Ein Projekt für Mütter aus dem Rollbergviertel, Körnerpark und aus der Schillerpromenade
Der Verein Lesen und Schreiben e.V. im Herrnhuter Weg 16 bietet ab immer mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr
eine Lernmöglichkeit für Mütter mit ihren Kindern. Was gelernt und gemacht wird, können die Teilnehmerinnen zusammen mit erfahrenen Lehrerinnen und SozialpädagogInnen entwickeln, z. B. Lesen, Schreiben, Rechnen, Anleitung zur Hilfe bei den Hausaufgaben, Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder oder auch kostengünstige Freizeitangebote.
Falls Sie Interesse an MuKile haben, melden Sie sich bitte unter: 030-6874081.
Wir freuen uns über Ihren Anruf.
Lesen und Schreiben e.V. führt seit 25 Jahren Maßnahmen zur Alphabetisierung und Grundbildung für deutsch-sprechende Lese- und Schreibungeübte durch.
MuKile ist ein „STÄRKEN vor Ort“-Projekt des Bundesfamilienministeriums und wird aus dem Europäischen Sozialfond kofinanziert.
Kontakt:
Lesen und Schreiben e.V.
Herrnhuter Weg 16
12043 Berlin
Tel.: (030) 6874081
(Nachfolgeprogramm von "Lokales Kapital für soziale Zwecke")
Das Programm STÄRKEN vor Ort übernahm das erfolgreiche Instrument des Einsatzes von lokalem Kapital für
soziale Zwecke aus dem Vorgängerprogramm und war zugleich stärker als das Vorgänger-Programm auf jugend- und gleichstellungspolitische Ziele ausgerichtet. Im Rahmen der ausgewählten Lokalen Aktionspläne erhielten kleine Initiativen und Organisationen Mikrozuschüsse in Höhe von bis zu 10.000,- Euro zur Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechteren Startchancen und von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben. (Quelle und weitergehende Informationen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Das Programm endete am 31.12.2011.
Im Rollberg wurden 2010 folgende Projekte aus dem Programm finanziert:
Akademie Berlin-Schmöckwitz:
„StadtteilKüche“
MaDonna - Mädchenkult.Ur. e. V.:
„Meine Eltern sind stolz auf mich
MuKile - Fortsetzung: Mütter lernen im Kiez und am PC
2009 wurden folgende drei Projekte aus dem Programm finanziert:
MaDonna - Mädchenkult.Ur. e. V.:
Lesen und Schreiben e. V.: MuKile - Mütter und Kinder lernen gemeinsam
Töchter und Mütter für Bildung und Gleichberechtigung
Türkische Unternehmer und Handwerker e.V. Berlin (TUH):
IKK iT - Interkulturelle Kommunikationskompetenz im Tourismusbereich
Ein Projekt von MaDonna Mädchenkult.Ur e.V., Schilleria Mädchencafé, Gabriele Heinemann
Das Projekt will den Bildungs- und Leistungswillen sowie das Verständnis für die Selbstbestimmung in der demokratischen Gesellschaft bei jugendlichen Mädchen, jungen Frauen und deren Müttern und Verwandten stärken. Dabei können beide Zielgruppen (Jugendliche und Elterngeneration) Klarheit über ihre Lebensplanungen und -konzepte finden.
Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um die Partnerschaft, Heirat und Familie, Berufsausbildung und Beruf, individuelle Freiheit und familiäre oder/und nachbarschaftliche Pflichten und Zwänge.
Das Projekt will die Beziehungen und den Austausch zwischen (Groß)Müttern (ggf. auch Tanten und anderen Frauen aus der Verwandtschaft) und (Enkel)Töchtern (ggf. Nichten o.a.) durch gemeinsame Aktivitäten und Gespräche stärken und Sorgen und Konflikte klären, die aus der Sprachlosigkeit über verschiedene Lebenswege in den Familien resultieren.
Das Projekt wendet sich insbesondere an Mädchen und Mütter/Frauen aus dem konservativ-traditionellen muslimischen Milieu.
Es gibt mehrere Arbeitsbereiche/ Module:
1. Unterstützung der Jugendlichen und jungen Frauen bei ihrem schulischen und beruflichen Lebensweg, z.B. durch Nachhilfe, Hilfe beim Bewerbungen-Schreiben und bei der beruflichen Orientierung.
2. Regelmäßige Gruppentreffen der Mädchen und jungen Frauen zur Reflektion ihrer Zukunftswünsche und deren Realisierung, z.B. thematische Gespräche zu Geschlechterfragen, Information über Rechte und Pflichten im Beruf (u.a.Vereinbarkeit Beruf und Familie), Information über die Rechte in Familie, Ehe und Partnerschaft, Interviews mit Frauen, die ihren beruflichen Weg gefunden haben / Vorbilder sind, Besuche bei einer Rechtsanwältin, bei der Polizei.
3. Regelmäßige Treffen mit den Mütter/Verwandten - ohne Töchter - ausgehend von Fragen, die ihr eigenes Leben und das der Familie, v.a. der Töchter betreffen.
4. Gemeinsame Aktivitäten von Töchtern und Müttern/Verwandten, z.B. Diskussionen über Lebensplanung oder Ausflüge zur Erkundung von Berlin und Neukölln, kulturelle Veranstaltungen, Interviews mit beruflich erfolgreichen Frauen, so dass die Mütter mit ihren Töchtern lernen können.
Kontakt:
MaDonna - Mädchenkult.Ur e.V.
Falkstraße 26
12053 Berlin
Tel.: (030) 6 21 20 43
Fax: (030) 6 21 20 48
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.madonnamaedchenpower.de
Ein Projekt für Mütter aus dem Rollbergviertel, Körnerpark und aus der Schillerpromenade
Der Verein Lesen und Schreiben e.V. im Herrnhuter Weg 16 bietet ab sofort immer mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr
eine Lernmöglichkeit für Mütter mit ihren Kindern. Was gelernt und gemacht wird, können die Teilnehmerinnen zusammen mit erfahrenen Lehrerinnen und SozialpädagogInnen entwickeln, z. B. Lesen, Schreiben, Rechnen, Anleitung zur Hilfe bei den Hausaufgaben, Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder oder auch kostengünstige Freizeitangebote.
Falls Sie Interesse an MuKile haben, melden Sie sich bitte unter: 030-6874081.
Wir freuen uns über Ihren Anruf.
Lesen und Schreiben e.V. führt seit 25 Jahren Maßnahmen zur Alphabetisierung und Grundbildung für deutsch-sprechende Lese- und Schreibungeübte durch.
MuKile ist ein „STÄRKEN vor Ort“-Projekt des Bundesfamilienministeriums und wird aus dem Europäischen Sozialfond kofinanziert.
Kontakt:
Lesen und Schreiben e.V.
Herrnhuter Weg 16
12043 Berlin
Tel.: (030) 6874081
Interkulturelle Kommunikationskompetenz im Tourismusbereich
Ziel des Projektes ist es, Schülern, die sich für einen Beruf im Tourismusbereich interessieren, die Gelegenheit zu einem kurzen Studienaufenthalt in der Türkei zu geben, um die Einsatzmöglichkeiten in der Branche vor Ort kennenzulernen und sich mit den speziellen beruflichen Anforderungen vertraut zu machen.
Dazu werden in der Zuckmayer-Schule geeignete Jugendliche aus der Jahrgangsstufe 10 ausgewählt und zu einer Gruppe zusammengestellt. Die Gruppe wird in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachlehrern inhaltlich trainiert und vorbereitet - insbesondere hinsichtlich interkultureller Kommunikation und Verhalten gegenüber Kunden. Eine Einweisung in den Betrieb des Hotels und seiner Angebote wird vor Ort vorgenommen.
Die verschiedenen Bereiche erfordern unterschiedliche Fähigkeiten und Voraussetzungen, so dass hier Einsatzmöglichkeiten in Rezeption, Buchung, Empfang, Küche und Service aber auch Animation oder Veranstaltungsorganisation sowie der technischen Absicherung und dem Etagenservice bestehen.
Wesentlicher Bestandteil aller Bereiche ist auch die Beherrschung von Fremdsprachen, v.a. Türkisch und Englisch neben Deutsch. Daher werden in der Gruppe sowohl Deutsche als auch Migranten vertreten sein können. Die direkte Konfrontation mit dem Arbeitsalltag wird es den Jugendlichen erleichtern, ihre Berufswahl zu konkretisieren.
Jeder Jugendliche erhält die Aufgabe, seine Erfahrungen und Eindrücke für den Abschluß-Workshop vorzubereiten und zu dokumentieren.
Es wird eine Kooperationsvereinbarung mit der Zuckmayerschule und der Anatolischen Berufsschule für Hotel und Gastronomie abgeschlossen. Da die TN unter 18 jähren sind, wird eine Einverständniserklärung der Eltern eingeholt. Die Begleitung der Jugendlichen während ihres Aufenthaltes wird vom TUH e.V. sichergestellt.
Kontakt:
Türkische Unternehmer und Handwerker e.V. Berlin (TUH)
Rollbergstr. 70
12053 Berlin
Tel: 030 / 62 72 12 31
Fax: 030 / 62 72 12 35
Email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ein bunter Blumenstrauß an Aktionen für die Nachbarschaft
Über diese Vorschläge stimmte die Rollberger Aktionsfonds-Jury im März ab
Eins wollen wir gleich vorwegnehmen – an tollen Ideen mangelt es nicht im Rollbergkiez. Sechs Anträge für ehrenamtlich organisierte Aktionen, Veranstaltungen und die Ausstattung von nachbarschaftlichen Räumen wurden von Bewohner:innen und Vereinen im ersten Aufruf für den Aktionsfonds 2026 eingereicht.
Über diese diskutierte die Rollberger Aktionsfonds-Jury lebhaft bei ihrem Treffen Ende März und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Alle Vorschläge wurden überaus positiv und mit den Zielen des Aktionsfonds, Engagement und Gemeinschaft zu stärken sowie Bildungs- und Kulturangebote umzusetzen, übereinstimmend bewertet. Die einzelnen Aktivitäten werden mit einer Summe von bis zu maximal 1500€ vom Quartiersmanagement Rollbergsiedlung unterstützt.
Die Spannbreite an Aktivitäten ist dabei so bunt wie unser Kiez. Im Folgenden wollen wir euch kurz vorstellen, was geplant ist:
-> weiterKinder- und Lesefest auf dem Falkplatz
Am 23.04. fallen der Welttag des Buches, der katalonische Feiertag San Jordi, bei dem sich ebenfalls alles um Bücher dreht, und Çocuk Bayramı, der türkische Kindertag, zusammen. Das feiern wir mit einem Straßenfest. Es gibt Geschichten, Spiele, Bücher und Popcorn!
Wann? Donnerstag, 23.04.2026, 15:00-18:00 Uhr
Wo? auf dem Falkplatz in der Rollbergsiedlung
Eine Aktion von den Stadtteilmüttern Neukölln, Morus 14 e. V., dem Quartiersmanagement Rollbergsiedlung, dem Arabischen Kulturinstitut AKI e. V., dem Kinder Club Rollberg, EPIZ Berlin, AWO International und Lotte liest. Gefördert durch die Aktion Mensch.
Müll im Rollberg: Stimmen und Engagement aus dem Kiez
„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.
-> weiterDer Müll und Neukölln – das sagt die BSR dazu!
Fragt ihr euch auch immer wieder, wer eigentlich für den Müll und seine Entsorgung die Verantwortung trägt? Wir haben uns das Ergebnisprotokoll eines Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Bundestagsabgeordneten Hakan Demir und engagierten Initiativen und Bürger*innen aus Neukölln zum Thema Stadtsauberkeit in Neukölln angeschaut und die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Reinigungsklassen, Zuständigkeiten, Entsorgungsangebote etc. für euch zusammengefasst. Spoiler: Zuständigkeiten sind oft komplizierter, als man denkt.
-> weiterWeniger Müll in Neukölln: Ergebnisse der Konferenz 2026 aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft
Am 12. Februar 2026 fand im Nachbarschaftshaus am Körnerpark die Konferenz „Weniger Müll in Neukölln – Wie schaffen wir das?“ statt. Es kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nachbarschaftshaus am Körnerpark zusammen, um über Lösungen für das Müllproblem in Neukölln zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, Verantwortlichkeiten zu klären und neue Ansätze für mehr Sauberkeit im Kiez zu finden. Im Mittelpunkt standen drei Leitfragen: Was können Politik und Zivilgesellschaft konkret tun? Wie können Kommunikation und Vernetzung verbessert werden? Welche Maßnahmen funktionieren nachweislich?
Wir fassen die Ergebnisse für euch zusammen und zeigen: Es gibt verschiedene Ansätzen, die wirken könnten.
-> weiterUnterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!
Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
Für diesen Antrag wollen sie - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
1. Bessere Umweltbildung!
2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!
Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!
Sperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
- Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
- Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
- Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.
Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust.
Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/ (08.04.2026)
Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION
Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer.
Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)
Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps
Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.
-> weiterMüll melden in 60 Sekunden: Die Ordnungsamt-App oder bei trash-cam.com
Wer Müll entdeckt, kann und sollte den Fund entweder über die Ordnungsamt-App oder die Trash-Cam (auf Deutsch: Müllkamera) melden. An die Ordnungsamt-App werden jeden Monat tausende Meldungen an die Berliner Ordnungsämter geschickt – in Neukölln waren es im Jahr 2025 insgesamt 46 768. Mehr als 40 Prozent der Meldungen betreffen die illegale Abfallbeseitigung.
Die Meldung des Mülls selbst erfolgt in wenigen Schritten entweder online oder in der App:
1. Auswahl des Menüpunkts "Müll".
2. Mache ein Foto von dem Sperrmüll
3. Gib den Standort des Gegenstands an.
4. Beschreibe kurz, um welchen Müll es sich handelt.
5. Lasse deine E-Mail Adresse da und werde informiert über den Abholprozess.
Neues vom Rollberger Projekt „Respekt leben“
"Habt ihr oder eure Kinder schon einmal Diskriminierung erlebt und wusstet nicht genau, wie ihr damit umgehen sollt?
Wurdest du oder dein Kind wegen Name, Aussehen oder Religion unfair behandelt? Fühltest du dich bei Behörden oder Ärzt*innen nicht ernst genommen? Bist du unsicher, ob dein Erlebnis Diskriminierung war?" Diesen und ähnlichen Fragen gehen Rojda, Hero und Xece von Yekmal e. V. und der Neuköllner Anlaufstelle gegen Diskriminierung als neue Ansprechpartnerinnen im Rollberger Projekt „Respekt leben – Diskriminierung im Rollberg keine Chance geben“ nach. Mit Menschen aus dem Kiez sprechen sie über diskriminierende Erlebnisse im Alltag, in der Schule, im Beruf oder im Kontakt mit Behörden. Gemeinsan besprechen sie: Was kann ich tun, wenn ich Diskriminierung erlebe? Derzeit führen Rojda und ihre Kolleg*innen zwei regelmäßige Gruppenangebote durch – ihre Themen: Mehrfachdiskriminierung, biografisches Erzählen, Alltagsrassismus und Diskriminierung bei muslimischen Kindern und Jugendlichen. Ab Anfang April soll es in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe zusätzlich Workshops mit Jugendlichen geben. Hier erfährst du mehr über das neue Projekt im Kiez.
Theaterkurs zu Kinderrechten weltweit im KiJuZ Lessinghöhe
Nach den Osterferien startet ein neues wöchentliches Theater- und Storytelling-Projekt zum Thema #Kinderrechte #weltweit. Es geht von April bis Juli und ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis16 Jahren gedacht.
Worum geht's?
Kinder haben Rechte! Aber welche sind das eigentlich? Gemeinsam mit euch wollen die Dozent:innen die Kinderrechte kennen lernen. Wir wollen uns außerdem mit Geschichten von Kindern weltweit auseinandersetzen und erforschen, wie es um Kinderrechte in anderen Ländern steht. Am Ende soll eine szenische Lesung oder ein Theaterstück entstehen, das die am Projekt beteiligten dann aufführen werden. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Geschichten und Kinderrechte auf die Bühne kommen.
Wann? Der Kurs findet jeden Donnerstag statt. Er startet nach den Osterferien und geht bis zu den Sommerferien. Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr.
Wo? Der Workshop findet im Bewegungsraum im Jugendzentrum Lessinghöhe – Mittelweg 30, Nähe U-Bahnstationen Leinestraße (U8) und Karl-Marx-Straße (U7) – statt.





