Aufklärung über die Gefahren von Feuerwerkskörpern

 

Die Feuerwehr klärt über Knaller auf

 

Die Knallerei rund um Silvester beschränkt sich in Berlin nicht nur auf den 31.12. Schon Tage vorher (und noch einige Tage nachher) rummst es heftig in der Innenstadt. Weil die Knallerei nicht ungefährlich ist und sich immer wieder BewohnerInnen des Rollbergviertels massiv dadurch gestört fühlen, wurde das Projekt "Ich bin der Knaller - aber sicher!" auf den Weg gebracht.
Umgesetzt wurde das Projekt vom Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Feuerwehr. 20 Jugendliche nahmen an zahlreichen Veranstaltungen teil, in denen sich intensiv mit dem Thema beschäftigt wurde. Ein Spezialist der Polizei erzählte etwas über die rechtlichen Grundlagen und erklärte, wie man sich verhalten muss, wenn etwas schief geht. Viele Jugendliche neigen nämlich dazu, im Verletzungsfall wegzulaufen. Die erste Hilfe sollte aber immer vorgehen. Bei einem Besuch auf der Feuerwehrwache schauten sich die jungen Teilnehmer den Alltag der Berliner Feuerwehrmänner an und erfuhren einiges über deren Einsätze an Silvester. Weitere Projektbestandteile waren die gemeinsame Gestaltung von Plakaten, die auf die Gefahren der Knallerei hinwiesen, ein Erste-Hilfe-Kurs und ein Film-Workshop. Für einen Kurzfilm über das Thema befragten die Jugendlichen ältere BewohnerInnen und andere Jugendliche zu ihren  - teilweise sehr negativen - Erfahrungen mit der Silvester-Knallerei. Auf einer Abschlussveranstaltung wurde der Film gezeigt und das Deutsche Rote Kreuz verteilte Bescheinigungen an die Teilnehmer des Erste-Hilfe-Kurses.
Laut Rückmeldungen des MaDonna Mädchentreffs und der Polizei gab es zum Jahreswechsel diesmal keine nennenswerten Sachbeschädigungen, Ruhestörungen oder gefährliche Vorfälle im Rollbergviertel.

Mehrsprachige Beratung für Eltern


Elternanker in der Regenbogen-GrundschuleDer Elternanker in der Regenbogen-Grundschule ist eine wichtige und vielseitige Anlaufstelle für Mütter und Väter im Kiez. Er hat dreimal wöchentlich geöffnet und wird von Projektleiterin Yildiz Yilmaz betreut.
Der Elternanker leistet soziale Erstberatung und hilft Eltern, sich über die zahlreichen Angebote im Kiez zu informieren. Durch regelmäßige Sprechzeiten werden ca. 30 bis 40 Eltern pro Woche erreicht, die Hilfe bei Alltags- und Erziehungsproblemen suchen. Bei speziellen Fragen vermittelt Yildiz Yilmaz die Eltern an weiterführende Beratungsstellen weiter. Außerdem bietet sie Unterstützung bei Behördengängen oder Bewerbungen an und organisiert kostenlose Workshops. Dadurch, dass Yildiz Yilmaz ins Türkische und eine ehrenamtlich arbeitende Mutter ins Arabische übersetzen kann, wird auch Eltern mit wenigen  Deutschkenntnissen die Scheu genommen, aktiv am Kiezleben teilzunehmen.
Um die Zielgruppe zu erweitern, bietet der Elternanker zusätzlich im Café Stern seine Beratung an. Das Café hat seit dem 2. April 2014 geöffnet und wird von sechs Frauen geführt, die sich beim Rollberger Frauenfrühstück und im Elternanker kennen lernten.

 

 

Kontakt
Yildiz Yilmaz
Tel. 22 68 02 76
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Projekte mit einem Volumen zwischen 1.000 € und 10.000 €

Hierbei geht es um nachhaltig wirkende Maßnahmen und Projekte, die den Zielsetzungen der Handlungskonzepte und den Förderrichtlinien entsprechen müssen.
Antragsberechtigt sind alle BewohnerInnen und Akteure im Kiez. Die entsprechenden Anträge finden Sie >> hier.
Die Auswahl der Projekte erfolgt in einem Abstimmungsverfahren (in der Regel zweistufigen konkurrierenden Verfahren) durch den Quartiersbeirat im Einvernehmen mit der Steuerungsrunde und fachlichen Stellungnahmen der Bezirke.
Beratung sowie Abrechnung und Verwaltung der Zuwendung obliegt dem QM-Team.

 

 

Projekte, die im Jahr 2013 aus dem Quartiersfonds 2 gefördert werden:

 

Projekt

Träger
Die Lessinghöhe kocht weiter Susanne Roth
Elternanker Yildiz Yilmaz
Labor für urbanes Altern Kulturnetzwerk Neukölln e.V.



 

Projekte, die im Jahr 2012 aus dem Quartiersfonds 2 gefördert werden:

 

Projekt

Träger
Sommeruni MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.
Garderobenumbau in der Kita Mini Mix Kita Mini Mix
Kunstprojekt professioneller Malerei und Bildhauerei an der Regenbogengrundschule Shamma/ Weber-Vinkeloe


Väter und Mütter sind Lesevorbilder
eventilator
Hausaufgaben- und Lernhilfe

I-Quelle

Die Lessinghöhe kocht über - Kinderkochwerkstatt
Susanne Roth

Elternanker an der Regenbogen Grundschule
Yildiz Yilmaz

 

 

 

Folgende Projekte werden in den Programmjahren 2010 und 2011 aus dem Quartiersfonds 2 gefördert:

 

Projekt

Träger

Leben im Rollberg - LIR
(Terrassengespräche, Sauberer Kiez, Kiezerkundung) (2010)
Mieterbeirat
Kunst im Rollberg - KiRK (2010-2011)
t27, Dr. M. Steffens

KidsKietzNews (2010-2011)


F. Hundertmark, H. Gantert

Bewegte Pause (2010)
Zentrum für Lebensenergie

1. Mai und WM 2010 - Jugendliche übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit (2010)

Jalal Megdad, Lessinghöhe

Hausaufgaben- und Lernhilfe (2010-2011))
I-Quelle

"Wir bauen einen Tisch" - Projektwerkstatt in der Regenbogenschule (2010)
Claire Karsenty
Wir bauen eine Bank (2011) Susanne Heiß /
Robert Slinger
Vorleser sind Vorbilder eventilator
Orientierungssystem Rollberg eckdesign
Audioanlage Rollberg in der Lessinghöhe MaDonna Mädchenkult.Ur e.V. in Kooperation mit der Lessinghöhe
Anschaffung eines Krippenwagens Kita St.Clara

 

Folgende Projekte wurden im Programmjahr 2008 und 2009 aus dem Quartiersfonds 2 gefördert:

 

Projekt

Träger
Sauberer Kiez STADT UND LAND

Sommeruni 2009

MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.
Frauenfrühstück/ Nähstudio TUH e.V.
Bewegte Pause Zentrum für Lebensenergie
Kindersauna Kita Mini Mix
Terrassengespräche 2009 STADT UND LAND
Heroes - Ehrenhelden Workshop Heroes
Verbesserung der Freizeitausrüstung im MaDonna Mädchentreff MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.

Starke Frauen - starker Kiez logo_frauenfruehstueck_kl.jpg Frauenfrühstück und Nähstudio

Das Frauenfrühstück in der Rollbergsiedlung existiert seit April 2002. Es findet jeden Freitag im Koordinierungsbüro des Familienkompetenzzentrums in der Falkstraße 27 statt. Es richtet sich vordergründig an Frauen mit Migrationshintergrund, die zusammen einkaufen, kochen und sich austauschen können. Von September 2007 bis zum Sommer 2008 wurde es im Rahmen des Bundesprogramms »Lokales Kapital für soziale Zwecke« gefördert. Seit Februar 2009 fungiert der Verein Türkischer Unternehmer und Handwerker e.V. Berlin (TUH) als Träger des Projekts; finanziert wird es aus Mitteln des Quartiersfonds 2.

Neben dem netten Beisammensein ist es das Ziel, Frauen über Ihre Rechte aufzuklären und ihr Selbstwertgefühl zu stärken, ihnen zu zeigen, dass sie mit ihren Problemen keine Einzelfälle sind und nicht alleine dastehen. Außerdem sollen sie ermuntert werden, sich in dieser Gesellschaft aktiv zu beteiligen. Mit diesem Projekt sollten die Frauen nicht nur Aufklärung und Unterstützung finden, sondern Ziel ist es sie dahingehend zu stärken und motivieren, dass sie Eigeninitiative übernehmen und versuchen ihr "Schicksal" selbst in die Hand zu nehmen. Deshalb stehen die Themen Bildung und Beruforientierung im Vordergrund. Zu diesem Zweck werden zu einigen Treffen Experten aus den verschie- densten Bereichen eingeladen - vom Schuldirektor bis zur Polizeibeamtin, die über ihre Erfahrungen berichten und Wissenswertes an die Frauen weitergeben.
Seit der TUH als Träger das Frauenfrühstück organisiert, gibt es eine enge Verzahnung mit dem Nähstudio des TUH in der Rollbergstraße 70. Die Frauen können sich dort in einer Art "Schnupperpraktikum" mit dem Nähen vertraut machen und berufliche Perspektiven entwickeln.

Seit Oktober 2008 wird das Frauenfrühstück von den Rollberger Stadtteilmüttern unterstützt.
Dass sich die Stadtteilmütter um das Frauenfrühstück kümmern, hat handfeste Vorteile. Sie kennen und erreichen die meisten Frauen im Rollbergviertel und sind personell in der Lage, die anfallenden Belastungen auf mehreren Schultern zu verteilen. 
Der TUH und die Stadtteilmütter weisen noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass alle Frauen aus dem Kiez - egal welcher Nationalität - herzlich willkommen sind. Und Mütter können ihre kleinen Kinder gerne mitbringen.

Seit Januar 2010 findet das Frauenfrühstück im Gemeinschaftshaus statt. Jetzt immer freitags 9.30–11 Uhr bei Morus 14 e. V. am Standort Werbellinstraße 41.

Kontakt:
Förderverein Gemeinschaftshaus MORUS 14 e.V.
Morusstraße 14
12053 Berlin
Tel.: (030) 63 22 67 85
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Ein bunter Blumenstrauß an Aktionen für die Nachbarschaft

Über diese Vorschläge stimmte die Rollberger Aktionsfonds-Jury im März ab

Eins wollen wir gleich vorwegnehmen – an tollen Ideen mangelt es nicht im Rollbergkiez. Sechs Anträge für ehrenamtlich organisierte Aktionen, Veranstaltungen und die Ausstattung von nachbarschaftlichen Räumen wurden von Bewohner:innen und Vereinen im ersten Aufruf für den Aktionsfonds 2026 eingereicht.

Über diese diskutierte die Rollberger Aktionsfonds-Jury lebhaft bei ihrem Treffen Ende März und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Alle Vorschläge wurden überaus positiv und mit den Zielen des Aktionsfonds, Engagement und Gemeinschaft zu stärken sowie Bildungs- und Kulturangebote umzusetzen, übereinstimmend bewertet. Die einzelnen Aktivitäten werden mit einer Summe von bis zu maximal 1500€ vom Quartiersmanagement Rollbergsiedlung unterstützt.

Die Spannbreite an Aktivitäten ist dabei so bunt wie unser Kiez. Im Folgenden wollen wir euch kurz vorstellen, was geplant ist:

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Kinder- und Lesefest auf dem Falkplatz

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 23.04. fallen der Welttag des Buches, der katalonische Feiertag San Jordi, bei dem sich ebenfalls alles um Bücher dreht, und Çocuk Bayramı, der türkische Kindertag, zusammen. Das feiern wir mit einem Straßenfest. Es gibt Geschichten, Spiele, Bücher und Popcorn! 


Wann?
 Donnerstag, 23.04.2026, 15:00-18:00 Uhr 

Wo? auf dem Falkplatz in der Rollbergsiedlung


Eine Aktion von den Stadtteilmüttern Neukölln, Morus 14 e. V., dem Quartiersmanagement Rollbergsiedlung, dem Arabischen Kulturinstitut AKI e. V., dem Kinder Club Rollberg, EPIZ Berlin, AWO International und Lotte liest. Gefördert durch die Aktion Mensch. 





Müll im Rollberg: Stimmen und Engagement aus dem Kiez

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.

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Der Müll und Neukölln – das sagt die BSR dazu!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Fragt ihr euch auch immer wieder, wer eigentlich für den Müll und seine Entsorgung die Verantwortung trägt? Wir haben uns das Ergebnisprotokoll eines Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Bundestagsabgeordneten Hakan Demir und engagierten Initiativen und Bürger*innen aus Neukölln zum Thema Stadtsauberkeit in Neukölln angeschaut und die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Reinigungsklassen, Zuständigkeiten, Entsorgungsangebote etc. für euch zusammengefasst. Spoiler: Zuständigkeiten sind oft komplizierter, als man denkt. 

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Weniger Müll in Neukölln: Ergebnisse der Konferenz 2026 aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 12. Februar 2026 fand im Nachbarschaftshaus am Körnerpark die Konferenz „Weniger Müll in Neukölln – Wie schaffen wir das?“ statt.  Es kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nachbarschaftshaus am Körnerpark zusammen, um über Lösungen für das Müllproblem in Neukölln zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, Verantwortlichkeiten zu klären und neue Ansätze für mehr Sauberkeit im Kiez zu finden. Im Mittelpunkt standen drei Leitfragen: Was können Politik und Zivilgesellschaft konkret tun? Wie können Kommunikation und Vernetzung verbessert werden? Welche Maßnahmen funktionieren nachweislich?

    Wir fassen die Ergebnisse für euch zusammen und zeigen: Es gibt verschiedene Ansätzen, die wirken könnten. 

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    Unterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
    Für diesen Antrag wollen sie  - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
    1. Bessere Umweltbildung!
    2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
    3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
    4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
    5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!

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    Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!

    preisSperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
    - Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
    - Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
    - Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.

    Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust. 
    Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/  (08.04.2026)

    Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer. 
    Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)

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    Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.

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    Müll melden in 60 Sekunden: Die Ordnungsamt-App oder bei trash-cam.com


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Wer Müll entdeckt, kann und sollte den Fund entweder über die Ordnungsamt-App oder die Trash-Cam (auf Deutsch: Müllkamera) melden. An die Ordnungsamt-App werden jeden Monat tausende Meldungen an die Berliner Ordnungsämter geschickt – in Neukölln waren es im Jahr 2025 insgesamt 46 768. Mehr als 40 Prozent der Meldungen betreffen die illegale Abfallbeseitigung. 

    Die Meldung des Mülls selbst erfolgt in wenigen Schritten entweder online oder in der App:
    1. Auswahl des Menüpunkts "Müll".
    2. Mache ein Foto von dem Sperrmüll
    3. Gib den Standort des Gegenstands an.
    4. Beschreibe kurz, um welchen Müll es sich handelt.
    5. Lasse deine E-Mail Adresse da und werde informiert über den Abholprozess. 

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    Neues vom Rollberger Projekt „Respekt leben“

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    "Habt ihr oder eure Kinder schon einmal Diskriminierung erlebt und wusstet nicht genau, wie ihr damit umgehen sollt?
    Wurdest du oder dein Kind wegen Name, Aussehen oder Religion unfair behandelt? Fühltest du dich bei Behörden oder Ärzt*innen nicht ernst genommen? Bist du unsicher, ob dein Erlebnis Diskriminierung war?" Diesen und ähnlichen Fragen gehen Rojda, Hero und Xece von Yekmal e. V. und der Neuköllner Anlaufstelle gegen Diskriminierung als neue Ansprechpartnerinnen im Rollberger Projekt „Respekt leben – Diskriminierung im Rollberg keine Chance geben“ nach. Mit Menschen aus dem Kiez sprechen sie über diskriminierende Erlebnisse im Alltag, in der Schule, im Beruf oder im Kontakt mit Behörden. Gemeinsan besprechen sie: Was kann ich tun, wenn ich Diskriminierung erlebe? Derzeit führen Rojda und ihre Kolleg*innen zwei regelmäßige Gruppenangebote durch – ihre Themen: Mehrfachdiskriminierung, biografisches Erzählen, Alltagsrassismus und Diskriminierung bei muslimischen Kindern und Jugendlichen. Ab Anfang April soll es in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe zusätzlich Workshops mit Jugendlichen geben. Hier erfährst du mehr über das neue Projekt im Kiez. 

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    Theaterkurs zu Kinderrechten weltweit im KiJuZ Lessinghöhe

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    1000115985Nach den Osterferien startet ein neues wöchentliches Theater- und Storytelling-Projekt zum Thema #Kinderrechte #weltweit. Es geht von April bis Juli und ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis16 Jahren gedacht.

    Worum geht's?
    Kinder haben Rechte! Aber welche sind das eigentlich? Gemeinsam mit euch wollen die Dozent:innen die Kinderrechte kennen lernen. Wir wollen uns außerdem mit Geschichten von Kindern weltweit auseinandersetzen und erforschen, wie es um Kinderrechte in anderen Ländern steht. Am Ende soll eine szenische Lesung oder ein Theaterstück entstehen, das die am Projekt beteiligten dann aufführen werden. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Geschichten und Kinderrechte auf die Bühne kommen.

    Wann? Der Kurs findet jeden Donnerstag statt. Er startet nach den Osterferien und geht bis zu den Sommerferien. Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr.
    Wo? Der Workshop findet im Bewegungsraum im Jugendzentrum Lessinghöhe – Mittelweg 30, Nähe U-Bahnstationen Leinestraße (U8) und Karl-Marx-Straße (U7) – statt.

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