Erstes Netzwerktreffen des Kiezforums auf der Lessinghöhe

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minAm Donnerstag, 12 Juni fand das erste Netzwerktreffen des neuen Kiezforums Rollberg im Festsaal des Kinder- und Jugendzentrums Lessinghöhe statt. Gekommen waren 34 Teilnehmende, darunter Anwohner*innen aus dem Kiez, Koordinator*innen und Mitarbeitende von Einrichtungen und Initiativen wie der „Anlaufstelle gegen Gewalt und Diskriminierung in Neukölln“, dem Medienkompetenzzentrum, dem GeKo – Gesundheitszentrum für Neukölln oder dem Global Village sowie Vertreter*innen des Bezirks wie die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport Janine Wolter, die Koordinatorin der Quartiersmanagementgebiete Elena Koßmann oder Michael Thoma vom Jugendamt.
Hervorgegangen ist das neue Format des Kiezforums Rollberg aus der Fusion des Quartiersrats und der Kiez-AG. Dreimal im Jahr soll es von nun an Netzwerktreffen geben, die es den Teilnehmenden ermöglichen, sich miteinander bekanntzumachen und ihre Arbeit und ihre Angebote im Gebiet zu koordinieren. Um hierbei möglichst effektiv voranzukommen, werden die Treffen thematisch vorbereitet. Zu verschiedenen aktuell wichtigen Themen wird dann in Kleingruppen diskutiert, im Anschluss stellen die Gruppen ihre Ergebnisse einander vor. In Form einer digitalen Pinnwand stehen die Resultate dieser Diskussionen den Teilnehmenden nachher zur Verfügung, von der Auftaktveranstaltung hier: Dokumentation Kiezforum Rollberg
Wie gut das neue Format angenommen worden ist, zeigen auch die folgenden Statements von Teilnehmenden:

„Ein gutes Netzwerktreffen ist ein Miteinander auf Augenhöhe, um die Bedürfnisse, Wünsche und Fragen von allen mitzunehmen. Dann kann man sagen, da geht man jetzt gemeinsam los und arbeitet daran. Ich nehme von heute leider die Erkenntnis mit, dass wir immer noch an Themen wie Rassismus und Desinformation arbeiten und dass das gefühlt durch die Medien jetzt nochmal verstärkt worden ist. Aber das Anliegen mit den Solarzellen für das Schuldach finde ich natürlich auch wichtig. Und ich finde es toll, dass Schüler sich da engagieren.“
Janine Wolter, Neuköllner Bezirksstadträtin, Leiterin des Bereichs Bildung, Kultur und Sport

„Ich bin hier als Gebietskoordination vom Quartiersmanagement und war ganz gespannt auf den Tag, weil das Kiezforum Rollberg ja heute zum ersten Mal stattgefunden hat. Ich bin ganz positiv überrascht und ganz positiv gestimmt nach diesem Treffen, weil so viele Menschen, Akteure, aber auch Bewohner:innen hier hergefunden haben. Cool war, dass wir thematisch keinen engen Fokus, sondern ganz übergreifende Themen hatten, weil das Netzwerk ja auch so vielfältig ist. Meine Erwartung ist, dass jetzt weiter in die Zukunft gedacht wird, dass die Leute am Ball bleiben. Wir müssen ja Synergien bilden und darüber nachdenken, was wir im Rollbergkiez brauchen, wenn das QM-Team irgendwann weg ist. Welche Gremien brauen wir, mit wem wollen wir weiter zusammenarbeiten?“
Elena Koßmann, Gebietskoordinatorin Quartiersmanagement beim Bezirksamt

„Ich bin heute hier, weil ich eingeladen wurde und mich das Thema interessiert. Ein gelungenes Netzwerktreffen ist ein Treffen, bei dem ein Austausch stattfindet und man sich gegenseitig den Horizont erweitert, zu Problemen austauscht, Lösungen findet, sich gegenseitig hilft und ein gutes Gefühl des Zusammenhalts besteht.“
Adam Kalife, Polizeiabschnitt 55 (Präventionsbeamter im Rollbergkiez)

„Ich bin hier, um das Meko zu vertreten und auch mich als Anlaufstelle für Akteur:innen im Kiez zu präsentieren. Wir haben eine Förderung vom Quartiersmanagement bekommen, um im Rollberg die nächsten zwei Jahre medienpädagogische Arbeit zu machen. Deswegen müssen die Leute wissen, wer wir sind und dass sie uns ansprechen können.
Ein gutes Netzwerktreffen kommt zustande, wenn man auf dem Schirm hat, dass hier unfassbar verschiedene Leute sitzen und dass jede:r seine/ihre Themen mitbringt. Dann kann man überlegen, wie kann Netzwerkarbeit funktionieren. Wie können wir Wege verkürzen? Wie können wir uns schnell miteinander vernetzen? Sehr angenehm fand ich, dass die Fragen, die eingebracht wurden, in den Kleingruppen bearbeitet werden konnten und nicht nur mit dem Oberthema zusammenhängen mussten. Und es ist einfach gut, Menschen aus der Politik einzuladen, so dass man einen direkten Draht zwischen den Leuten, die hier leben und arbeiten, und den Menschen, die etwas entscheiden können, herstellt.“
Michelle Piorek, Medienkompetenzzentrum Neukölln

„Ich bin heute zum Networken hier, um zu sehen, was die Menschen bewegt. Ich bin selbst auch im Quartiersrat ehrenamtlich tätig und verknüpfe das jetzt mit meiner Arbeit im Jugendamt. Austausch, einander kennenlernen, ins Gespräch kommen machen ein gutes Netzwerktreffen aus. Ich fand das war super. Sehr anregende Gespräche und Diskussionen, interessantes Thema, und ich freu mich auf das nächst Mal.“
Bahahr Aydin, FamilienServiceBüro Bezirksamt Neukölln

„Ich bin im Kiezrat. Da versuchen wir die Bewohner zu mobilisieren und auf die Missstände aufmerksam zu machen und bei STADT UND LAND etwas zu erreichen und zu verändern. Ich wohne ja schon so lange hier im Rollberg, und von daher finde ich es wichtig zu gucken, was sich im Umfeld abspielt. Wenn man viel Informationen bekommt von anderen und auch Anregungen kommen, was gemacht werden kann und wie sich was verändern kann, ergibt das ein gutes Treffen. Wichtig ist mir, persönliche Kontakte zu knüpfen, um mal zu sehen, wo kann man andocken und wo kann man Unterstützung holen. Ich fand es ganz interessant.“
Agnes, Mieterinitiative Kiezrat Rollberg

„Ich bin hier, weil ich im Haus der Begegnungen arbeite und interessiert daran bin, was im Rollberg passiert. Ich hatte auch davor an diesem Netzwerktreffen teilgenommen, wo wir darüber nachgedacht haben, was passieren wird, wenn das QM nicht mehr da ist. Gut finde ich, wenn viele zuverlässig die Termine wahrnehmen und wenn die Menschen, die teilnehmen, gleiche Interessen und gleiche Ziele haben. Regelmäßigkeit ist wichtig. Es muss aber auch nicht so häufig sein, damit es einfach ist mitzumachen. Die Idee, dass es nur noch ein Kieznetzwerk ist und nicht mehr viele wie früher, finde ich ebenfalls gut. Weil dann können wir uns alle zusammen in einer größeren Runde austauschen und zu Ideen und Zielen für unser Kiez kommen.“
Maria Aplada, To Spiti

„Ich arbeite viel im Rollberg und finde es wichtig, die anderen Träger zu sehen. Und mich interessiert das Thema Desinformation. Wichtig für ein gutes Netzwerktreffen ist, dass ich Zeit habe, andere kennenzulernen, auch ein bisschen in der Tiefe. Gutes Essen ist wichtig.
Ich finde es gut, dass sich das mischt mit der Kiez AG und den Anwohnenden. Ich dachte anfangs, das ist ganz schön lang. Aber es funktioniert gut, dass die einzelnen Veranstaltungen länger sind, es aber seltener Veranstaltungen gibt. So kann man sich konzentrierter auszutauschen, aber trotzdem wird insgesamt nicht zu viel Zeit in Anspruch genommen.“
Shao-Xi Lu, Gesundheitskollektiv Geko e.V.

„Ich arbeite im Rollbergkiez in einer Arztpraxis. Wir sind Teil dieses Aktionsfeldes Rollbergkiez und ich bin schon länger in der Kiez AG dabei. Ich finde es spannend, weil wir natürlich mit den Projekten, die es drumherum gibt, Austausch haben, auch mit den Bewohner:innen. Ein Teil der Bewohner:innen sind ja auch unsere Patienten und Klienten. Wir sind Teil dieses Gemeinwesens, deshalb ist es für mich wichtig, hier mitzumischen und was mitzukriegen. Das Kiezforum gefällt mir. Es gibt viele Austauschmöglichkeiten und die Möglichkeit, Leute kennenzulernen, Themen anzusprechen, die uns als Einrichtung betreffen, und Strategien zu entwickeln, um ein besseres Miteinander hinzukriegen. Das ist, wie es angelegt ist, eine gute Sache.“
Brigitte Sauer, AID (Arztpraxis Drogenhilfe)

„Ich bin Sozialraumkoordinator im Jugendamt und auch fürs Rollbergviertel zuständig und deshalb ist es meine berufliche Pflicht, hier zu sein.
Dass ich aus so einer Netzwerkrunde herausgehe und Sachen erfahren habe, die ich vorher nicht wusste.
Es ist extrem vielversprechend. Ich glaube auf alle Fälle, dass es das richtige Format ist. Und auch die Frequenz von dreimal im Jahr ist eine Frequenz, für die sich alle Zeit nehmen können, um sich wirklich zusammenzusetzen und dann geht jede und jeder bestimmt mit was Neuem aus so einer Runde raus.“
Michael Thoma, Jugendamt

„Wichtig ist, dass ein Netzwerktreffen moderiert und vorbereitet ist. Ich weiß, dass ich etwas mitnehme und nicht frustriert wieder in meinen Job zurückgehe. Das hat hier geklappt.“
Lena, Erziehungs- und Familienberatung AWO Berlin


  • AG1___Im_Netzwerk_zusammenarbeiten
  • AG2___Desinformation
  • AG3_4___Rechtsextemismus_und_Muslimfeindlichkeit
  • AG5___Modernisierung_und_Sanierung
  • AG6___Aktivierung_von_Zielgruppen
  • Dikussionsthemen
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Text und Bilder: H. Heiland und QM Rollbergsiedlung, Juni 2025

Gemeinsam stricken für eine bessere Nachbarschaft

Handarbeitsprojekt für gute Zwecke
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min
In unserem Projekt kommen Frauen zu einem kreativen Workshop zusammen. Gemeinsam häkeln, stricken, nähen und sticken wir nicht nur schöne Einzelstücke, sondern bereiten auch gespendete Kleidung liebevoll auf und reparieren sie.
Dieses Engagement hat klare Ziele: Das gemeinsame nachbarschaftliche Beisammensein sowie die Unterstützung Tee- und Wärmestube Neukölln mit der aufbereiteten Bekleidungsspende.
Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Obdachlosenhilfe in Berlin direkt vor Ort zu unterstützen und den Menschen in der Nachbarschaft mit praktischer Hilfe und auch Geselligkeit beizustehen.
Wann? Jeden zweiten Mittwoch im Monat von 10:00 - 12:00 Uhr in der Kopfstr. 18
Kostenlos; Anmeldungen bitte telefonisch unter der Rufnummer 030 / 52104266
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Aktionen von der Nachbarschaft für die Nachbarschaft: Der Rollberger Aktionsfonds

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minAuch dieses Jahr ist es wieder so weit: Der Aktionsfonds-Aufruf 2026 startet! Bis zum 10.März könnt ihr beim QM eure Ideen für Aktionen in der schönen Rollberger Nachbarschaft einreichen und euch auf eine kleine Förderung bewerben, um diese auch wahrwerden lassen zu können.

Aktionsfonds? Nie gehört ...
Na, dann wird es aber Zeit! Über das QM-Team werden jedes Jahr 10.000 Euro für mehr Leben und Miteinander im Kiez zur Verfügung gestellt. Du hast eine gute Idee, die das Zusammenleben im Rollberg bereichern würde, aber kein Geld, um dein Vorhaben auch umzusetzen? Genau dafür ist der Aktionsfonds da. Jede Person, die im Rollberg wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bis zu 1500,- Euro stellen. Wichtig ist, dass nur sogenannte Sachmittel gefördert werden, keine Gehälter oder Honorare. D. h. du bekommst, alles, was du für die Durchführung deiner Aktion benötigst, wie etwa Lebensmittel und Geschirr, Dekorationsmaterial und Blumen, Erde und Kräutersamen, Farbe und Werkzeuge, Druck von Flyern und Postern u. s. w. Aber du und die Menschen, die dir eventuell helfen wollen, müssen die Aktion ehrenamtlich durchführen. Im Vordergrund stehen also dein Engagement und Einsatz für andere im Kiez. Weitere Infos und das Antragsformular findest du hier. Falls du dir unsicher bist, wie du das Ganze angehen sollst, kannst du auch immer einen Termin mit Stephanie vom QM-Team machen, sie nimmt sich gerne Zeit für all deine Fragen und berät dich in aller Ruhe.
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Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

KIEZFORUM SAVE THE DATE2 

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen

Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?

Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.

Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.

👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen

Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025

Projektfonds 2025














































Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Projektfonds 2025















































Rückblick: Events im Rollberg 2025

Teamfoto















































Direkt mit der Politik reden

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln

Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!


Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?

Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!

Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin 

Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.

QM Rollbergsiedlung, Januar 2026

Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel

Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Plakat Kiezputz 23.03.2023 final minDie STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. 

Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59

Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel

STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025

Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.

Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können. 
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien –  entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt. 


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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?

Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min

Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.

Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte. 


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