
Auf dem Foto sind die Mitglieder des Quartiersrats und das QM-Team versammelt (Stand: 27.11.2023)
Diese 16 engagierten Menschen aus dem Kiez vertreten die Rollberger Nachbarschaft im Quartiersrat: C. Quack, S. El-Ahmad, L. Wilke, D. Sanatci, S. Dinckar, M. Osswald, K. Farin, B. Aydin, S. Alkam, N. Eroglu, F. Bovens, L. Stöhlmacher, I. Mustapha, S. Kahraman, G. Waldera und N. Öszoy. Die Mitglieder verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte und wollen sich u.a. für die Förderung von Kindern und Jugendlichen, für mehr Vernetzung und Angebote für Eltern einsetzen.
Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!
Neben der Gruppe der Anwohnenden sind auch folgende Einrichtungen stimmberechtigte Mitglieder im QR: Bürgerzentrum Neukölln, Zuckmayer-Schule, Regenbogen-Schule, Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe, MaDonna Mädchenclub, Stadtteilmütter, STADT UND LAND, Kiezanker e.V., AKI e.V., Morus 14 e.V., IBBC e.V., Ayekoo e.V., AWO Falkclub und Geko e.V. Regelmäßig zu Gast sind zudem die Präventionsbeauftragten des lokalen Polizeiabschnitts und die Gebietsbeauftragte vom Bezirksamt Neukölln. Je nach Thema bereichern auch kiezfremde Expert*innen die Quartiersratstreffen und bieten Fortbildungen an z.B. Medienkompetenzzentrum, Fachstellen gegen Rassismus, Frauenberatungsstellen, Social-Media-Expert*innen etc.
Eine grafische und aktualisierte Übersicht mit allen Mitgliedern des Quartiersrats ist hier zum Download.
Was macht der Rollberger Quartiersrat?
Die Quartiersrats-Mitglieder haben eine wichtige beratende Stimme. Sie entscheiden über Fördermittel, die über das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ in das Quartiermanagement-Gebiet Rollberg fließen. Insbesondere geht es um alle mehrjährigen Projekte ab 5.000€ und manchmal sogar um Projekte mit bis zu 200.000 €. Ziel geförderter Projekte ist z.B. die Einrichtungen vor Ort zu stärken, das nachbarschaftliche Zusammenleben zu verbessern, Bildungsmöglichkeiten anzustoßen oder Nachhaltigkeit zuverankern. Die Schwerpunkte der Quartiersentwicklung legen die Mitglieder fest. Auch fließt ihre Meinung bei der Projektentwicklung und bei der Auswahl eines geeigneten Projektträgers ein. Als Projektpatinnen und –paten begleiten die QR-Mitglieder mit einem besonders kritischen Auge die geförderten Projekte und helfen so, erfolgreiche Projekte umzusetzen. In jeder Sitzung gibt es ganz nach dem Motto "Bericht aus dem Kiez" genügend Zeit und Raum um über aktuelle Probleme und Handlungsbedarfe aus Sicht der Mitglieder zu diskutieren. Bei leckeren Snacks in der Pause können sich Teilnehmende dann in gemütlicher Atmosphäre kennenlernen, nachbarschaftliche Kontakte knüpfen und die Nachbarschaft kennenlernen.
Wann findet das nächste Treffen statt?
Der Rollberger Quartiersrat trifft sich ca. alle zwei Monate, von ca. 17-19:30 Uhr an wechselnden Orten im Rollberg. Bei rechtzeitiger Anmeldung (bis 1 Woche vorher) kann eine Kinderbetreuung organisiert werden. Die Treffen sind öffentlich und Gäste immer willkommen. Wer mitmachen will, meldet sich gerne unter 030 689 772 58 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Unsere Info-Blätter in verschiedenen Sprachen:
Alle Informationen zum Quartiersrat kannst du hier auf Deutsch, aber auch auf Türkisch (Türkçe) und Arabisch (عربي) nachlesen.
Protokolle der letzten Treffen:
- Protokoll vom 11.02.2025: Workshop zu "Häusliche Gewalt – eine Einführung"
- Protokoll vom 21.11.2024: Workshop zu "Politische Lobbyarbeit für Kiezanliegen"
- Protokoll vom 28.08.2024: Workshop "Unterstützung bei psychischen Belastungen"
- Protokoll vom 18.06.2024: Abschlussplan, Gemeinschaftsgartenprojekt
- Protokoll vom 22.05.2024: Evaluation "Der ideale Quartiersrat"
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 18.04.2024
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 27.02.2024
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 11.01.2024
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 06.11.2023
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 18.09.2023
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 26.06.2023
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 15.05.2023
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 28.03.2023
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 07.02.2023
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 29.11.2022
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 18.10.2022
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 16.08.2022
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 05.07.2022
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 24.05.2022
- Protokoll der Quartiersratssitzung vom 31.03.2022
Eindruck der Sitzungen:



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Erstes Kiezforum 2026: Rollberger Armutskonferenz
Am 18. Februar findet im Kinder- und Jugendzentrum Lessinghöhe das erste Kiezforum diesen Jahres statt! Freut euch auf spannende Inputs und Diskussionen rund um Armut, insbesondere bei Familien, Alleinerziehenden und Senior*innen. Besonders beleuchten wollen wir die Auswirkungen von Armut auf die Gesundheit und das wichtige Thema Klassismus (= Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder der ökonomischen Position). Wir sind besonders gespannt auf die Beiträge unserer lokalen Expert*innen (u.a. Shao-Xi Lu vom Gesundheitskollektiv, Ljuba Böttger von der Koordinierungsstelle für Alleinerziehende und Jana Langbein von der Seniorenberatung) – und natürlich auf den Austausch mit Stadtrat für Gesundheit und Soziales Hannes Rehfeld! Um eine vorherige Anmeldung per Email oder Telefon bis zum 13. Februar wird gebeten.
Bis zu 1500 € für deine Aktion im Kiez

Du hast eine gute Idee für eine Aktion im Rollberg aber kein Geld? Wir haben wieder 10.000€ im Topf und die warten auf gute Ideen, die einen Nutzen für die Rollberger Nachbarschaft haben. Aus dem Aktionsfonds können Kosten für Aktionen mit bis zu 1.500 € finanziert werden. Plane deine Aktion mind. 2 Monate im Voraus, für und mit deiner Nachbarschaft. Über die Vergabe der Gelder entscheidet die ehrenamtliche Aktionsfonds-Jury. Der Antrag muss bis zum 10 März bei uns eingehen, das QM-Team hilft gerne bei der Antragstellung. Alle nötigen Informationen dazu gibt es hier.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Illustration: Ulrike Jensen
Bällebad und andere Attraktionen für Kinder in der kalten Jahreszeit
Immer mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr öffnet der Winterspielplatz in der St. Clara-Gemeinde seine Pforten für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung eines betreuenden Erwachsenen.„Heute sind wir zum vierten Mal in diesem Herbst geöffnet“, erläutert Agnes-Maria Streich, die die Koordinatorin vor Ort ist. „Beim ersten Mal waren etwa 15 Kinder da. Jetzt sind wir bei 30. Bei geringen Temperaturen und grauem Nieselregenwetter wird das in den nächsten Wochen so bleiben oder noch mehr werden. Anfang des Jahres, im Januar und Februar sind wir regelrecht überrannt worden. Da kamen einmal 65 Kinder und wir mussten tatsächlich den Einlass stoppen.“
Der Winterspielplatz in der Briesestraße 17 ist eine von sehr wenigen Einrichtung dieser Art in Nord Neukölln. Im Global Village gibt es noch die „Ludothek global“, die an Dienstagvormittagen sowie Mittwoch und Freitag nachmittags für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Begleitung der Eltern oder einer Betreuungsperson geöffnet hat.
„Der Winterspielplatz“, fährt Agnes-Maria Streich fort, „ist eine Marke der Berliner Stadtmission. Das heißt, er muss bestimmte Kriterien erfüllen und deren Einhaltung wird auch überprüft. Früher gab es einen ähnlichen Winterspielplatz in St. Richard, aber hier in der Briesestraße sind die Räume schöner – wenn auch ebenfalls in absehbarer Zeit eine Renovierung ansteht.“
-> weiter
Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Zeit schenken und Rollberger Nachbarschaft stärken
Ein neues Jahr beginnt – und damit stellt sich die Frage: Was nehme ich mir vor?
Mehr Bewegung, weniger Stress, etwas Sinnvolles tun? Warum nicht alles verbinden und sich ehrenamtlich in der Nachbarschaft engagieren?
Ob für ein paar Stunden im Monat oder durch regelmäßiges Mitmachen: Im Kiez und im Bezirk gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen – setze dich ein für Kinder und Jugendliche, ältere Menschen, die Umwelt oder im Bereich solidarische Gesundheit. Gemeinsam lesen, spazierengehen, gärtnern, digitale Hilfe leisten oder einfach Zeit schenken: Jede Unterstützung zählt und macht einen Unterschied – für andere und für einen selbst.
Ehrenamt bedeutet nicht, alles zu geben, sondern das, was man kann und möchte. Neue Kontakte, spannende Einblicke und das gute Gefühl, gebraucht zu werden, gibt es inklusive.
👉 Mach mit! Starte das Jahr mit einem Vorsatz, der bleibt – und werde Teil einer lebendigen, solidarischen Nachbarschaft.
Ein paar ausgewählte Mitmach-Angebote und Kontaktstellen findest Du in unserer Übersicht.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026, Grafiken: Ulrike Jensen
Rückblick: Geförderte Aktionen im Rollberg 2025
Rückblick: Bauprojekte im Rollberg 2025

Rückblick: Projekte im Rollberg 2025

Rückblick: Events im Rollberg 2025

Direkt mit der Politik reden
Ihr könnt eure Anliegen direkt den Neuköllner Politiker*innen erzählen! Wie und wo? Bei der Bürger*innensprechstunden in Neukölln
Habt ihr Themen, Anregungen oder Fragen an die Neuköllner Politiker*innen/Verwaltung? Die Bezirksamtsmitglieder bieten regelmäßig Bürger*innensprechstunden an – ob Soziales, Jugend, Stadtentwicklung, Verkehr oder Bildung & Kultur: Hier gibt es die unkomplizierte Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und eure Anliegen einzubringen.
Alle Termine & Infos findet ihr hier: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buerger-innensprechstunden/buergersprechstunden-der-bezirksamtsmitglieder-1197780.phpEine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nutz das Angebot gern selbst und teilt es in euren Netzwerken!
Du wolltest schon immer direkt von Politik und Verwaltung wissen:
– Wie unterstützt der Bezirk Bildungsprojekte für sozial benachteiligte Kinder?
– Welche Pläne gibt es zur Förderung der kulturelle Teilhabe für Menschen mit geringem Einkommen?
Oder hast eine ganz andere Frage an Frau Wolter, die bei der kommenden Wahl im September 2026 als Bezirsbürgermeisterin für Neukölln kandidiert?
Nutze die Gelegenheit und komm vorbei! Janine Wolter lädt alle interessierten Neuköllnerinnen und Neuköllner zum “Kiezgeflüster” ein. Dabei können sie mit ihr zu den Themen Bildung, Kultur und Sport ins Gespräch kommen. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Rentner*innen- die Sprechstunde ist allen offen!
Dienstag, 13.01.2026 von 17 bis 18 Uhr
Kiezanker e. V. , Falkstraße 24, 12053 Berlin
Auch hier ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Gerne im Kiez weiterzählen.
QM Rollbergsiedlung, Januar 2026
Instandsetzungsmaßnahme Rollbergviertel
Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben
Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH wird in der Rollbergsiedlung Instandsetzungsarbeiten in den Wohnungen, Gewerbeflächen und ggf. in den Kellern durchführen. Bei diesen notwendigen Maßnahmen (Strangsanierung) handelt es sich um eine reine Instandsetzungsmaßnahme, durch die keine Mietpreiserhöhungen entstehen. Mit dieser Maßnahme reagiert die STADT UND LAND auf anhaltende technische Gegebenheiten vor Ort sowie auf Schadstoffbelastungen in den Badezimmerschächten. Die Instandsetzungsarbeiten wird mit Einschränkungen für die Mieter*innen einhergehen. Unterstützungsbedarf wird angeboten. Bei den geplanten Maßnahmen handelt es sich um folgende Adressen, die im Bereich der sogenannten Rollbergringe liegen:
Kopfstraße 15, 16, 17 und 18
Falkstraße 20, 22, 23, 24 und 25
Morusstraße 16, 16A, 18, 20, 22 und 24
Werbellinstraße 41, 51, 57 und 59
Hier finden Sie Informationen und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Bauvorhaben: https://stadtundland.de/bauen/sanierung/instandsetzungsmassnahme-rollbergviertel
STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, 17.12.2025
Rollberger Stadtteilmütter kreativ gegen antimuslimischen Rassismus
In letzter Zeit tauchen im Kiez vermehrt rechtsextremistische Sticker und Tags auf, also kleine Aufkleber an Laternen und Stromkästen oder Schmierereien an Wänden. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen – einer von ihnen ist Dominik vom Institut für konkrete Utopien. Dieses hat die Problematik gemeinsam mit den Rollberger Stadtteilmüttern diskutiert und Plakate und Sticker entwickelt.
Wer seid ihr und was macht ihr?
Wir sind das Institut für konkrete Utopien, ein Projekt des Club of Engineers and Friends e. V. und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie wir als Menschen in Zukunft leben wollen.
Im Rahmen unseres Projekts wollen wir Räume schaffen, in denen Menschen ihre Kreativität entfalten und zu Denker*innen und Visionär*innen werden können.
Gemeinsam wollen wir über alternative Möglichkeiten des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft nachdenken und positive Zukunftsvorstellungen – Utopien – entwickeln.
Unsere Utopien wollen wir direkt in die Umsetzung bringen, also künstlerisch sichtbar machen und somit zu „konkreten“ Utopien entwickeln. Hierbei möchten wir vor allem Menschen einbinden, die keine Stimme haben, bzw. in unserer Gesellschaft seltener Gehör finden. Das Projekt wird vom Bund gefördert unter dem Schlagwort gesellschaftlicher Zusammenhalt.
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Was tun bei rechtsextremistischen und diskriminierenden Vorfällen?
Seit einiger Zeit häuft sich – wie schon berichtet – auch im Rollbergkiez das Auftauchen rechtsextremistischer Sticker und Tags (Schriftzügen) an Laternen und Stromkästen auf. Auch rechtsextreme Schmierereien und Graffitis an Wänden sind grade in besorgniserregender Häufigkeit zu erkennen. Wir haben zu dieser Entwicklung mit Akteur*innen gesprochen, die sich in Neukölln mit Antirassismus beschäftigen. Hier ein Interview mit einer Mitarbeiterin der Registerstelle Neukölln in Trägerschaft von Yekmal e. V., die extrem rechte und diskriminierende Vorfälle dokumentiert.
Wer seid ihr? Was sind eure Aufgaben- beziehungsweise Wirkungsbereiche mit Yekmal e. V. sowie dem Register Neukölln?
Yekmal e. V. (Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland) ist ein freier gemeinnütziger Träger und zählt zu den sogenannten Migrant*innenselbstorganisationen in Deutschland. Der soziale Träger Yekmal e. V. blickt auf eine über 30-jährige Vereinsgeschichte zurück und ist in verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit, Bildung, Empowerment und Teilhabe tätig. Der Antidiskriminierungsbereich von Yekmal e. V. trägt den Namen „Centrum für intersektionale Diversität“ (CiD) und vereint vier unterschiedliche Projekte.
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