Projektzeitraum
2018-2019

Handlungsfeld
HF 3 – Nachbarschaft (Kultur, Gemeinwesen, Integration, Gesundheit)

Projektinhalt
In der Rollbergsiedlung ist der Außenbereich des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe ein tolles Ziel für Eltern mit Kleinkindern. Hier gibt es vielfältige Spielgeräte, Bänke und einen Wasserspielplatz. Doch das Gelände ist nicht öffentlich und bis zur Öffnung des KiJuZ Lessinghöhe am Nachmittag oft verschlossen. Wer soll sich um die Öffnung kümmern? Wer fühlt sich verantwortlich, den Spielplatz vormittags zu öffnen? Der Verein Al-Dar e.V. hat langjährige Erfahrungen in der Elternarbeit und übernimmt von 2018 bis 2019 die verbindliche Öffnung des Spielplatzes. Ein kleines mobiles Elterncafé und der Verleih von Sandkastenspielzeug sind geplant. An kalten und nassen Tagen soll gleich nebenan ein Winterspielplatz im „Veranstaltungs- und Begegnungszentrum Rollberg“ eingerichtet werden. Gespräche und Austausch zwischen den Eltern sollen entstehen. Der verlässliche Ansprechpartner berät vor Ort und vermittelt bei Konflikten. Die Eltern werden ermutigt und befähigt, sich selbst zu kümmern. Ziel ist es, dass die Eltern nach Förderende die Öffnung des Spielplatzes selbstständig übernehmen. Für den Kiez entsteht dadurch eine weitere verlässlich geöffnete Spielplatzfläche für Eltern mit Kleinkindern.


Trägerschaft
Al-Dar e.V.
Tel.: 030/787 095 21
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www.al-dar.de

Kooperations- und Netzwerkpartner
Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, Jugendamt Neukölln, Präventionsbeauftragte der Polizei, Schulen und Kitas

Fördervolumen
64.000 €
Projektzeitraum 
2017-2018

Handlungsfeld
HF 1 – Bildung, Ausbildung, Jugend

Projektinhalt
Im Computertreff des Arabischen Kulturinstituts AKI e.V. können Bewohnerinnen und Bewohner der Rollbergsiedlung schon seit 2001 die technische Ausstattung kostenlos nutzen. Viele haben keinen eigenen Computer zu Hause. Die Grundkenntnisse sind oft sehr dürftig. Das Angebot von AKI e.V. ist somit im Kiez sehr beliebt und in der heutigen Zeit mehr als notwendig. Hier werden Computerkenntnisse sowie der richtige Umgang mit den modernen Medien für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Groß und Klein vermittelt. Neben den Kursen unterstützt das geschulte Personal bei der Erstellung von Präsentationen und Referaten für die Schule, bei Anträgen und – ganz wichtig – bei Bewerbungen. Auf dem heutigen Arbeitsmarkt sind Computerkenntnisse fast immer eine Voraussetzung. Und damit nicht nur die Nutzerinnen und Nutzer auf dem aktuellen Stand sind, sondern auch die Technik, wird die veraltete Ausstattung durch neue Rechner, Bildschirme, Laptops, Tablets, Beamer, Leinwand, Kopfhörer und vieles mehr erneuert. Dazu gehören natürlich auch Schreib-, Bildbearbeitungs- und Videoschnittprogramme sowie ergonomische Computerarbeitsplätze. In den Räumen des AKI e.V. soll ein moderner Computertreff entstehen, den alle im Kiez nutzen können.


Trägerschaft
Arabisches Kulturinstitut AKI e.V.
Tel.: 030/680 814 72
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www.aki-ev.de

Fördervolumen
21.000 €

Projektzeitraum
01.03.2015-31.12.2017

Handlungsfeld
Bildung, Ausbildung, Jugend

Projektinhalt
Warum?
Jugendliche durchlaufen in ihrer pubertären Phase oftmals schwierige Entwicklungsprozesse, die von inneren und äußeren Konflikten sowie der Suche nach der eigenen Identität geprägt sind. Insbesondere jugendliche Mädchen aus konservativ patriarchal geprägten Familienstrukturen befinden sich im Konflikt zwischen den Erwartungen ihrer (Groß)-Familien und deren traditionellen Frauenbildern sowie dem Wunsch auch in der modernen deutschen Mehrheitsgesellschaft anerkannt zu werden und selbst bestimmt zu leben. Für Erwachsene bzw. Vertreter pädagogischer Institutionen wie Schulen oder Jugendeinrichtungen ist es häufig schwer, einen Zugang zu den Jugendlichen zu finden.

Ziel?
Stärkung und Kompetenzerweiterung von Rollberger Mädchen durch Peer-Education.

Wie?
Im Rahmen des Projekts werden Mädchen zu Peer-Educatorinnen ausgebildet. Für ihre Bezugsgruppe sollen sie Vorbilder sein und einen integrierenden Einfluss in den Communities und im Kiez haben. Als Peer-Educatorinnen unterbreiten sie Angebote und Projekte in verschiedenen Bereichen (bspw. Sport, Kunst, IT, Tanz, Nachhilfe) für andere Kinder und Jugendliche, sie beraten, stehen bei Konflikten zur Seite und beteiligen sich mit eigenen Beiträgen an Veranstaltungen im Kiez. Das Konzept geht davon aus, dass Mädchen und junge Frauen mehr Vertrauen zu anderen jungen Frauen haben, die ihnen in Bezug auf Alter, Bildung, Interessen, Entwicklungsprobleme und Herkunft ähneln und/oder die sie als Vorbilder ansehen. Die Mädchen sollen Anerkennung erfahren und ihren Zusammenhalt stärken.

Zielgruppe
Mädchen und junge Frauen aus der Rollbergsiedlung

Trägerschaft MaDonna
MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.
Tel.: (030) 621 20 43
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madonnamaedchenpower.de

Kooperations- und Netzwerkpartner
Jugendamt, Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe

Fördervolumen
100.000,00 €

 


 

Projektzeitraum
2017-2019

Handlungsfeld
HF 3 – Nachbarschaft (Kultur, Gemeinwesen, Integration, Gesundheit)

Projektinhalt
Im Vereinscafé des Kiezanker e.V. tauschen sich Frauen in lockerer Runde aus. Sie sprechen über Themen, die sie interessieren und betreffen. Aus dem Projekt „Elternanker“ (2012-2015) hat sich 2015 der Kiezanker e.V. gegründet. Aktive Bewohnerinnen und Bewohner haben sich dazu entschlossen. Ein Kieztreffpunkt vor allem für türkischstämmige Frauen, Mütter und alle, die sich austauschen möchten, ist entstanden. Yildiz Yilmaz, Projektleiterin und Bewohnerin des Rollbergs, erkannte schon damals, dass vor allem Familien Beratung und Unterstützung in Fragen zu Erziehung, Gesundheit und Berufsbildung brauchen. Was ist ein Integrationsstatus? Muss man zum Elternabend gehen? Was müssen Eltern über YouTube und Facebook wissen? Diese und viele andere Fragen beschäftigen die Eltern. Der Verein organisiert Kurse und Treffen, um aufzuklären. Er berät und leitet Ratsuchende an Ämter und Fachkräfte weiter. Es ist viel Arbeit, die nicht nur ehrenamtlich bewältigt werden kann. Dazu kommen die Aufgaben des Vereins: Buchhaltung, Satzung, Vereinsrecht, Öffentlichkeitsarbeit und finanzielle Unterstützung finden. Der Kiezanker e.V. bekommt jetzt selbst Schulungen und Beratung darin. Das Ziel ist es, den Verein zu stärken, damit er dauerhaft und erfolgreich im Kiez arbeiten kann.


Trägerschaft
Kiezanker e.V.
Tel.: 030/226 802 76
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www.kiezanker.de

Kooperations- und Netzwerkpartner
Regenbogen Grundschule, STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft, MaDonna Mädchenkult.Ur e.V., Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, Kita Minimix International, Stadtteilmütter Neukölln

Fördervolumen
80.000,00 €

Projektzeitraum
01.01.2016-31.12.2017

Handlungsfeld
Nachbarschaft (Kultur, Gemeinwesen, Integration, Gesundheit)

Projektinhalt
Warum?
Das subjektive Sicherheitsempfinden einiger Rollberger Bewohner war in den letzten Jahren eingeschränkt: Zum einen hielten sich Gruppen von Jugendlichen vermehrt abends an öffentlichen Plätzen oder in Hauseingängen auf und bedrängten Anwohner, führten Sachbeschädigungen oder Diebstähle durch und zum anderen versuchten bereits kriminell auffällige Jugendliche und junge Erwachsene andere Jugendliche für ihre kriminellen Aktivitäten zu gewinnen.

Ziel?
Aufbau eines kiezorientierten, stabilen und ressortübergreifenden Kooperationsnetzwerks zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention unter Beteiligung von Streetworkern, Jugendlichen, Fachkräften aus Jugendeinrichtungen, Polizei, Jugendrechtshaus, Jugendgerichtshilfe, Jugendamt, Schulen und externen Fachleuten. Das entstandene Kooperationsnetzwerks entwickelt eine gemeinsame Präventionsstrategie.

Wie?
Anknüpfend an das Vorgängerprojekt soll auch weiterhin eine aufsuchende Jugendarbeit geleistet werden, um orientierungslose Jugendliche zu erreichen, zu stärken und möglicherweise an die Einrichtungen der Jugendarbeit rück- und anzubinden. Die Potenziale, Ressourcen und Kompetenzen der bereits erreichten Jugendlichen sollten hierbei entsprechend des Peeransatzes genutzt werden. Dieser Ansatz fördert zum einen die Erreichbarkeit der Zielgruppe und zum anderen übernehmen die Peer-Educator Verantwortung und lernen, wie sie anderen Kindern und Jugendlichen in ähnlichen Problemlagen helfen können. Im Rahmen des Projekts werden Kontakte mit betroffenen und interessierten Bewohnern hergestellt und Gespräche und Austausch ermöglicht.

Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und an der Jugendarbeit beteiligte Akteure in der Rollbergsiedlung (bei Bedarf darüber hinaus, z.B. auch Flughafenkiez)


Trägerschaft MaDonna

MaDonna Mädchenkult.Ur e.V.
Tel.: (030) 621 20 43
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madonnamaedchenpower.de


Kooperations- und Netzwerkpartner
Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, AKI  e.V., Outreach, Zuckmayer-Schule, RSD-Region-Nordwest, Jugendamt, Jugendgerichtshilfe, Jugendrechtshaus, Polizei, Stadt und Land Wohnbauten GmbH

Fördervolumen
50.000,00 €

 


 

Ein bunter Blumenstrauß an Aktionen für die Nachbarschaft

Über diese Vorschläge stimmte die Rollberger Aktionsfonds-Jury im März ab

Eins wollen wir gleich vorwegnehmen – an tollen Ideen mangelt es nicht im Rollbergkiez. Sechs Anträge für ehrenamtlich organisierte Aktionen, Veranstaltungen und die Ausstattung von nachbarschaftlichen Räumen wurden von Bewohner:innen und Vereinen im ersten Aufruf für den Aktionsfonds 2026 eingereicht.

Über diese diskutierte die Rollberger Aktionsfonds-Jury lebhaft bei ihrem Treffen Ende März und kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Alle Vorschläge wurden überaus positiv und mit den Zielen des Aktionsfonds, Engagement und Gemeinschaft zu stärken sowie Bildungs- und Kulturangebote umzusetzen, übereinstimmend bewertet. Die einzelnen Aktivitäten werden mit einer Summe von bis zu maximal 1500€ vom Quartiersmanagement Rollbergsiedlung unterstützt.

Die Spannbreite an Aktivitäten ist dabei so bunt wie unser Kiez. Im Folgenden wollen wir euch kurz vorstellen, was geplant ist:

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Kinder- und Lesefest auf dem Falkplatz

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 23.04. fallen der Welttag des Buches, der katalonische Feiertag San Jordi, bei dem sich ebenfalls alles um Bücher dreht, und Çocuk Bayramı, der türkische Kindertag, zusammen. Das feiern wir mit einem Straßenfest. Es gibt Geschichten, Spiele, Bücher und Popcorn! 


Wann?
 Donnerstag, 23.04.2026, 15:00-18:00 Uhr 

Wo? auf dem Falkplatz in der Rollbergsiedlung


Eine Aktion von den Stadtteilmüttern Neukölln, Morus 14 e. V., dem Quartiersmanagement Rollbergsiedlung, dem Arabischen Kulturinstitut AKI e. V., dem Kinder Club Rollberg, EPIZ Berlin, AWO International und Lotte liest. Gefördert durch die Aktion Mensch. 





Müll im Rollberg: Stimmen und Engagement aus dem Kiez

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

„Die Situation im Kiez ist desaströs und die Vermüllung beeinträchtigt die Lebensqualität beträchtlich“, sagt Beate, eine Rollberger Bewohnerin, die sich seit einigen Jahren für einen sauberen Kiez engagiert. Auch die Umfragen vom Quartiersmanagement-Team und die Umfrage vom Kiezlabor (2025) bestätigen: Überfüllte Eimer, Sperrmüll an den Straßenrändern und Abfallberge vor den Containern werden als Ärgernis wahrgenommen. Die Folge ist ein Gefühl von Vernachlässigung, das Frustration und Rückzug verstärken kann. Doch gleichzeitig gibt es immer wieder Engagement aus der Nachbarschaft: Bewohner*innen, Initiativen, Schulen und eine besonders engagierte Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigung setzen sich regelmäßig und aktiv für mehr Sauberkeit und für die Stadtnatur ein. Ihre Geschichten zeigen, was gemeinsames Handeln verändern kann – und warum es trotzdem eine häufigere Müllabholung und gut finanzierte Stadtreinigung braucht.

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Der Müll und Neukölln – das sagt die BSR dazu!

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Fragt ihr euch auch immer wieder, wer eigentlich für den Müll und seine Entsorgung die Verantwortung trägt? Wir haben uns das Ergebnisprotokoll eines Austausch mit der Berliner Stadtreinigung (BSR), Bundestagsabgeordneten Hakan Demir und engagierten Initiativen und Bürger*innen aus Neukölln zum Thema Stadtsauberkeit in Neukölln angeschaut und die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Reinigungsklassen, Zuständigkeiten, Entsorgungsangebote etc. für euch zusammengefasst. Spoiler: Zuständigkeiten sind oft komplizierter, als man denkt. 

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Weniger Müll in Neukölln: Ergebnisse der Konferenz 2026 aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Am 12. Februar 2026 fand im Nachbarschaftshaus am Körnerpark die Konferenz „Weniger Müll in Neukölln – Wie schaffen wir das?“ statt.  Es kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Nachbarschaftshaus am Körnerpark zusammen, um über Lösungen für das Müllproblem in Neukölln zu diskutieren. Ziel der Konferenz war es, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, Verantwortlichkeiten zu klären und neue Ansätze für mehr Sauberkeit im Kiez zu finden. Im Mittelpunkt standen drei Leitfragen: Was können Politik und Zivilgesellschaft konkret tun? Wie können Kommunikation und Vernetzung verbessert werden? Welche Maßnahmen funktionieren nachweislich?

    Wir fassen die Ergebnisse für euch zusammen und zeigen: Es gibt verschiedene Ansätzen, die wirken könnten. 

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    Unterschriftenaktion für „Nord-Neukölln müllfrei“- unterschreibe und sammle mit!


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Selbst beim Kiezputz mit anpacken – schön und gut. Aber du möchtest mehr und lanfristig etwas erreichen?! Zum Beispiel, dass Neukölln dauerhaft müllfrei wird? Das Kulturlabor Trial & Error e. V. findet, dass Neukölln Besseres verdient als Müll-Slalom und Rattenplage. Deshalb haben die Pädagog*innen, Designer*innen, Medien-Aktivist*innen, Künstler*innen und Gärtner*innen des Kollektivs das Bündnis „Nord-Neukölln müllfrei“ ins Leben gerufen und einen Einwohner*innenantrag gestartet.
    Für diesen Antrag wollen sie  - gemeinsam mit dir?- bis Juli 1500 Unterschriften von Neuköllner*innen sammeln und so den Forderungen an die Bezirksverordnetenversammlung Neukölln Nachdruck verleihen:
    1. Bessere Umweltbildung!
    2. Die BSR soll ihre Arbeit nachweislich besser machen!
    3. Drogenmüll muss zeitnah und fachgerecht entsorgt werden!
    4. Mehrwegbecher und -geschirr muss vom Bezirk gefördert werden!
    5. Es braucht eine Verpackungssteuer für To-Go-Müll!

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    Sperrmüll einfach abstellen? Das wird ab sofort teuer!

    preisSperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:
    - Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt? Macht bis zu 1.500 Euro.
    - Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt? Kann bis zu 4.000 Euro kosten.
    - Den kaputten Kühlschrank oder die Waschmaschine heimlich rausgestellt? Bis zu 15.000 Euro.

    Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier: So teuer kann es werden: Bußgelder im Überblick. Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden. Denn mehr als 13 Millionen Euro kostet es jedes Jahr, illegalen Müll zu beseitigen. Geld, das zum Beispiel für Parks, Kitas und Schulen fehlt. Es geht dabei nicht nur ums Geld. Jeder illegal abgestellte Gegenstand belastet die Umwelt, verschlechtert das Stadtbild und kostet viel Frust. 
    Quelle: https://www.berlin.de/stadtsauberkeit/bussgelder/  (08.04.2026)

    Alle Materialien für den schnellen Kiezputz in der KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-STATION


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Seit Mai 2025 gibt es die KÜMMER-DICH-UM-DEINEN-KIEZ-BANK im Rollberg. Sie steht in der Falkstraße gegenüber des Mieterbeiratsbüros zwischen Kiezanker und QM-Büro, direkt am Eingang der Kinderspielplätze. Das Tolle ist, dass sie nicht nur als Bank dient, sondern vor allem als kostenlose Ausleihbox alles enthält, was du für einen Kiezputz brauchst: Greifer, Müllbeutel, Eimer. 
    Und so geht's: Scanne den QR-Code mit deinem Handy -oder merke dir direkt den Code vom Zahlenschloss "0070" und öffne die Box. Nimm dir, was du und deine Freund*innen zum Aufräumen brauchen und lege es bitte nachher wieder zurück. Entsorge den Müll in den großen Mülltonnen im Müllkäfig. Und, erzähle es weiter! Du wirst sehen, du wirst Dank von den Menschen, die das ganz genau beobachten, ernten. ;-)

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    Neuköllns Plan gegen die Vermüllung: die Intiative NULL MÜLL NEUKÖLLN und ihre Tipps

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Das Bezirksamt Berlin-Neukölln entwickelt eine Zero Waste Strategie, um das Abfallaufkommen in Neukölln zu reduzieren. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Plattform ‚Null Müll Neukölln‘. Ziel ist es, gemeinsam Müll zu vermeiden, die Abfallentsorgung zu verbessern und neue Ideen zu fördern. Von Tausch- und Sperrmüllmärkten bis hin zu Mehrweg-Beratung bis hin zu “Kümmer-dich-um-deinen-Kiez”-Sitzbänken: Auf der Website von Null Müll Neukölln kann man die bezirklichen Projekte und Ideen für ein müllfreies Neukölln entdecken. Außerdem zu finden sind zahlreiche Tipps und Informationen, wie du deinen Kiez auf viele Arten sauber halten kannst. Organisiere einen Kiezputz (hier findest du die Schritt-für-Schritt-Anleitung inklusive Plakatvorlage) oder eine Kleider-Tauschparty mit deinen Nachbar*innen. Auch dazu gibt es Infos und Hilfestellungen.

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    Müll melden in 60 Sekunden: Die Ordnungsamt-App oder bei trash-cam.com


    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    Wer Müll entdeckt, kann und sollte den Fund entweder über die Ordnungsamt-App oder die Trash-Cam (auf Deutsch: Müllkamera) melden. An die Ordnungsamt-App werden jeden Monat tausende Meldungen an die Berliner Ordnungsämter geschickt – in Neukölln waren es im Jahr 2025 insgesamt 46 768. Mehr als 40 Prozent der Meldungen betreffen die illegale Abfallbeseitigung. 

    Die Meldung des Mülls selbst erfolgt in wenigen Schritten entweder online oder in der App:
    1. Auswahl des Menüpunkts "Müll".
    2. Mache ein Foto von dem Sperrmüll
    3. Gib den Standort des Gegenstands an.
    4. Beschreibe kurz, um welchen Müll es sich handelt.
    5. Lasse deine E-Mail Adresse da und werde informiert über den Abholprozess. 

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    Neues vom Rollberger Projekt „Respekt leben“

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    "Habt ihr oder eure Kinder schon einmal Diskriminierung erlebt und wusstet nicht genau, wie ihr damit umgehen sollt?
    Wurdest du oder dein Kind wegen Name, Aussehen oder Religion unfair behandelt? Fühltest du dich bei Behörden oder Ärzt*innen nicht ernst genommen? Bist du unsicher, ob dein Erlebnis Diskriminierung war?" Diesen und ähnlichen Fragen gehen Rojda, Hero und Xece von Yekmal e. V. und der Neuköllner Anlaufstelle gegen Diskriminierung als neue Ansprechpartnerinnen im Rollberger Projekt „Respekt leben – Diskriminierung im Rollberg keine Chance geben“ nach. Mit Menschen aus dem Kiez sprechen sie über diskriminierende Erlebnisse im Alltag, in der Schule, im Beruf oder im Kontakt mit Behörden. Gemeinsan besprechen sie: Was kann ich tun, wenn ich Diskriminierung erlebe? Derzeit führen Rojda und ihre Kolleg*innen zwei regelmäßige Gruppenangebote durch – ihre Themen: Mehrfachdiskriminierung, biografisches Erzählen, Alltagsrassismus und Diskriminierung bei muslimischen Kindern und Jugendlichen. Ab Anfang April soll es in den Räumen des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe zusätzlich Workshops mit Jugendlichen geben. Hier erfährst du mehr über das neue Projekt im Kiez. 

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    Theaterkurs zu Kinderrechten weltweit im KiJuZ Lessinghöhe

    Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

    1000115985Nach den Osterferien startet ein neues wöchentliches Theater- und Storytelling-Projekt zum Thema #Kinderrechte #weltweit. Es geht von April bis Juli und ist für Kinder und Jugendliche von 8 bis16 Jahren gedacht.

    Worum geht's?
    Kinder haben Rechte! Aber welche sind das eigentlich? Gemeinsam mit euch wollen die Dozent:innen die Kinderrechte kennen lernen. Wir wollen uns außerdem mit Geschichten von Kindern weltweit auseinandersetzen und erforschen, wie es um Kinderrechte in anderen Ländern steht. Am Ende soll eine szenische Lesung oder ein Theaterstück entstehen, das die am Projekt beteiligten dann aufführen werden. Die Teilnehmenden entscheiden, welche Geschichten und Kinderrechte auf die Bühne kommen.

    Wann? Der Kurs findet jeden Donnerstag statt. Er startet nach den Osterferien und geht bis zu den Sommerferien. Das erste Treffen ist am Donnerstag, den 16.04.2026, um 15:00 Uhr.
    Wo? Der Workshop findet im Bewegungsraum im Jugendzentrum Lessinghöhe – Mittelweg 30, Nähe U-Bahnstationen Leinestraße (U8) und Karl-Marx-Straße (U7) – statt.

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