeiten des lokalen nachbarschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Engagements. Beteiligungsmöglichkeiten sollen an die Nachbarschaft vermittelt und die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Kiez sowie das Verantwortungsgefühl für diesen aktiviert werden.

Trägerschaft:
Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.
Werbellinstr. 41
12053 Berlin
Telefon: 030-68086110
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.morus14.de

Kooperations- und Netzwerkpartner:
STADT UND LAND
Fördervolumen:
86.000,00 €
Projektzeitraum
01.01.2023 – 31.12.2024

Handlungsfeld
HF 1 – Bildung, Ausbildung, Jugend

Projektinhalt
Aktuell werden die letzten inhaltlichen Bausteine des Projekts entwickelt. Detaillierte Informationen werden hier zeitnah veröffentlicht.

Trägerschaft
Kiezanker e.V.
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www.kiezanker.de

Kooperations- und Netzwerkpartner

Fördervolumen
45.000,00 Euro
Projektzeitraum
01.08.2022 – 31.12.2024

Handlungsfeld
HF 3 – Öffentlicher Raum

Projektinhalt
Die Rollbergsiedlung ist von viel befahrenen Straßen umgeben und liegt im Zentrum eines Bezirks, der einer Mehrfachbelastung an Lärm, Hitze und Luftschadstoffen ausgesetzt ist. Grund genug, einen Gemeinschaftsgarten in der Siedlung anzulegen, der die Möglichkeit zu Erholung und Naturerfahrung, aber auch zu nachbarschaftlichem Miteinander bietet und so zum gesundheitlichen Wohlbefinden der Bewohnerschaft beiträgt. Der Gemeinschaftsgarten soll neben seiner Eigenschaft als Erholungs- und Begegnungsort auch als Lernort genutzt werden, um für gesunde Ernährung, bewusstes Konsumverhalten sowie Klimaschutz und Umweltthemen zu sensibilisieren. Als Veranstaltungsort steht er allen Rollberger Akteuren offen. Durch vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten soll der Nachbarschaft die Erfahrung von Teilhabe, Selbstbestimmung und Selbstwirksamkeit ermöglicht werden. Langfristig soll eine Gartengruppe entstehen, die den Garten nach Projektende eigenverantwortlich betreut und verwaltet: ein Garten von der Rollberger Nachbarschaft für die Rollberger Nachbarschaft.

Zielgruppen
Alle im Rollberg lebenden Menschen und Rollberger Einrichtungen.

Projektziele
  • partizipativer Aufbau und Betrieb eines Gemeinschaftsgartens mit der Rollberger Nachbarschaft
  • Umweltbildung und Empowerment: Durchführung von verschiedenen Gartenveranstaltungen, Workshops und Festen zum Thema Garten sowie Gründung einer Gartengruppe aus engagierten Bewohnenden, die den Garten nach Projektende in Kooperation mit der STADT UND LAND weiterführt
  • Nutzung des Gartens als Begegnungs- und Erholungsort für die Rollberger Nachbarschaft
  • Nutzung des Gartens als Lernort für Rollberger Bildungseinrichtungen
  • Nutzung des Gartens als Veranstaltungsort für Rollberger Akteure
  • Stärkung des Nachhaltigkeits- und Klimaschutzbewusstseins der Bewohnerschaft und lokalen Akteuren
  • Verbesserung der Umweltgerechtigkeit im Gebiet

Trägerschaft

Nomadisch Grün gGmbH
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www.prinzessinnengarten-kollektiv.net

Kooperations- und Netzwerkpartner
STADT UND LAND Wohnbautengesellschaft mbH (Flächengeberin) sowie lokale Akteure (Beet-Patenschaften, Veranstaltungen und Workshops)

Fördervolumen
150.000,00 Euro
Projektzeitraum
2020-2022

Handlungsfeld
HF 1 – Bildung, Ausbildung, Jugend

Projektinhalt
Im Quartier Rollbergsiedlung gibt es kein Familienzentrum, wodurch sich ein großer Bedarf an familienfördernden Angeboten zeigt. Insbesondere fehlt es an einer Förderung von Eltern mit Migrationshintergrund als Bildungs- und Erziehungsverantwortliche für ihre Kinder. Die bestehenden Angebote sind wenig auf die sozio-kulturelle und sprachliche Herkunft der Familien im Quartier eingestellt. In einem Quartier mit besonderem Entwicklungsbedarf, einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern nicht deutscher Herkunft sowie einem sehr hohen Anteil an Kinderarmut ist der Bildungsauftrag erschwert zu erfüllen. In der Corona-Pandemie zeigen sich noch mehr die Auswirkungen der prekären Lebenslage vieler Familien und es kommt zu zusätzlichen Lernrückständen.

Angepasst an die Lebenswelt der Rollberger Eltern wird der Zugang zu Elternbildungsangeboten durch sensibilisierte Praktiker*innen ermöglicht. In zahlreichen Informationsveranstaltungen, Bildungsfahrten und Ausflügen werden Eltern beraten und motiviert sich aktiv an der Bildung ihrer Kinder zu beteiligen und diese mitzugestalten. Ziel ist ebenso eine Verbesserung der Zusammenarbeit der Eltern mit und eine erhöhte Inanspruchnahme von Angeboten der Bildungseinrichtungen, Fachstellen und Elternbildungsberater*innen im Quartier. Durch eine fundierte Elternbildung soll das Verhältnis zwischen Eltern, Kita und Schule verbessert werden, da diese auf die Zusammenarbeit mit engagierten und befähigten Eltern angewiesen sind. Damit sich Eltern gegenseitig unterstützen und informieren, wird ein lokales Elternnetzwerk mit eigener WhatsApp-Gruppe aufgebaut (Peer-Ansatz). Gut informierte und befähigte Eltern können dazu beitragen die Bildungschancen ihrer Kinder zu verbessern.
Um den besonderen Herausforderungen während der Corona-Pandemie zu begegnen, werden beispielsweise in den Vereinsräumen Computer-Arbeitsplätze für Schüler*innen und eine Hausaufgabenhilfe angeboten und den Eltern Infektionsschutz-Verordnungen erklärt.

Trägerschaft
Kiezanker e.V.
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www.kiezanker.de

Kooperations- und Netzwerkpartner
Regenbogenschule, Kita St. Clara, Kita Mini-Mix International, SIBUZ, Stadtteilmütter, AKI e.V., KiJuz Lessinghöhe, MaDonna Mädchentreff, Morus 14 e.V., Gesundheitskollektiv Berlin, AWO Falkclub, Jugendamt Neukölln, bezirkliche Fachdienststellen

Fördervolumen
99.000,00 Euro

Erstes Kiezforum 2026: Rollberger Armutskonferenz

KIEZFORUM SAVE THE DATE

Am 18. Februar findet im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe das erste Kiezforum diesen Jahres statt! Freut euch auf spannende Inputs und Diskussionen rund um Armut, insbesondere bei Familien, Alleinerziehenden und Senior*innen. Besonders beleuchten wollen wir die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit und das wichtige Thema Klassismus (= Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der ökonomischen Position). Wir sind besonders gespannt auf die Beiträge unserer lokalen Expert*innen (u.a. Shao-Xi Lu vom Gesundheitskollektiv, Ljuba Böttger von der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende und Jana Langbein von der Seniorenberatung) – und natürlich auf den Austausch mit Stadtrat für Gesundheit und Soziales Hannes Rehfeld! Um eine vorherige Anmeldung per Email oder Telefon bis zum 13. Februar wird gebeten.

Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

KIEZFORUM SAVE THE DATE2 

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen

Bällebad und andere Attraktionen für Kinder in der kalten Jahreszeit

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minImmer mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr öffnet der Winterspielplatz in der St. Clara-Gemeinde seine Pforten für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung eines betreuenden Erwachsenen.
„Heute sind wir zum vierten Mal in diesem Herbst geöffnet“, erläutert Agnes-Maria Streich, die die Koordinatorin vor Ort ist. „Beim ersten Mal waren etwa 15 Kinder da. Jetzt sind wir bei 30. Bei geringen Temperaturen und grauem Nieselregenwetter wird das in den nächsten Wochen so bleiben oder noch mehr werden. Anfang des Jahres, im Januar und Februar sind wir regelrecht überrannt worden. Da kamen einmal 65 Kinder und wir mussten tatsächlich den Einlass stoppen.“
Der Winterspielplatz in der Briesestraße 17 ist eine von sehr wenigen Einrichtung dieser Art in Nord Neukölln. Im Global Village gibt es noch die „Ludothek global“, die an Dienstagvormittagen sowie Mittwoch und Freitag nachmittags für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Begleitung der Eltern oder einer Betreuungsperson geöffnet hat.
„Der Winterspielplatz“, fährt Agnes-Maria Streich fort, „ist eine Marke der Berliner Stadtmission. Das heißt, er muss bestimmte Kriterien erfüllen und deren Einhaltung wird auch überprüft. Früher gab es einen ähnlichen Winterspielplatz in St. Richard, aber hier in der Briesestraße sind die Räume schöner – wenn auch ebenfalls in absehbarer Zeit eine Renovierung ansteht.“
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Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?

Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.

Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.

👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen

Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025

Projektfonds 2025














































Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Events im Rollberg 2025

Teamfoto















































Direkt mit der Politik reden

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln

Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!


Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?

Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!

Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin 

Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026

Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel

Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. 

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59

Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel

STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.

Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte. 


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